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Hier finden Sie aktuelle Neuigkeiten aus unserem Haus.

Fit für alle Fälle: Uwe Gotzeina ist neuer Krisenmanager in Lippe - 25.02.10
 
Alltag in lippischen Unternehmen: Kunden bezahlen ausstehende Forderungen nur schleppend oder gar nicht, neue Kunden sind nur schwer zu gewinnen - die Wirtschaftskrise ist spürbar und oftmals wird die Liquidität bedrohlich knapp.

"Ob präventiv oder erst 5 vor 12 - wir bieten Klein- und Kleinst-Unternehmen unkomplizierte und schnelle Hilfe im Alltag" erläutert Uwe Gotzeina, der neue "Krisenmanager" der Initiative "Fit für alle Fälle!" der GILDE-Wirtschaftsförderung der Stadt Detmold und des Kreises Lippe. Seit einigen Wochen unterstützt der Diplom-Betriebswirt lippische Mittelständler, berät aktiv bei kaufmännischen Fragen und begleitet die Unternehmer zu Finanzierungsgesprächen mit Banken, Lieferanten und anderen Gläubigern.

Zielgruppe des Projektes "Fit für alle Fälle" sind Unternehmen mit bis zu rund 20 Beschäftigten in Lippe, die sich in Krisensituationen in der Regel professionelle Beratungsdienstleister nicht mehr leisten können.

Im Vordergrund steht die Rettung der Firma und der dauerhafte Erhalt der Arbeitsplätze: "Hilfe zur Selbsthilfe - das ist das Ziel, damit die Firmen langfristig auf dem Markt bestehen können," erklärt Gotzeina seine aktive Betreuung der insolvenzgefährdeten Unternehmen.

Uwe Gotzeina verfügt über langjährige Erfahrungen in steuer- und wirtschaftsberatenden Berufen und war lange Jahre in leitender Position bei kleinen und mittelständischen Unternehmen tätig. Die Palette seiner Hilfsangebote für die Betriebe ist dementsprechend groß: "Neben dem Know-how für die Praxis helfen wir auch in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer Lippe, der Handwerkskammer OWL und den Hausbanken bei der Beantragung von Fördermitteln zur wirtschaftlichen Stabilisierung.“

Im Rahmen des Krisenberatungs-Projekts konnten bis heute mehr als 225 Unternehmen in Lippe mit insgesamt etwa 1.500 Arbeitsplätzen vor der Insolvenz bewahrt werden.

Interessierte Betriebe wenden sich an den "Krisenmanager" Uwe Gotzeina bei der GILDE-Wirtschaftsförderung unter Telefon 05231/ 954-140 oder per E-Mail an gotzeina@gildezentrum.de.


Förderbescheid für neues JOBSTARTER-Ausbildungsprojekt der GILDE - 22.02.10
 
Hoher Besuch im GILDE-Zentrum: Im Rahmen einer Feierstunde übergab der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Thomas Rachel persönlich den Förderbescheid für ein neues JOBSTARTER-Ausbildungsprojekt der GILDE-Wirtschaftsförderung.

In dem Projekt "KAFKA - Kultur und Art-verwandtes, Freizeit- und Kreativwirtschaft: Ausbildung in Lippe“ wird die GILDE ab April neue Ausbildungsplätze in kreativen Berufen und Branchen akquirieren. In seinem Statement wies Thomas Rachel auf die Bedeutung des Kreativpotenzials für den Ausbildungsmarkt hin und beglückwünschte die GILDE-Wirtschaftsförderung zu ihrem Erfolg.

"Wir sehen den persönlichen Besuch des Staatssekretärs als Beleg, dass unsere erfolgreiche Arbeit auch in Berlin gesehen wird", freut sich Rolf Merchel, Geschäftsführer der GILDE-Wirtschaftsförderung über die außergewöhnliche Anerkennung. Seit mehreren Jahren engagiert sich die GILDE in verschiedenen Ausbildungs-Projekten und konnte bislang mehr als 350 zusätzliche Ausbildungsplätze in Lippe akquirieren.

Im Projekt KAFKA steht nun einerseits die Schaffung von Ausbildungsplätzen in kreativen Unternehmen im Fokus. "Andererseits möchten wir insgesamt die Zahl der Ausbildungsplätze in kreativen Berufsbildern erhöhen wie beispielsweise Mediengestalter oder Goldschmiede", erläutert GILDE-Prokurist Thorsten Brinkmann. Zudem bietet das KAFKA-Team für ausbildungs-unerfahrene Betriebe ein externes Ausbildungsmanagement und entwickelt individuelle Verbund- und Kooperationsmöglichkeiten. Dabei setzt die GILDE weiterhin auf die enge Kooperation und den direkten Austausch mit der Agentur für Arbeit, den Kammern und vor allem den kleinen und mittelständischen Unternehmen in Lippe.

Das Projekt „KAFKA“ wird aus JOBSTARTER-Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Europäischen Union gefördert.


Mehr dazu im Internet finden Sie unter:
www.zukunft-erfolg-ausbilden.de

Großes Engagement von Unternehmen bei lippischer CSR-Initiative - 15.02.10
 
Die Idee der "Verantwortungspartnerschaft für Lippe" ist so einfach wie überzeugend: Die Unternehmen arbeiten gemeinsam an der Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen, entwickeln neue Ideen und starten konkrete Aktionen. Die Bertelsmann Stiftung hatte Lippe als Pilotregion in Sachen gesellschaftliches Engagement von Unternehmen (CSR) ausgezeichnet und gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lippe und der GILDE-Wirtschaftsförderung die lippische Verantwortungspartner-Initiative gestartet.

Bei ihrem dritten Meilensteintreffen tauschten sich nun rund 50 Unternehmensvertreter im GILDE-Zentrum über den Stand ihrer Planungen aus und konkretisierten in vier Arbeitsgruppen ihre Aktivitäten in den Bereichen Bildung, Beruf und Lebensqualität. "Das Engagement unserer Verantwortungspartner ist enorm", erklärt der Sprecher der lippischen CSR-Initiative Stephan Westerdick von der Unirez GmbH. Auch die Bertelsmann Stiftung sei von dem Einsatz der Betriebe und den konkreten Ergebnissen in den Projektgruppen überaus angetan: "Im September wird die Bertelsmann Stiftung unsere Modellregion Lippe bundesweit kommunizieren", freut sich Westerdick über die überregionale Resonanz der lippischen Initiative.

Und die Aktivitäten und Aktionsfelder der vier Arbeitsgruppen sind tatsächlich sehr vielfältig: Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels steht bei der Arbeitsgruppe "Lipper sind fitter" die Sicherung von Fachkräften durch Angebote für lebenslanges Lernen im Vordergrund. "Wir möchten die Potenziale von sogenannten "reifen Talenten" nutzen, also das Know-how und die Erfahrung von älteren Beschäftigten für die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe einsetzen," erklärt Gruppensprecher Arnd Paas von der Sparkasse Detmold. Dazu sollen durch gute Beispiele aus der Praxis sowohl Unternehmen als auch Arbeitnehmer für dieses wichtige Zukunftsthema sensibilisiert werden.

Die Arbeitsgruppe FABEL Familienbetreuung in Lippe plant einen Service, der berufstätige Eltern oder Alleinerziehende in "Notfällen" unterstützt und somit auch den Unternehmen einen wertvollen Mehrwert bietet. "Beispielweise bei plötzlicher Krankheit der Kinder kann unser Lotsen-Service schnell und unkompliziert informieren und an die richtigen Experten weiterleiten, " erläutert Gruppensprecherin Katrin Fasse von Phoenix Contact die Idee des neuen Service-Angebots.

"JUBEL - das steht für Jugend und Beruf in Lippe", erklärt der Sprecher der Arbeitsgruppe Jochen Donat von der Weder GmbH. Die beteiligten Unternehmen möchten mit einer Datenbank die guten Beispiele von Kooperationen zwischen der Wirtschaft und Bildungseinrichtungen sammeln, notwendige Orientierungshilfe leisten und ein Netzwerk zwischen Bildungseinrichtungen und Unternehmen knüpfen.

Die Arbeitsgruppe ARMIN Arbeitnehmer.Migration.Integration. möchte die berufliche Orientierung von Kindern mit Migrationshintergrund und die Zusammenarbeit unterschiedlicher Nationalitäten in Unternehmen fördern. "Hierzu wollen wir eine Koch-Olympiade organisieren, bei der internationale Teams aus einzelnen Unternehmen im Wettstreit mit anderen Firmenteams internationale Spezialitäten kochen", erläutert Wolfgang Helas die Idee eines schmackhaften Get-togethers.

Im Rahmen einer Präsentationsveranstaltung Anfang Juli werden alle Gruppen ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentieren. Mit dabei ist dann auch prominenter Besuch aus Gütersloh: Liz Mohn, stellvertretende Vorsitzende der Bertelsmann Stiftung, hat ihre Teilnahme bereits zugesagt.

Das Projekt "Verantwortungspartner für Lippe" ist Teil der Initiative „Unternehmen für die Region“ der Bertelsmann Stiftung. Dabei werden die Unternehmen für ein Jahr durch eine speziell entwickelte Prozessmoderation begleitet, die das gemeinsame Engagement fachlich unterstützt. Lippe wurde im Februar 2009 als Pilotregion dieser Initiative ausgezeichnet. Wer es also bisher nicht wusste, erfährt es bundesweit mit dieser Auszeichnung der Bertelsmann Stiftung: Lippe ist ein rundum attraktiver Standort.


