Resiliente Region OWL

Die GILDE Wirtschaftsförderung Detmold ist Projektpartnerin im Regio.NRW-Transformation-Projekt “Resiliente Region OWL”.

 

Resilienz

Die Region Ostwestfalen‑Lippe steht vor der Herausforderung, auf externe Faktoren wie globale Krisen, technologische Umbrüche, gesellschaftliche und ökologische Veränderungen flexibel zu reagieren. Unternehmen, Verwaltungen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft spüren diese Dynamik bereits heute.

Viele Akteure arbeiten an Lösungen – doch die Herausforderungen überschreiten zunehmend sektorale, organisatorische und fachliche Grenzen.

Resilienz wird damit zu einer zentralen Zukunftsaufgabe und im Projekt „Resiliente Region OWL“ nicht als kurzfristige Krisenfestigkeit verstanden, sondern als Fähigkeit von Unternehmen und Regionen, unter unsicheren Bedingungen handlungsfähig zu bleiben und sich initiativ auf mögliche Szenarien vorzubereiten.

Eine Stärkung der Resilienz bedeutet nicht nur höhere Stabilität, sondern fortlaufende Innovationsprozesse, eine Intensivierung der Anpassungsgeschwindigkeiten über Einzelunternehmen heraus und damit auch eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit.

Ihr Ansprechpartner

Ihr Ansprechpartner

Thorsten Brinkmann
Geschäftsführer
Tel +49 (0)5231 954-112
brinkmann(at)gildezentrum.de

Mission

Als sektorenübergreifendes Regionalbündnis treiben wir gezielt die Entwicklung Ostwestfalen-Lippes zu einer resilienten Modellregion voran. Das bedeutet, die Region so aufzustellen, dass sie Krisen nicht nur bewältigt, sondern aktiv nutzt, um Anpassungsfähigkeit, Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit nachhaltig zu stärken.

  • Durch ein systematisches Benchmarking mit internationalen Best Practices schaffen wir Transparenz über die Positionierung der Region und leiten gezielt strategische Entwicklungsfelder ab.
  • Mit einer strukturierten Risiko-Matrix erhöhen wir die Entscheidungsfähigkeit: Risiken werden vergleichbar, priorisierbar und in wirksame Maßnahmen überführt.
  • Wir entwickeln ein zukunftsorientiertes Set an Resilienz-Indikatoren, dass eine neue, ganzheitliche Bewertung von Leistungsfähigkeit und Wirkung auf Menschen, Organisationen und die Region ermöglicht.
  • Durch die Analyse der Wechselwirkungen zwischen technologischen, sozialen, ökologischen und ökonomischen Faktoren schaffen wir eine fundierte Grundlage für strategische Steuerung.
  • Eine integrierte Resilienz-Matrix macht sichtbar, wie individuelle, organisationale und regionale Ebenen zusammenwirken und gezielt gestärkt werden können.

Zentrale Voraussetzung für diese Transformation ist ein gemeinsam getragenes, strategisches Verständnis von Resilienz in der Region. Dieses manifestiert sich in abgestimmten Leitbildern, Narrativen, Datenstrukturen, Indikatoren sowie Prozessen und Strukturen.

 

Unsere Handlungsfelder

  • Energie: Das Handlungsfeld Energie fokussiert die Energieversorgung als zentralen Hebel regionaler Resilienz. Es macht OWL‑spezifische Abhängigkeiten, Verwundbarkeiten und Wechselwirkungen sichtbar und schafft die Grundlage für ein gemeinsames Verständnis der Wirkung des Energiesektors auf Unternehmen, Organisationen und die Region insgesamt.
  • Gesundheit: Das Handlungsfeld Gesundheit fokussiert die Resilienz von Versorgungssystemen, Organisationen und Fachkräften. Im Zentrum stehen deren Belastbarkeit, Anpassungsfähigkeit und koordinierte Krisenreaktion sowie die systemische Bedeutung des Gesundheitssektors für die gesamtgesellschaftliche Stabilität in OWL.
  • Ernährung: Das Handlungsfeld Ernährung betrachtet die Lebensmittelproduktion und -versorgung als einen zentralen Bereich der Daseinsvorsorge und der regionalen Wirtschaft in OWL. Dabei stehen die Strukturen und Herausforderungen der Branche sowie ihre Bedeutung für die Bewältigung von Krisen und strukturellen Veränderungen im Fokus, etwa im Kontext globaler Wertschöpfungsketten, nachhaltiger Transformation und Innovationsprozesse.

 

Umsetzung

Unternehmen stärken ihre Resilienz, indem sie zentrale Faktoren systematisch analysieren, Stärken sichern und gezielt weiterentwickeln.

Grundlage ist ein kontinuierlicher, daten‑ und dialogbasierter Prozess, der Anpassungs‑, Innovations‑ und Krisenfähigkeit stärkt.

Mit dialogischen Quick Checks analysieren sie ihre internen und externen Faktoren, identifizieren Pain Points und leiten Entwicklungspotenziale ab.

Dabei können sie sich an den folgenden Fragen orientieren:

  • Wie schätzen Sie Ihr Unternehmen aktuell ein?
  • Wo liegen Ihre zentralen Pain Points?
  • Welche Chancen ergeben sich für mehr Resilienz und Zukunftsfähigkeit?

 

Resiliente Region OWL ist ein Gemeinschaftsprojekt von

 

Gefördert durch die Europäische Union und das Land NRW

Das Projekt „Resiliente Region OWL“ läuft von April 2026 bis März 2029 und wird im Rahmen des Regio.NRW-Programms "Transformation" im EFRE/JTF-Programm NRW 2021–2027 mit Mitteln der Europäischen Union und des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen kofinanziert.

 

Ihr Ansprechpartner

Ihr Ansprechpartner

Simon Gröger | Prokurist
Tel. +49 (0 )5231 954-220
groeger(at)gildezentrum.de