Mehr dazu im Internet finden Sie unter:
www.verantwortungspartner-fuer-lippe.de

Startschuss für neues EU-Projekt der GILDE InnoTrain CSR - 18.12.09
 
Internationales Auftakttreffen im Rahmen des Leonardo-da-Vinci Projekts „InnoTrain CSR“ (Gesellschaftliche Verantwortung als Bestandteil beruflicher Qualifizierung) im Detmolder GILDE-Zentrum: Die GILDE-Wirtschaftsförderung hatte ihre Partner aus Großbritannien, Portugal, Ungarn und Deutschland zum gemeinsamen Startschuss des von der Europäischen Union geförderten Projekts eingeladen, um mit ihnen die Aktivitäten in den kommenden zwei Jahren abzustimmen.

Unternehmen orientieren sich zunehmend an den Grundsätzen gesellschaftlicher Verantwortung im Sinne von Corporate Social Responsibility (CSR) und verbessern dadurch ihre Wettbewerbsposition. Im Auftrag der Europäischen Union soll nun die GILDE das Thema Gesellschaftliche Verantwortung in der Aus- und Weiterbildung europaweit verankern. „Wir wollen Unternehmen in der Personalentwicklung helfen, CSR nutzbar zu machen“, erklärt Projektleiter Wolfgang Keck. Denn bei erfolgreichen Unternehmen erstrecke sich CSR über alle Beschäftigten. Unterstützung bekommt die GILDE für die Erstellung und den europaweiten Einsatz des innovativen Trainingsprogramms zur Vermittlung von CSR-Kenntnissen „InnoTrain CSR“ durch renommierte Organisationen wie die Deutsch-Britische Industrie- und Handelskammer in London, die Deutsch-Ungarische Industrie- und Handelskammer in Budapest, die Trainingsinstitution CECOA in Portugal, die Arbeitsgemeinschaft Partnerschaft in der Wirtschaft AGP und die Deutsche Angestellten-Akademie DAA.

Eine wichtige Kooperation für das EU-Projekt besteht mit dem Fachbereich Medienproduktion der Hochschule Ostwestfalen-Lippe. Ein Team von Professoren und Studierenden der Hochschule beleuchtet anhand von vier authentischen CSR-Filmen die unternehmerische Praxis gesellschaftlicher Verantwortung in verschiedenen Ländern Europas. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit den Filmemachern der Hochschule OWL um Professor Guido Falkemeier und Professor Heizo Schulze Partner vor Ort gewinnen konnten, die uns auch bei den Dreharbeiten in Großbritannien, Portugal und Ungarn unterstützen“, so GILDE-Geschäftsführer Rolf Merchel. Die Filme sollen einen besonders einfachen Zugang zur komplexen Diskussion über die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen ermöglichen und als Anregung für die Verbreitung von CSR dienen. Sie werden als Bestandteile eines umfassenden CSR-Kompendiums bei der betrieblichen Weiterbildung in Deutschland und in den Partnerländern Großbritannien, Portugal und Ungarn eingesetzt.

Eine der zunächst anstehenden Projekt-Aufgaben ist die Auswahl vorbildlich wirtschaftender Unternehmen, deren Filmportraits auch über die Diskussion in Deutschland hinaus Einblicke in die europäische CSR-Praxis ermöglichen sollen: „Hier suchen wir gute Umsetzungs-Beispiele von CSR in kleinen und mittelständischen Unternehmen, die wir kommunizieren und mit denen wir weitere Betriebe überzeugen können“, erklärt Wolfgang Keck. In den kommenden Monaten werden dazu die deutschen und europäischen Projektpartner mehrere Unternehmen zu Arbeitstreffen besuchen.

Geschäftsführer Merchel freut sich sehr, dass die GILDE mit ihrem Projektantrag erneut einen Zuschlag bei der EU für das Thema gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen erhalten hat. Damit können die CSR-Aktivitäten der GILDE ausgebaut werden, die sie 2006 mit dem Projekt „Corporate Social Responsibility (CSR) – Gesellschaftliche Verantwortung als Erfolgsfaktor für den Mittelstand“ gestartet hat: „Mit dem neuen CSR-Projekt positionieren wir die Region Lippe nachhaltig in der überregionalen Diskussion zum Thema Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen.“ Nicht zuletzt sei für den deutschen CSR-Filmbeitrag bereits mit dem Unternehmen Hanning + Kahl in Oerlinghausen ein vorbildlich wirtschaftendes Unternehmen aus der Region durch die Projektpartner ausgewählt worden.


GILDE-Ausbildungsprojekt startet praxisnahes Networking - 15.12.09
 
Praxisnahes "Networking" für Ausbilder - dazu hatte das JOBSTARTER-Projekt "Zukunft. Erfolg. Ausbilden." der GILDE-Wirtschaftsförderung eingeladen. 14 Ausbilder aus lippischen Betrieben nutzten die Experten-Runde und tauschten sich intensiv über erfolgreiche Praktiken in der Ausbildung aus.

Unter dem Titel "In guten wie in schlechten Zeiten…?! - Probleme und Konflikte während der Ausbildung“ wurden in drei aufeinander aufbauenden Workshops die meistdiskutierten und wichtigsten Themen für Ausbilder herausgegriffen. Als erfahrene Trainerin und renommierte Expertin erarbeitete Elke Weber, Inhaberin der Detmolder Personaltrainingsagentur PLM, mit der Gruppe individuell zugeschnittene Lösungen für den Ausbilderalltag. So lernten die Teilnehmer von den guten Beispielen anderer Ausbilder, wie sie eindeutig und klar kommunizieren, in Konfliktsituationen gelassener reagieren oder Konflikte konstruktiv und für beide Seiten "gesichtswahrend" lösen können.

Da die lippischen Ausbilder bei den drei Terminen so gut zusammenarbeiteten, soll das "Networking" und der Aus-tausch untereinander in regelmäßigen Abständen an verschiedenen Orten fortgesetzt werden. "Das nächste Treffen ist bereits in der Planung", freut sich Werner Günzel vom JOBSTARTER-Projekt über die Nachhaltigkeit seiner Initiative.

Lippische Betriebe, die in 2010 ausbilden möchten, erhalten nähere Informationen unter www.zukunft-erfolg-ausbilden.de - Bewerber unter www.ausbildung-lippe.de. Das Projekt „Zukunft. Erfolg. Ausbilden.“ wird aus JOBSTARTER-Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Europäischen Union gefördert und bietet konkrete Unterstützung für ausbildungsinteressierte Betriebe.


Mehr dazu im Internet finden Sie unter:
www.zukunft-erfolg-ausbilden.de

Tag der offenen Tür: 350 Schüler besuchen Detmolder Unternehmen - 26.10.09
 
„Ausbildung live!“: Rund 350 Schüler aus Detmold nutzten die Gelegenheit verschiedene Ausbildungsberufe in Detmolder Betrieben vor Ort kennen zu lernen: Eine gute Möglichkeit, mehr über den eigenen Wunschberuf zu erfahren oder Anregungen für die eigene Zukunft zu bekommen. Den „Tag der offenen Tür in Detmolder Unternehmen“ hatte die GILDE-Wirtschaftsförderung gemeinsam mit der Peter-Gläsel-Stiftung und drei Detmolder Schulen organisiert.

Insgesamt öffneten 25 Betriebe in Detmold ihre Türen für die Schüler und gaben Einblicke in die Arbeitswelt und Informationen zu unterschiedlichen Ausbildungsberufen. „Besonders erfreulich ist, dass sich am Tag der offenen Tür nicht nur große Detmolder Unternehmen beteiligten, sondern auch kleine Betriebe die Chance genutzt haben, auf ihre attraktiven Ausbildungsplätze aufmerksam zu machen“, freut sich Rolf Merchel, Geschäftsführer der GILDE-Wirtschaftsförderung über das Engagement der Detmolder Unternehmen für die Sicherung der zukünftigen Nachwuchskräfte.

Insgesamt 355 Schülerinnen und Schüler des neunten Jahrgangs der Hauptschule Heidenoldendorf, der Heinrich-Drake-Realschule und der Geschwister-Scholl-Gesamtschule aus Detmold nutzten die Möglichkeit jeweils zwei Berufe in unterschiedlichen Unternehmen kennen zu lernen. Das Spektrum der 34 präsentierten Berufsbilder war sehr groß und reichte vom Automobilkaufmann bis zum Zerspanungsmechaniker.

„Für die Schüler war es besonders spannend, wenn nicht der Chef, sondern die Auszubildenden in den Betrieben von ihren Erfahrungen „in der Lehre“ berichten. Sie können viel authentischer Fragen zum Berufsfeld und zu Ausbildungsinhalten beantworten oder auch ihre praktischen Tätigkeiten präsentieren“, zieht Stefan Wolf von der Peter-Gläsel-Stiftung eine durchweg positive Bilanz der Gemeinschaftsaktion von Schule und Wirtschaft.

Gerade in der engen Kooperation zwischen den Schulen und lokalen Ausbildungsbetrieben sehen die Initiatoren einen Erfolgsfaktor. „Berufsorientierung muss heutzutage sowohl im Betrieb als auch schon in der Schule stattfinden, wenn Schülerinnen und Schüler zur Ausbildungsreife gebracht werden sollen“, ergänzt Hans Bösing, Vertreter der Geschwister-Scholl-Gesamtschule. Der Tag der offenen Tür sei ein praxisnahes und erfolgreiches Beispiel für den Übergang Schule-Beruf.


TIGER OWL prämieren innovative Unternehmen - 28.09.09
 
Sie sind dynamisch, bieten außergewöhnliche Leistungen und sind oftmals über die Maßen erfolgreich: Innovative Unternehmen und Existenzgründer aus den ostwestfälisch-lippischen Technologie- und Innovationszentren. Um ihnen eine Bühne zur Präsentation ihrer Ideen und Produkte zu bieten, haben die Gründer- und Innovationszentren der Region den TIGER- Wettbewerb »AUSGEZEICHNET!« ins Leben gerufen.

"Unser gemeinsamer Wettbewerb prämiert die pfiffigsten und überzeugendsten Unternehmen, die aktuell in den Zentren und Parks ansässig sind oder hier ihre weitere Expansion gestartet haben", erläutert der Sprecher des TIGER OWL-Netzwerks Rolf Merchel, Geschäftsführer des Detmolder GILDE-Zentrums. TIGER OWL steht für die sechs Technologie-, Innovations- und Gründer-Zentren in Bielefeld, Detmold, Espelkamp, Lippstadt, Paderborn und Werl.

"Ausgezeichnet" wurden nun die Unternehmen Jobware Online-Service GmbH aus Paderborn mit ihrem Beitrag "Zeitung im Zug", WinValue GmbH aus Lippstadt mit der Entwicklung eines "Internetportals zur Fahrzeugbewertung" sowie Interakteam GmbH aus Detmold, die "Kletter- und Teamparks" an verschiedenen Standorten der Region betreiben. Aus fast 300 teilnahmeberechtigten Unternehmen setzten sich diese drei in den Kategorien "Pfiffige Produkte" und "Ausgeprägte Kundenorientierung" durch.

Eine Jury aus renommierten Experten wie Frank van Koten von der Grothus & van Koten Mittelstandsmarketing KG, Joachim Schmid von der B3S Managementsberatungs GmbH & Co. KG, Dr. Steffen Rietz vom VDI OWL sowie Uwe Lück von der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld, bewertete die eingegangenen Präsentationen und prämierte die drei Gewinner mit jeweils 700 Euro. Die Preisverleihung fand jetzt im Rahmen der MEiM-Messe "Mehr Erfolg im Mittelstand!" in Paderborn statt.

Zum Netzwerk TIGER (Technologie-Innovation-Gründer-Entwicklung-Region) OWL haben sich die ostwestfälisch-lippischen Technologie- und Gründerzentren zusammengeschlossen: Das TechnologieZentrum Bielefeld, das GILDE-Zentrum Detmold, das Gründer- und Anwendungszentrum GAZ Espelkamp, das CARTEC Lippstadt, das KonWerl in Werl sowie der TechnologieParkPaderborn.

Ziel der Initiative ist es, als Partner der Wirtschaft und der Wissenschaft aufzutreten und diese durch Kooperationen und Netzwerke, insbesondere durch gemeinsame Verbundprojekte, zu unterstützen. Darüber hinaus betrachtet sich die Initiative als Interessenvertretung der Technologie- und Gründerzentren in OWL.

Mit dem TIGER-Netzwerk wird deutlich, dass sich die Technologie- und Gründerzentren der Region nicht als Wettbewerber betrachten, sondern vielmehr Chancen erkennen, durch die Bündelung der jeweiligen Kräfte zu besseren Entwicklungsmöglichkeiten des Standorts OWL beizutragen. So wurden in den zurückliegenden Jahren in den Technologie- und Gründerzentren tausende Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen.

www.tiger-owl.de


ausbildung-lippe.de bietet 27 Ausbildungsplätze für 2010 - 24.09.09
 
Die zweite Phase des Ausbildungsprojekts „Zukunft. Erfolg. Ausbilden.“ läuft auf Hochtouren: Die GILDE-Wirtschaftsförderung akquiriert im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Europäischen Union gezielt Ausbildungsplätze in Lippe und betreut die ausbildungs-interessierten Unternehmen bei der Organisation von betrieblicher Ausbildung. Auf Wunsch der Unternehmen werden zudem geeignete Auszubildende vermittelt.

„Wir haben für nächstes Jahr schon 27 Ausbildungsstellen in 19 verschiedenen Ausbildungsberufen akquiriert“, freut sich Projektkoordinator Werner Günzel. Unter der neuen Webadresse www.ausbildung-lippe.de finden Bewerber bekannte Ausbildungsberufe wie den/die Konstruktionsmechaniker/in, genauso wie neue Berufsbilder wie den/die Technische/r Konfektionär/in oder den/die Lacklaboranten/in.

Werner Günzel und Julia Hartogs überzeugen mittelständische Betriebe in Lippe, neue Ausbildungsplätze zu schaffen. Dabei haben sie insbesondere die Gruppe von Kleinbetrieben im Auge, die bislang noch nicht ausgebildet haben oder in neuen Berufen ausbilden könnten. „Unsere Unterstützung zielt auf junge Unternehmen und innovative, technologieorientierte Betriebe ab“, erklärt Julia Hartogs. Die Projektaktivitäten unter dem Titel „Zukunft. Erfolg. Ausbilden.“ werden im Rahmen des JOBSTARTER-Programms aus Mitteln des BMBF und des Europäischen Sozialfonds gefördert.

Günzel und Hartogs beraten die Betriebe nicht nur zu passenden, neuen Ausbildungsberufen, sondern bieten auch das externe Ausbildungsmanagement: „Wir finden gemeinsam mit den Unternehmen geeignete Azubis, organisieren notwendige Formalia und unterstützen bei der Ausbildung selbst - ob einzelbetrieblich oder im Verbund mit anderen Betrieben“, erläutert Julia Hartogs das Spektrum der kostenlosen Projektservices. Gerade in Sachen einer kostenattraktiven Verbundausbildung verfügt Werner Günzel über langjährige Erfahrung aus dem Effeff: „Wir haben hier zahlreiche Erfahrungen aus der Praxis und haben Kontakte zu Partnern - wissen was und wie es geht.“

Interessierte Betriebe erhalten nähere Informationen bei Julia Hartogs, Tel. 05231/ 954 -224.


Mehr dazu im Internet finden Sie unter:
www.ausbildung-lippe.de

CSR Lippe: Gemeinsam für die gute Sache - 10.09.09
 
Als „Verantwortungspartner für Lippe“ bündeln lippische Unternehmen derzeit ihr gesellschaftliches Engagement. Gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe), der GILDE Wirtschaftsförderung und der Bertelsmann Stiftung starten sie Projekte zum Thema „Bildung – Beruf – Lebensqualität“, so das Motto der Initiative. Damit soll die Zukunftsfähigkeit der Region gesichert werden. Gestern ging das Projekt in eine neue Runde – mit konkreten Ideen. In der IHK Lippe trafen sich knapp 50 Unternehmensvertreter, um in fünf Teams ihre Ziele und Arbeitsschritte für die gute Sache abzustimmen. Nach vier Stunden engagierter Diskussion zeigte sich der Projekt-sprecher Stephan Westerdick von der Detmolder IT-Firma Unirez hochzufrieden mit den ersten Er-gebnissen: „Man spürt richtig den Schwung und die Aufbruchstimmung. Wir wollen etwas bewegen und es ist toll, dass dabei so viele Firmen mitmachen.“

Die Arbeitsteams haben sich viel vorgenommen. Eine Gruppe kümmert sich zum Beispiel um das Miteinander von Alt und Jung in den Betrieben und auch darum, wie „reife Talente“ bestmöglich in den Unternehmen ihren Platz finden und behalten. Ein anderes Team entwickelt Ideen, wie berufstätige Eltern oder Alleinerziehende in Notfällen, zum Beispiel bei Krankheit von Kindern, besser unterstützt werden können. Eine dritte Gruppe möchte ein Netzwerk „Jugend – Beruf“ aufbauen. Der Kerngedanke dabei: junge Menschen sollen in möglichst vielen Bereichen Ideen für eine spätere be-rufliche Orientierung bekommen. Ein weiteres Team nimmt Möglichkeiten zur Integration von Be-schäftigten unter die Lupe. Im Fokus stehen dabei Migranten oder ausländische Beschäftigte. Be-gleitend zu den vier Teams füllt eine fünfte Projektgruppe die homepage www.verantwortungspartner-lippe.de mit Leben und sorgt dafür, dass gute Taten lippischer Firmen erfasst und soweit gewollt auch weiter verbreitet werden.

In den nächsten drei Monaten soll die Arbeit erste Früchte tragen. Allen Teams gemeinsam ist, dass zunächst eine Bestandsaufnahme gemacht wird, was an guten Ideen in Lippe bereits existiert. „Weiße Flecken“ sollen dann gefüllt und sämtliche Projektansätze kommuniziert werden. „Wir hoffen, dass unsere Vorschläge Nachahmer finden“, wünscht sich Stephan Westerdick. Deshalb sollen Ideen entwickelt werden, die für möglichst viele Mittelständler praktikabel sind, zumindest im Verbund. „Was einer allein nicht schafft, kriegen wir vielleicht gemeinsam besser hin“, macht Westerdick einen wesentlichen Grundgedanken des gesamten Projektes deutlich. Deshalb appelliert er auch an lippische Firmen, sich bereits jetzt für das Projekt zu engagieren.

Infos bei der IHK Lippe: Tel. 05231 760121 oder bei der GILDE: Tel. 05231 954111


Mehr dazu im Internet finden Sie unter:
www.verantwortungspartner-lippe.de

Fit für alle Fälle: GILDE-Projekt geht weiter - 21.08.09
 
Alltag in lippischen Unternehmen: Kunden bezahlen ausstehende Forderungen nur schleppend oder gar nicht, neue Kunden sind nur schwer zu gewinnen - die Wirtschaftskrise ist auch im Mittelstand spürbar. Um die Betriebe und die bedrohten Arbeitsplätze in Lippe zu erhalten, bietet die Initiative "Fit für alle Fälle!" der GILDE-Wirtschaftsförderung der Stadt Detmold und des Kreises Lippe individuelle Krisen-Beratung für Klein- und Kleinstunternehmen. Der Kreis Lippe und die Stadt Detmold haben nun entschieden, ihr erfolgreiches Gemeinschaftsprojekt für zwei Jahre bis Ende 2011 fortzuführen.

Ob präventiv oder erst "fünf vor Zwölf" - das Projektziel ist die Rettung der Firma und der Erhalt der Arbeitsplätze: "unkomplizierte und schnelle Hilfe im Alltag - das bietet das Projekt - bei kaufmännischen Fragen oder auch durch die Begleitung bei Bankgesprächen", erklärt Detmoplds Bürgermeister Rainer Heller. Zielgruppe des Projektes sind Klein- und Kleinstunternehmen mit maximal 20 Beschäftigten in Lippe, die sich in Krisensituationen in der Regel professionelle Beratungsdienstleister nicht mehr leisten können.

Neben der individuellen Krisenberatung können lippische Betriebe dabei auch durch gezielte Weiterbildung ihre Chancen nutzen: "Das Projektportfolio reicht von öffentlichen Informationsveranstaltungen über besondere Themenworkshops bis hin zur individuellen Krisenberatung,“ erklärt Thomas Wolf-Hegerbekermeier, Leiter des Bürger- und Unternehmerservices des Kreises Lippe.

Im Rahmen des Projekts konnten in den letzten Jahren rund 200 lippische Unternehmen mit insgesamt etwa 1.500 Arbeitsplätzen vor der Insolvenz bewahrt werden. Interessierte Betriebe wenden sich an "Krisenmanager" Wolfgang Schirmacher bei der GILDE-Wirtschaftsförderung unter Telefon 05231/ 954-140.


Gesellschaftliches Engagement lippischer Betriebe: Große Resonanz - 07.07.09
 
"Lippische Unternehmen übernehmen Verantwortung und engagieren sich partnerschaftlich für Lippe" - das ist das Ziel des Projekts "Verantwortungspartner für Lippe". Bei ihrem ersten Meilensteintreffen nahm die von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lippe und der GILDE-Wirtschaftsförderung getragene Initiative nun die konkrete Arbeit auf. Im GILDE-Zentrum erarbeiteten rund 50 Unternehmensvertreter in moderierten Workshops die Ziele in den Bereichen Bildung, Beruf und Lebensqualität.

Das Themenspektrum und die Zieldiskussionen waren offen und breit angelegt. Letztlich kristallisierten sich einzelne Arbeitsgruppen heraus, die nun in den nächsten Wochen die Arbeit fortführen. In Kleingruppen sollen dabei die Unternehmer gemeinsam an der Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen arbeiten, neue Ideen entwickeln und konkrete Aktionen starten.

Ein Arbeitskreis stellt die Lebensqualität für Familien in Lippe in den Vordergrund. Mögliche Aktionsfelder sind hierbei die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Arbeitszeitflexibilisierung oder Kinderbetreuungsmöglichkeiten.

Im Arbeitskreis "Schule und Unternehmen" sollen über die Dokumentation guter Beispiele der Zusammenarbeit weitere Schulen und Unternehmen für Kooperationen gewonnen werden. Aktionsfelder sind hierbei unter anderem die Berufsorientierung von Schülern, eine stärkere Praxisorientierung des Unterrichts und die Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit.

Ein dritter Arbeitskreis soll zur Sicherung von Fach- und Führungskräften beitragen. Mögliche Aktionsfelder sind dabei attraktive Bildungs- und Freizeitangebote, die Steigerung der Attraktivität technischer und ingenieurwissenschaftlicher Ausbildungsgänge oder auch die Entwicklung gemeinschaftlicher Rekrutierungskonzepte.

"Wir laden alle lippischen Unternehmen zum Mitmachen ein - jeder Unternehmer hat die Chance sich mit Gleichgesinnten sinnvoll und effizient in Lippe zu engagieren," ist der Sprecher der Verantwortungspartner Stephan Westerdick, Geschäftsführer des Detmolder IT-Unternehmens Unirez, überzeugt und er hofft, dass sich zahlreiche Betriebe der Initiative anschließen werden.

Die Termine der genannten Arbeitsgruppen im Einzelnen:
• Sitzung des Arbeitskreises "Familie im Fokus" :
20.08.09; 14 Uhr; GILDE-Zentrum, Bad MeinbergerStr. 1, Detmold

• Sitzung des Arbeitskreises "Schule und Wirtschaft":
18.08.09; 16 Uhr, UNIREZ GmbH, Ernest-Solvay-Weg 6, Detmold

• Sitzung des Arbeitskreises "Fach- und Führungskräfte sichern"
09.07.09; 17 Uhr; Sparkasse Detmold, Paulinenstr. 34, Detmold

Die Initiatoren freuen sich über das große Interesse des lippischen Mittelstands am Thema CSR, der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen: "Wir hatten rund 100 Betriebe, die sich für ein Engagement in unserer Initiative interessieren - eine tolle Resonanz“, erklärt Rolf Merchel, Geschäftsführer der GILDE-Wirtschaftsförderung und Kompetenzträger in Sachen CSR. Die Unternehmen der Region stellten sich der Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern, Kunden und Nachbarn, ihrer Umwelt und der Gesellschaft insgesamt - mit großen und kleinen Projekten - um Lippe noch attraktiver und wettbewerbsfähiger zu machen.

"Wir präsentieren den Standort Lippe bundesweit auf Augenhöhe mit Ländern wie Schleswig-Holstein und dem Saarland - das steht Lippe sehr gut zu Gesicht", verweist IHK-Hauptgeschäftsführer Axel Martens auf die überregionale Strahlkraft des Projekts.

Das Projekt "Verantwortungspartner für Lippe" ist Teil der Initiative „Unternehmen für die Region“ der Bertelsmann Stiftung. Dabei werden die Unternehmen für ein Jahr durch eine speziell entwickelte Prozessmoderation begleitet, die das gemeinsame Engagement fachlich unterstützt. Lippe wurde im Februar 2009 als Pilotregion dieser Initiative ausgezeichnet. Wer es also bisher nicht wusste, erfährt es bundesweit mit dieser Auszeichnung der Bertelsmann Stiftung: Lippe ist ein rundum attraktiver Standort.


Mehr dazu im Internet finden Sie unter:
www.verantwortungspartner-fuer-lippe.de

10. GILDE-Ausbildungsforum im Medien Centrum Giesdorf: Ausbilden-Rechnet sich das? - 01.07.09
 
Eine Frage, die sich viele Unternehmer stellen: Rechnet sich eine Ausbildung für mein Unternehmen? "Absolut - eine Ausbildung lohnt sich für den Betrieb genauso wie für den Azubi", ist Werner Günzel, Projektkoordinator des JOBSTARTER-Projekts der GILDE-Wirtschaftsförderung überzeugt und verweist auf eine aktuelle Studie, die den betrieblichen Nutzen in Cent und Euro belegt.

Über 30 Ausbilder aus lippischen Betrieben informierten sich darüber beim 10. Ausbildungsforum der GILDE-Wirtschaftsförderung im Medien Centrum Giesdorf in Detmold.

Felix Wenzelmann vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) aus Bonn erläuterte eingangs seine Forschungser-gebnisse zum Thema „Kosten und Nutzen der betrieblichen Berufsausbildung“ und zeigte beispielhaft, wie Betriebe die individuelle Wirtschaftlichkeit einer Ausbildung berechnen können.

Den ökonomischen Nutzen in der Praxis diskutierten im Anschluss Rolf Giesdorf, Presse Grosso Giesdorf, Tatjana Gritzke, BSS Metallbau-Schiffsbau und Jens Eickmeyer, Gerhard Hunold Dachdecker-Fachbetrieb. Aus erster Hand berichteten sie über ihre Ausbildungserfahrungen und die betriebswirtschaftlichen Vorteile für ihre Unternehmen.

Im Fazit waren sich alle einig: "Ausbildung lohnt sich für die Sicherung des eigenen Fachkräftebedarfs, wegen der guten Stimmung und dem "frischen Wind" im Betrieb - und letztlich auch monetär in der eigenen Bilanz", resümiert Werner Günzel.

Neben den Ausbildungsforen haben die Projektmitarbeiter von „Zukunft. Erfolg. Ausbilden.“ im letzten Jahr über 30 neue Ausbildungsplätze in lippischen Firmen akquiriert und erfolgreich besetzt. Auch in diesem Jahr sind Werner Günzel und Julia Hartogs wieder aktiv, um Betriebe kostenlos bei ihrer Ausbildung zu unterstützen. Lippische Betriebe, die noch in diesem Jahr ausbilden möchten, erhalten nähere Informationen bei Julia Hartogs unter 05231/954-224.

Das Projekt „Zukunft. Erfolg. Ausbilden.“ wird aus JOB-STARTER-Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Europäischen Union gefördert und bietet neben dem fachlichen Austausch in den Forenveranstaltungen auch konkrete Unterstützung für ausbildungsinteressierte Betriebe. Nähere Informationen im Internet unter www.zukunft-erfolg-ausbilden.de.


Mehr dazu im Internet finden Sie unter:
www.zukunft-erfolg-ausbilden.de

30 Ausbilder informierten sich über Aktuelles zum Ausbildungsrecht - 18.06.09
 
Das Interesse an Ausbildung ist auch 2009 offensichtlich ungebrochen: Rund 30 Ausbilder aus lippischen Betrieben informierten sich beim GILDE-Forum „Alles, was Recht ist!" über aktuelle Entwicklungen zum Ausbildungsrecht im Kommunikationszentrum der Sparkasse Detmold.

Zu Beginn erläuterte Jörg Kleinsorge, Fachanwalt für Arbeitsrecht der Kanzlei Kleinsorge und Partner, rechtliche Handlungsspielräume für Ausbilder. "Kommunizieren Sie miteinander", riet Kleinsorge und betonte, dass Probleme zwischen Ausbilder und Auszubildenden durch regelmäßige Gespräche schon frühzeitig gelöst werden könnten.

Bei dem anschließenden Vortrag verwies Martin Raithel, Ausbildungsberater der IHK Lippe zu Detmold, auf das Wiederinkrafttreten der Ausbilder-Eignungsverordnung und stellte die Neuerungen dieser Verordnung vor.

Mit den Netzwerktreffen möchte das Projektteam Unterstützung für den Ausbildungsalltag geben. „Die gute Resonanz der Teilnehmer zeigt uns, dass wir im Forum eines der wichtigsten Themen für mittelständische Betriebe aufgegriffen haben“, erläutert Werner Günzel, Koordinator des Projekts „Zukunft. Erfolg. Ausbilden.“

Interessenten, die sich mit anderen Ausbildern und Betrieben austauschen möchten, sind am Montag, 22. Juni um 16.30 Uhr zum Ausbildungsforum „Ausbilden - Rechnet sich das?“ eingeladen. Als Referent wird Felix Wenzelmann vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) in Bonn, über Kosten und Nutzen der betrieblichen Berufsausbildung berichten. Die Veranstaltung beginnt mit einer Führung durch das Medien Centrum Giesdorf und endet mit einem Praxistalk und anschließendem Imbiss.

Neben den Ausbildungsforen haben die Projektmitarbeiter von „Zukunft. Erfolg. Ausbilden.“ im letzten Jahr über 30 neue Ausbildungsplätze in lippischen Firmen akquiriert und erfolgreich besetzt. Auch in diesem Jahr sind Werner Günzel und Julia Hartogs wieder in Lippe unterwegs, um Betriebe kostenlos bei ihrer Ausbildung zu unterstützen. Lippische Betriebe, die noch in diesem Jahr ausbilden möchten, erhalten nähere Informationen bei Julia Hartogs unter 05231/954-224.

Das Projekt „Zukunft. Erfolg. Ausbilden.“ wird aus JOBSTARTER-Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Europäischen Union gefördert und bietet neben dem fachlichen Austausch in den Foren-Veranstaltungen auch konkrete Unterstützung für ausbildungsinteressierte Betriebe. Nähere Informationen im Internet unter www.zukunft-erfolg-ausbilden.de.


Mehr dazu im Internet finden Sie unter:
www.zukunft-erfolg-ausbilden.de

GILDE-Wirtschaftsförderung zieht positive Bilanz für 2008 - 28.05.09
 
„2008 war ein durchwachsenes Jahr für die GILDE“, resümiert Rolf Merchel, GILDE-Geschäftsführer und „Unternehmens-Lotse“ für die Detmolder Wirtschaft.

Mit der Nachfrage nach Gewerbeflächen zeigte sich Merchel zufrieden. Im vergangenen Jahr habe die GILDE insgesamt rund 7.500 Quadratmeter an 5 Betriebe vermarkten können - ein durchschnittlicher Wert im Vergleich der letzten Jahre, bewertet Detmolds Wirtschaftsförderer. Neben den Gewerbegebieten GILDE-Mitte und -Nord wurde vor allem das Areal „Am Plass“ an der Lageschen Strasse nachgefragt. „Durch die neue Stichstrasse können wir hier kurzfristig auch die innen liegenden Flächen vermarkten“, freut sich Merchel auf die interne Erschließungsachse, die voraussichtlich im September fertig gestellt wird.

"Die Entwicklung der Beschäftigung in Detmold verlief bis Mitte 2008 sehr erfreulich - auch ein Resultat unserer aktiven, mittelstandsorientierten Wirtschaftsförderung“, ist Rainer Heller, Detmolds Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der GILDE, überzeugt, der allerdings auch mit Sorge der Entwicklung in den nächsten Monaten entgegen sieht: „Detmold ist keine Insel, auch wir spüren die Auswirkungen der Wirtschaftskrise und müssen Arbeitsplatzverluste verzeichnen.“ Die GILDE-Wirtschaftsförderung leiste aber durch ihren umfassenden Standort-Service - von der Beratung zur Unternehmensgründung, zu Innovationen und neuen Technologien, Ausbildung und Nachwuchsförderung, Expansion und Kooperationen sowie der pragmatischen Krisenberatung - einen wichtigen Beitrag, um Arbeitsplätze in der Stadt zu schaffen und zu sichern.

Allein durch das GILDE-Projekt „Zukunft. Erfolg. Ausbilden.“ konnten im letzten Jahr 33 zusätzliche Ausbildungsplätze in Lippe geschaffen werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF und die Europäische Union fördern das JOBSTARTER-Projekt, das neben der Ausbildungsplatz-Akquise auch den fachlichen Austausch von Ausbildern und konkrete Unterstützung während der Ausbildung für Kleinbetriebe bietet. Aufgrund der sehr guten Erfolge der ersten zwei Jahre verlängerte das Bildungsministerium das Projekt nun um weitere 18 Monate.

Im Rahmen des GILDE-Projekts „Chancen nutzen“ konnten bislang rund 150 Klein-Betriebe in Lippe mit insgesamt etwa 1.450 Arbeitsplätzen vor der Insolvenz bewahrt werden. Allein durch die unkomplizierte „Soforthilfe“ eines Krisenmanagers für insolvenzgefährdete Betriebe wurden in den öffentlichen Kassen jährlich mehrere Millionen Euro gespart, verweist Merchel auf die Effizienz der Initiative: „Wir sind zuversichtlich, dass der Kreis Lippe und die Stadt Detmold dieses wichtige und überaus erfolgreiche Projekt verlängern.“

Positive Zahlen kann die GILDE auch im Innovationszentrum an der Bad Meinberger Straße vermelden: 42 Mieterfirmen nutzen derzeit die flexiblen Räumlichkeiten und unter den 7 Neueinzügen im letzten Jahr waren allein 3 Existenzgründer. Als Erfolgsfaktoren sieht GILDE-Prokurist Thorsten Brinkmann dabei neben der erstklassigen Infrastruktur und dem persönlichen „Rundum-Service“ die größtmögliche Flexibilität der Unternehmen im Zentrum: „Wir bieten maßgeschneiderte Bürogrößen von 26 bis 140 Quadratmetern, die die Unternehmen kurzfristig erweitern, verkleinern und bei Bedarf auch schnell wieder verlassen können“. Gerade diese Variabilität sei für kleine und junge Unternehmen oftmals überlebensnotwendig.

Aufbauend auf dem EU-Projekt „Gesellschaftliches Engagement / Corporate Social Responsibility (CSR) im Mittelstand“ engagiert sich die GILDE weiterhin im Bereich Gesellschaftliche Verantwortung: Einerseits im Rahmen einer von der Bertelsmann-Stiftung geförderten Initiative zur bundesweiten Profilierung Lippes als CSR-Modellregion, andererseits im Rahmen eines neuen EU-Projekts zum Thema Diversity Management. „Wir glauben, dass die Themen Verantwortung und Nachhaltigkeit für mittelständische Betriebe immer wichtiger und „greifbarer“ werden“, erläutert Merchel. CSR biete hier die Chance, sich für die Zukunft der Gesellschaft und gleichzeitig für die des eigenen Unternehmens zu engagieren.

Ebenfalls um die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen geht es bei einer weiteren EU-Initiative der GILDE. Im Projekt CLIQ arbeiten 17 mittelgroße Städte aus 11 Ländern – von Finnland bis Portugal – zusammen, um europaweit voneinander zu lernen und gute Beispiele auszutauschen, wie städtische Wirtschaftsförderungen ihre Betriebe vor Ort unterstützen. „Wir sind sicher, dass wir einige Best-Practices zeigen können – andererseits auch von dem Know-how der Kollegen in anderen Ländern profitieren können“, freut sich Thorsten Brinkmann auf die 36-monatige EU-Kooperation.

Unabhängig von den überregionalen Projekt-Aktivitäten sieht sich Wirtschaftsförderer Merchel fest in Lippe-Detmold verankert: „Wir halten mit über 5.000 intensiven Gesprächskontakten jährlich einen ganz engen Draht zu den heimischen Betrieben - von der Betreuung in der Gründungs- oder Expansions-Phase, in Krisensituationen bis hin zur Beratung beim Engagement im Ausland,“ erklärt „Detmolds Unternehmens-Lotse“ den intensiven Kontakt zwischen städtischer Wirtschaftsförderung und Betrieben in der Region.


CSR Verantwortungspartner für Lippe: Die Region engagiert sich - 26.05.09
 
Mit einer Auftaktveranstaltung startete jetzt die Pilotregion Lippe das Engagement im Rahmen der Initiative „Unternehmen für die Region“ der Bertelsmann Stiftung. Eingeladen hatten die Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe) und die GILDE Wirtschaftsförderung, Detmold. Beide sind Partner im Pilotprojekt. Das Interesse daran ist schon jetzt groß. Rund 80 Vertreter von Unternehmen, sozialen Einrichtungen, Verbänden und der Verwaltung waren dabei, als am 25. Mai der „Startschuss“ fiel.

„Wenn wir auch in Zukunft in Lippe erfolgreich wirtschaften wollen, benötigen wir genügend Fachkräfte. Diese müssen wir entweder selbst ausbilden oder aber neu für die Region begeistern. Das können wir nur gemeinsam erreichen“, ist Stephan Westerdick, Geschäftsführer der Unirez Informations-Technologie GmbH und Sprecher der Pilotregion, überzeugt. Und genau da will die Pilotregion ansetzen.

Beim Auftakt am 25. Mai wurden erste Projektideen vorgestellt, die bereits von einem Initiativkreis erarbeitet wurden. Reinhard Hölscher, Gebr. Brasseler GmbH & Co. KG, präsentierte eine Bestandsaufnahme des Engagements von lippischen Unternehmen. In Zukunft möchten die Verantwortungspartner dieses Wissen nutzen, um ihre Projekte zielgerichtet einzusetzen. Bernd Richter, Phoenix Contact GmbH & Co. KG, stellte gemeinsam mit Ursula König, Schulleiterin der Hauptschule Blomberg, das Projekt Aubicom als Beispiel für gemeinsames Engagement von Unternehmen und Schulen für Bildung und Beruf vor. Und Arnd Paas von der Sparkasse Detmold machte zusammen mit Silvia Sackewitz vom Reit- und Fahrverein Bad Meinberg deutlich, welchen Beitrag z. B. die „Helferwochen“ der Sparkasse leisten können, um die Lebensqualität in der Region verbessern zu helfen.

Lippe ist seit Februar 2009 Pilotregion der Initiative „Unternehmen für die Region“ der Bertelsmann Stiftung. Erste Gespräche gab es bereits im vergangenen Jahr. Die Ergebnisse aus den drei Pilotregionen Berlin und Brandenburg, Saarland und Heilbronn-Franken zeigen, dass der Ansatz erfolgreich ist. Kirsten Hirschmann, Hirschmann Laborgeräte GmbH & Co. KG in Eberstadt, berichtete über die Umsetzung der Verantwortungspartnerschaften in Heilbronn-Franken seit Juni 2008. Dort sind zahlreiche neue Kooperationen entstanden – mit sozialen Einrichtungen, Kommunen, Verbänden, Schulen oder Kindergärten. „Die Initiative zeigt, wie engagiert der Mittelstand ist. Wir unterstützen Lippe gerne dabei, als Verantwortungspartner noch erfolgreicher zu werden“, so Dr. René Schmidpeter, Project Manager „Unternehmen für die Region“ der Bertelsmann Stiftung.

In einem ersten Arbeitstreffen der Verantwortungspartner für Lippe am 1. Juli sollen die Projekte und Ideen konkretisiert werden. Infos bei der IHK Lippe unter 05231 7601-22 oder bei der GILDE unter 05231 954111.


Planspiel der Hochschule OWL und GILDE für lippischen Führungsnachwuchs - 20.05.09
 
„Das Planspiel zeigt einfach, wie unternehmerische Entscheidungen zusammenhängen und wie die vielen Stellschrauben im Betrieb voneinander abhängig sind“, zog René Filla ein positives Fazit des dreitägigen Unternehmensplanspiels der Hochschule OWL und der GILDE-Wirtschaftsförderung im Detmolder Innovationszentrum.

Als Mitglied im Siegerteam gewann René Filla, der bei der Schlotthauer GmbH & Co. KG tätig ist, aber nicht nur Einblicke in die Komplexität der betrieblichen Entscheidungen: „Neben der ganzheitlichen Sichtweise hat uns das Planspiel auch jede Menge Spaß und Spannung gemacht.“

Bei dem Planspiel kämpften rund 30 Teilnehmer aus Hochschule und Wirtschaft in imaginären Betrieben um Umsätze und Marktanteile. Als Vorstände von fünf konkurrierenden Produktionsunternehmen konnten sie „am eigenen Leib“ erleben, wie Entscheidungen den Erfolg des Betriebes bestimmen.

In sechs Spielrunden konnten die Entscheidungen der Vorrunde überarbeitet und die eigene Marktposition verbessert werden, bis schließlich das Siegerteam mit Marco Bovino (Jowat AG), Volker Dalbke (Karl E. Brinkmann GmbH), Alexander Elzesser (Sparkasse Herford), René Filla (Schlotthauer GmbH & Co. KG) und René Nunne (Hochschule OWL) feststand.

Für Professor Paris haben aber letztlich alle Teilnehmer „gewonnen“: „Bei dem Planspiel lernt man praxisnah eine Strategie zu entwickeln und das Unternehmen langfristig zu steuern.“ Gemeinsam mit Ingo Helmrich und Michaela Hanke von der Hochschule OWL simulierte Paris per Computer die jeweiligen Markt-Entwicklungen. Dabei stand die Teamarbeit immer im Vordergrund: Denn als mehrköpfiger Vorstand eines Unternehmens mussten sämtliche Entscheidungen über Produktion, Preis und Vertrieb diskutiert und gemeinsam getroffen werden.

Die Veranstalter Hochschule OWL und GILDE-Wirtschaftsförderung boten die Teilnahme an dem Praxis-Seminar kostenlos an und verschiedene mittelständische Betriebe aus der Region nutzten die Chance, ihren Führungsnachwuchs von morgen praxisnah und effizient zu qualifizieren. „Das Planspiel ist Teil unserer engen Kooperation mit der Hochschule und unternehmensnahe Wirtschaftsförderung für den Mittelstand“, bilanziert GILDE-Prokurist Thorsten Brinkmann, der rundum zufrieden ist mit der Resonanz der zahlreichen Betriebe aus der Region.


GILDE und Stadt Detmold prämieren beste Arbeiten der Hochschule Detmold - 09.05.09
 
„Varusstab“ könnte er heißen, der wohlgeformte Wanderstab, der jetzt mit einem Sonderpreis der Stadt Detmold ausgezeichnet wurde. Weil „das Produkt eine hohe visuelle und haptische Qualität hat“, stellte die Jury des ‚Preises der Stadt Detmold’ fest, die sich unter dem Vorsitz von Detmolds Bürgermeister Rainer Heller zusammengefunden hatte. Der „Varusstab“ als zugkräftiges Merchandisingprodukt, um global für die Stadt erfolgreich zu werben. Die Jury begründet humorvoll weiter: „Schöne Dinge dürfen zwar ihren Preis haben, allerdings müsste der Verkaufspreis auch ohne städtische Subvention im Rahmen des Machbaren liegen. Ob ein Verkaufspreis unterhalb von 50 Euro zu realisieren ist, steht noch offen.“

Steht nicht, wie Preisträger Jan-Erik Gerdt spontan antworten konnte. Denn der "Varusstab" ist mittlerweile in Kooperation mit der Lebenshilfe Detmold e. V. marktreif geworden, wird produziert und kostet in der 'Classic'-Ausführung 159 Euro. "Ein angemessener Preis", wie der angehende Innenarchitekt Gerdt betonte. Der Wanderstab sei „eine gelungene Symbiose aus Tradition und Moderne“, vermerkt die Jury weiter. Holz als klassisches Material für die Gehhilfe des Wanderers werde hier in Kombination mit einem modernen, hochelastischen Werkstoff zu einer Hightech-Verbundkonstruktion verarbeitet. 500 Euro darf Gerdt für den „Sonderpreis“ einstecken.

Der 'Preis der Stadt Detmold' wurde im Rahmen des Tags der ofenen Tür auf dem Campus Emilie in Detmold verliehen. Der 1. Preis und damit 1.500 Euro ging an Fabian Achterberg für seinen „Mikado-Tisch“. Den 2. Preis, 1.000 Euro, erhielt Matthias Kemper für sein „Weißes Theater“. Ausgeschrieben ist der ‚Preis der Stadt Detmold’ für Arbeiten, die Studierende der Hochschule OWL am Standort Detmold im Rahmen von Studienarbeiten erstellt haben.

Erstmals wurde der Preis im September 2007 verliehen. Die Stadt Detmold und die GILDE-Wirtschaftsförderung wollen mit der jährlichen Auszeichnung die Potenziale der zukünftigen Fach- und Führungskräfte in Detmold herauszustellen. Das Motto des Wettbewerbs „Dein Studium – Deine Stadt – Dein Preis“ soll die angestrebte Bindung der Studierenden zu ihrer Stadt verdeutlichen und deren „Bedeutung für die Kreativwirtschaft in der Kulturstadt“, so Heller.

In der Jury saßen, neben dem Bürgermeister, Prof. Tilmann Fischer (Präsident Hochschule Ostwestfalen-Lippe), Dipl.-Ing. Stefan Baar von der Köster AG, Dipl.-Ing. Volker Büker von RRR Stahlbau, Dipl.-Ing. Burkhard Fröhlich (Chefredakteur Deutsche Bauzeitung) und Journalistin Dipl.-Ing. Friederike Bienstein. 16 Arbeiten waren eingereicht worden. Alle drei Preisträger studieren am Fachbereich ‚Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur’.

Achterbergs „Mikado-Tisch“ beeindruckt durch Originalität. Und erzählt die Geschichte, wie man aus alten Dingen, wenn sie denn ausgedient haben, Neues machen kann, zum Beispiel auch Möbel. Diese sollten, so die Meinung der Jury, etwas von „früher“ erzählen können, aber nicht nach Recycling aussehen. Also professionell daherkommen. „Das ist nicht leicht zu erreichen, aber beim Mikado-Tisch hervorragend gelungen“, so Jurymitglied Prof. Fischer.

Gefallen habe insbesondere, dass man Lattenrost und Schichtstoffplatte nur noch ahnt, aber nicht wirklich identifizieren kann. Und weil auch keiner mehr nach dem recycelten Urprodukt suchen mag, ist ein eigenständiger, gestalterisch überzeugender Entwurf gelungen. Aus diesem Grund sei der Mikado-Tisch eben nicht nur originell, sondern auch innovativ. Und von hoher Qualität.


Mitarbeiterbeteiligung bringt Vorteile für Beschäftigte und Unternehmen - 11.03.09
 
Das wichtigste Kapital eines Unternehmens sind zweifellos seine Mitarbeiter. Aber wie bindet man Beschäftigte ans Unternehmen und macht sie im besten Fall zu „Mit-Unternehmern“?

Rund 30 Unternehmer aus dem ganzen Bundesgebiet informierten sich aus erster Hand im GILDE-Zentrum über den Sinn und die Wirkung von Mitarbeiter-Beteiligungsmodellen. Die GILDE-Wirtschaftsförderung hatte gemeinsam mit der AGP, der Arbeitsgemeinschaft Partnerschaft der Wirtschaft, zu dieser Informationsveranstaltung eingeladen.

„Mitarbeiterkapitalbeteiligung ist derzeit ein sehr viel diskutiertes Thema, insbesondere auch in mittelständischen Unternehmen“, erklärt GILDE-Geschäftsführer Rolf Merchel, der neben der Theorie mit der August Storck KG in Halle/ Westfalen und der Schomburg-Unternehmensgruppe aus Detmold gute Beispiele aus dem heimischen Mittelstand präsentieren konnte.

Für Ralph Schomburg, Geschäftsführer der Schomburg-Unternehmensgruppe, liegen die Vorteile auf der Hand: „Wir sind davon überzeugt, dass unsere beteiligten Mitarbeiter sich stärker mit ihrer Arbeit und dem Unternehmen identifizieren.“ Eine erste Zwischenbilanz könne sich sehen lassen, die Resonanz der Mitarbeiter auf das neu eingeführte Angebot fiel überaus positiv aus.

Die Storck KG in Halle bietet bereits seit vielen Jahren ihren Mitarbeitern an, sich dauerhaft an dem eigenen Unternehmen zu beteiligen. „Ein Erfolgsmodell“, wie Tobias Viering, der Leiter des Zentralen Controlling ausführt, „denn es ist flexibel und unkompliziert nutzbar - und bringt Vorteile für die Mitarbeiter und unser Familienunternehmen gleichermaßen“.

Mitarbeiterbeteiligungen fördern aber nicht nur die Bindung der Arbeitskräfte an ihr Unternehmen: „Die Beschäftigten zeigen auch mehr Eigeninitiative, sind kostensensibler und werden letztlich echte Mitunternehmer - das belegen zahlreiche Studien“, erklärt Heinz Beyer, Geschäftsführer der AGP, des mit rund 300 Mitgliedern bundesweit größten Netzwerkes zum Thema Mitarbeiter-Kapitalbeteiligung. Arbeitnehmer, die am eigenen Unternehmen beteiligt sind, vergrößerten zudem die Produktivität, schafften mehr Eigenkapital und mehr Liquidität und förderten darüber hinaus eine neue Unternehmenskultur.

Abschließend wurden unterschiedliche Beteiligungsmodelle ebenso diskutiert, wie die aktuell zum 1. April in Kraft tretenden staatlichen Unterstützungsmaßnahmen für zusätzliche Mitarbeiterbeteiligung.


CSR-Modellregion Lippe: Bertelsmann-Stiftung fördert CSR-Initiative von GILDE und IHK - 10.02.09
 
Das Thema Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen "Corporate Social Responsibility" (CSR) ist in aller Munde. Auch in Lippe übernehmen zahlreiche Unternehmen Verantwortung über den eigenen Betrieb hinaus und engagieren sich an ihrem Standort beispielsweise zugunsten von Kindergärten, Schulen, Jugend- oder Alteneinrichtungen. Nun wird Lippe zur CSR-Modellregion für gesellschaftliche Verantwortung in Deutschland.

In Berlin wurde Lippe bundesweit neben Schleswig-Holstein als Pilotregion der Initiative "Unternehmen für die Region" ausgezeichnet. Mit dieser Initiative will die Bertelsmann Stiftung Firmen ermutigen, sich für das Gemeinwesen zu engagieren und dabei gleichzeitig ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Liz Mohn, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung, und Peter Müller, Ministerpräsident des Saarlandes und Präsident des Bundesrates, gratulierten der lippischen Delegation um IHK-Hauptgeschäftsführer Axel Martens, GILDE-Geschäftsführer Rolf Merchel, GILDE-Aufsichtsratsvorsitzender Bürgermeister Rainer Heller und Unirez-Geschäftsführer Stephan Westerdick.

Der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Lippe Axel Martens sieht das Projekt als Riesenchance für die Region und die beteiligten Unternehmen. „Gerade im Bereich des gesellschaftlichen Engagements leisten lippische Unternehmen Hervorragendes. Die Auszeichnung als Modellregion gibt uns die Chance dieses freiwillige Engagement zu zeigen und uns bundesweit als innovativer und attraktiver Standort zu profilieren."

Neben der IHK ist die GILDE-Wirtschaftsförderung einer der Initiatoren der Bewerbung und Kompetenzträger für CSR im Mittelstand. So hatte die GILDE beispielweise im Auftrag der Europäischen Union bundesweit mittelständische Betriebe in Sachen CSR beraten und möchte nun ihr umfangreiches Know-how vor Ort einsetzen: "Zukunftsfelder wie etwa Bildung, Kultur oder Familie sind mittelfristig für Unternehmen und Bürger unserer Region gleichermaßen relevant - gesellschaftliches Engagement lohnt sich hier also doppelt," erläutert GILDE-Geschäftsführer Rolf Merchel.

Als Sprecher des lippischen Modell-Projekts ist Stephan Westerdick, Geschäftsführer der Detmolder IT-Unternehmens Unirez überzeugt, dass zahlreiche Betriebe sich der Initiative anschließen werden. "Wir laden alle lippischen Unternehmen zum Mitmachen ein und möchten anhand guter Beispiele aus der Region zeigen, wie sie sich sinnvoll und effizient engagieren können". Anschließend sollen in Arbeitsgruppen zu Themen wie der Förderung der Bildung, der Kultur oder der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, neue Ideen entwickelt und Aktivitäten angestoßen werden.

Die Initiatoren sehen Bildung, Kultur und Familie als wichtige Faktoren vor allem für Fach- und Führungskräfte bei der Entscheidung über den zukünftigen Beschäftigungsort und Lebensmittelpunkt. Daher soll das Projekt dazu beitragen, Lippe als Wirtschafts- und Lebensstandort attraktiver zu machen und Pluspunkte beim Kampf um die besten Arbeitskräfte zu sammeln.

Den offiziellen Startschuss der 12-monatigen Projekt-Phase bildet ein Auftaktworkshop im April. Nähere Informationen zur CSR-Modellregion Lippe bei Rolf Merchel, GILDE GmbH - tel. 05231 95 40 oder Andreas Henkel, IHK Lippe - tel. 05231 7601-21.


Wirtschaft meets Verwaltung: 120 Unternehmer diskutieren mit Bürgermeister und GILDE - 05.02.09
 
Wirtschaft trifft Verwaltung: Vor wenigen Tagen referierte Detmolds Bürgermeister Rainer Heller im Hangar 21 über die Zukunftsperspektiven seiner Stadt und rund 120 geladene Unternehmenschefs aus Detmold folgten seinem Vortrag. Damit schließt diese Runde an den Erfolg der ersten an und zeigt, dass Detmolds Unternehmer weiterhin verstärktes Interesse an einer gemeinsamen Zukunftsgestaltung von Wirtschaft und Verwaltung haben.

Angesichts der globalen Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise verwies Heller darauf, dass der städtische Haushalt noch Bewegungsspielraum erlaube und für ihn nach wie vor Investitionen in Standortfaktoren hohe Priorität haben. Für Heller sind die Themen Wirtschaft, Bildung, Familie und Integration die langfristigen Zukunftsfelder der Stadt.

"Unternehmen finden bei uns einen durchweg attraktiven Standort und die Menschen finden die Bildungsangebote, die sie für die erfolgreiche Gestaltung ihrer beruflichen und persönlichen Lebenssituation benötigen" verwies Heller auf die erfolgreiche Wirtschaftsförderung und das städtische Engagement in Sachen Bildung.

Im Anschluss hielt Christoph Hüls, Geschäftsführer der Detmolder Stadtwerke, einen Vortrag zum Geschäftsmodell Klimaschutz und die Chancen und Nutzen für die Stadtwerke und ihre Kunden. „Das Klimaschutzkonzept der Stadt Detmold zeigt als Investitionsprogramm unmittelbare und mittelbare Wirkung“, erklärte Hüls. Besonderes Gewicht legte Hüls auf den Ausbau des Fernwärmenetzes durch Verdichtung, Erweiterung und Integration von Nahwärmeinseln.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine beindruckende Performance von Job-Act, einem Theaterprojekt im Hangar 21 für rund 20 junge Erwachsene auf dem Weg in die Ausbildung.


GILDE-Geschäftsführer übernimmt Vorsitz von TIGER OWL - 23.01.09
 
Zum neuen Sprecher des Netzwerks TIGER OWL wurde Rolf Merchel, Geschäftsführer der GILDE-Wirtschaftsförderung in Detmold ernannt. Merchel übernimmt turnusgemäß den Vorsitz der TIGER-Initiative, zu der sich die ostwestfälisch-lippischen Technologie- und Gründerzentren zusammengeschlossen haben: Das TechnologieZentrum Bielefeld, das GILDE-Zentrum Detmold, das Gründer- und Anwendungszentrum GAZ Espelkamp, das CARTEC Lippstadt sowie der TechnologieParkPaderborn.

"Neben der stärkeren Förderung von Innovationen und neuen Technologien werden wir in den nächsten Monaten einen Unternehmenswettbewerb starten, bei dem die pfiffigsten und überzeugendsten Unternehmen in den Technologie-Zentren und -Parks in OWL prämiert werden", verweist Merchel auf einen Schwerpunkt für 2009.

Bei der Bezeichnung TIGER OWL handelt es sich um eine Wortschöpfung, die sich aus den jeweils ersten Buchstaben der nach-folgenden Begriffe ergibt: Technologie-Innovation-Gründer-Entwicklung-Region OWL.

Ziel der Initiative ist es, als Partner der Wirtschaft und der Wissenschaft diese durch Kooperationen und Netzwerke, insbesondere durch gemeinsame Verbundprojekte, zu unterstützen. So zielt die Arbeit von TIGER OWL darauf ab, den Mittelstand in Ostwestfalen-Lippe zu fördern und zu qualifizieren. Darüber hinaus betrachtet sich die Initiative als Interessenvertretung der Technologie- und Gründerzentren in OWL.

Mit der Initiative wird deutlich, dass sich die Technologie- und Gründerzentren der Region nicht als Wettbewerber betrachten, sondern vielmehr Chancen erkennen, durch die Bündelung der jeweiligen Kräfte zu besseren Entwicklungsmöglichkeiten des Standorts OWL beizutragen. So wurden in den zurückliegenden Jahren in den Technologie- und Gründerzentren tausende Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen.


Bundesministerium für Bildung verlängert Ausbildungsprojekt der GILDE - 20.01.09
 
Gute Nachrichten zum Jahresauftakt aus Berlin: Die GILDE-Wirtschaftsförderung wird im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Europäischen Union auch weiterhin gezielt Ausbildungsplätze in Lippe akquirieren und die Unternehmen bei der Ausbildung unterstützen. „Unsere hervorragenden Zahlen und umfassenden Aktivitäten haben das Bildungsministerium überzeugt, das Projekt Zukunft. Erfolg. Ausbilden. weitere 18 Monate zu fördern“, freut sich Projektkoordinator Werner Günzel über die Förderung im Rahmen des JOBSTARTER-Programms aus Mitteln des BMBF und des Europäischen Sozialfonds. Das Projekt organisiert neue Ausbildungsplätze in Lippe und betreut die ausbildungsinteressierten Betriebe. Auf Wunsch der Unternehmen werden zudem geeignete Auszubildende vermittelt.

Auch Detmolds Bürgermeister und GILDE-Aufsichtsratsvorsitzender Rainer Heller ist von der mittelstandorientierten Initiative überzeugt: "Ausbildung ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen für die Jugend und die Wirtschaft gleichermaßen - unsere Wirtschaftsförderung wirkt hier doppelt effektiv".

Werner Günzel und seine neue Kollegin Maren Wierutsch werden somit auch in den nächsten anderthalb Jahren mittelständische Betriebe in Lippe überzeugen neue Ausbildungsplätze zu schaffen. Dabei haben sie insbesondere die Gruppe von Kleinbetrieben im Auge, die bislang noch nicht ausgebildet haben oder in neuen Berufen ausbilden könnten. „Unsere Unterstützung zielt auf junge Unternehmen und innovative, technologieorientierte Betriebe ab“, erklärt Maren Wierutsch, die seit Januar das Projektteam verstärkt. Denn gerade in jungen, wachstumsorientierten Unternehmen zeige sich ein großer Nachholbedarf in Sachen Ausbildung und hier sei der langfristige Aufbau von Fach- und Führungskräften umso wichtiger.

Als besonders attraktiv für kleinere Betriebe erscheint dabei eine Verbundausbildung. Hier verfügt Werner Günzel über langjährige Erfahrung aus der Praxis und Kontakte zu zahlreichen Partnern: "Wir gehen in die Betriebe, informieren über individuelle Verbundmöglichkeiten, suchen geeignete Partner, erstellen die Ausbildungspläne und organisieren notwendige Formalia", erläutert Werner Günzel das Service-Spektrum.

Werner Günzel und Maren Wierutsch beraten die Betriebe nicht nur zu möglichen Ausbildungsberufen, sondern bieten auch externes Ausbildungsmanagement. So finden sie gemeinsam mit den Unternehmen „passende“ Azubis und unterstützen auch während der Ausbildung - ob einzelbetrieblich oder im Verbund mit anderen Betrieben.

Neben der Ausbildungsplatz-Gewinnung liegt ein weiterer Schwerpunkt des Projekts auch in Zukunft auf dem Austausch von Know-how und dem gemeinsamen Lernen. So werden lippische Unternehmen eingeladen, sich in einem Netzwerk in Sachen Ausbildung auszutauschen und voneinander zu lernen. In regelmäßigen Foren-Veranstaltungen sollen die Betriebe ihre erfolgreichen Ansätze aus der Ausbildungs-Praxis zeigen und diskutieren. „In diesen Netzwerk-Runden greifen wir die Themen auf, die den kleinen mittelständischen Betrieben unter den Nägeln brennen und zeigen konkrete Lösungen für den Alltag“, so Werner Günzel. Gerade im Hinblick auf fehlende Nachwuchskräfte lohne es sich insbesondere für kleine Betriebe in Ausbildung zu investieren und Talente für das Unternehmen zu fördern.

Interessierte Betriebe erhalten nähere Informationen bei Maren Wierutsch bei der GILDE-Wirtschaftsförderung, Tel. 05231/ 954 -224 oder im Internet unter www.zukunft-erfolg-ausbilden.de


Mehr dazu im Internet finden Sie unter:
zukunft-erfolg-ausbilden.de

Erfolgsmarke GILDE mitgeprägt: Günter Hass gibt Geschäftsführung ab - 16.12.08
 
Einer der Gründungsväter der GILDE geht in den Ruhestand: Sparkassendirektor Günter Hass gibt zum Ende Dezember das Amt des nebenamtlichen Geschäftsführers der Detmolder Wirtschaftsförderungsgesellschaft ab. Hass engagierte sich seit Gründung der GILDE GmbH im Januar 1992 als Vertreter des Gesellschafters Sparkasse aktiv in der Mittelstandsförderung der Stadt. Dabei stand für ihn der umfassende Standort-Service für die heimischen Unternehmen und die Förderung von Innovationen und neuen Technologien im lippischen Mittelstand im Vordergrund.

Hass trug nachhaltig zum Erfolg der Gesellschaft bei und prägte die Attraktivität des Markenzeichens GILDE entscheidend mit. So konnten in den letzten 15 Jahren allein durch das Projekt Krisenmanagement rund 140 Betriebe mit etwa 1.500 Arbeitsplätzen vor der Insolvenz gerettet oder durch Ausbildungsprojekte beispielsweise in den letzten zwei Jahren mehr als 60 zusätzliche Ausbildungsplätze in Lippe geschaffen werden. Neben diesen direkten Arbeitsplatz-Effekten wurde ein Vielfaches an positiven Erträgen für den städtischen Haushalt und die öffentlichen Sozialsysteme erzielt.

Ein besonderes Augenmerk legte Günter Hass auf neu gegründete und technologieorientierte Unternehmen als die Job- und Innovationsmotoren der Zukunft. Dabei setzte er seine Verbindungen in Wirtschaft und Verwaltung insbesondere für junge und innovative Existenzgründer im und außerhalb des GILDE-Zentrums ein. Allein im Gründer- und Innovationszentrum an der Bad Meinberger Straße haben sich bis heute rund 160 Firmen mit weit über 500 Arbeitsplätzen angesiedelt, davon waren allein zwei Drittel Existenzgründungen. Von diesen Jungunternehmen haben 95 Prozent die ersten schwierigen Gründungsjahre erfolgreich überstanden - ein Beleg für die Beratungs- und Servicequalität sowie die große Flexibilität des Zentrums. Von den aktuell 42 Firmen im GILDE-Zentrum sind knapp die Hälfte technologieorientierten Branchen zuzuordnen wie Informationstechnologien, Softwareentwicklung oder Automatisierungstechnik. Weitere Unternehmen kommen aus Beratungs- und „Kreativ“-Branchen, wie beispielsweise Innenarchitekten oder Kommunikationsagenturen

Durch kreative und überzeugende Konzepte hat die GILDE in zahlreichen Projekten bis heute mehrere Millionen Euro an Fördermitteln aus Düsseldorf, Berlin oder Brüssel nach Lippe geholt. Durch diese zumeist internationalen Projekte werden wichtige Zukunftsthemen, wie etwa die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen (CSR), in den Mittelstand der Region getragen und die Betriebe erhalten konkrete Unterstützung im Alltagsgeschäft.


CLIQ: Startschuss für neues EU-Projekt der GILDE-Wirtschaftsförderung - 03.12.08
 
Neues EU-Projekt im GILDE-Zentrum: Die GILDE-Wirtschaftsförderung startet ein europäisches Verbundprojekt zur Innovationssteigerung von mittelständischen Unternehmen mit dem Namen CLIQ „Creating Local Innovation through a Quadruple Helix“. „CLIQ soll neue Ansätze und Lösungen liefern, wie regionale Wirtschaftsförderungen die heimischen Betriebe wettbewerbsfähiger machen können“, erläutert GILDE-Geschäftsführer Rolf Merchel die Idee einer Innovationsspirale von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung.

Kern der Initiative ist das europäische Städtenetzwerk „Eurotowns“. Dieses Netzwerk für mittelgroße Städte mit rund 100.000 Einwohnern hat sich zum Ziel gesetzt, erfolgreiche Praktiken, sogenannte "Best Practises", untereinander auszutauschen sowie gemeinsame europäische Projekte zu entwickeln. In dem CLIQ-Verbund sind 17 Städte aus 11 europäischen Ländern - von Finnland bis Griechenland und von Portugal bis nach Litauen engagiert. „Wir glauben, dass wir von den Partnern manches lernen können, sind aber auch zuversichtlich, dass einige unserer Aktivitäten europaweit gut aufgenommen werden“, ist Merchel vom gegenseitigen Nutzen des grenzüberschreitenden Wirtschaftsförderungs-Projekts überzeugt.

In den nächsten 36 Monaten werden unter anderem verschiedene Fach-Workshops organisiert, eine Online-Datenbank entwickelt und gemeinsame Lern- und Austauschprogramme entwickelt. Im Vordergrund stehen dabei immer diejenigen Lösungen, die mittelständische Unternehmen an ihrem Standort konkret aufgreifen können, um neue Technologien und Innovationen in ihren Betrieb zu holen oder selbst am Standort zu entwickeln. Dabei fungieren die CLIQ-Wirtschaftsförderer als Impulsgeber im notwendigen Zusammenspiel von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung. „Als Innovationstreiber wollen wir hier für die Detmolder Unternehmen Türen öffnen, Entwicklungen vorantreiben und Netzwerke nutzen“, freut sich Merchel auf die neue internationale Kooperation der kommunalen Wirtschaftsförderungen.


Fachforen für lippische Ausbilder: Gut - Besser - Mein Azubi! - 20.11.08
 
Gut - Besser - Mein Azubi! Über 25 Ausbilder lippischer Unternehmen informierten sich bei zwei Ausbildungsforen der GILDE-Wirtschaftsförderung aus erster Hand darüber, wie sie ihre Azubis noch besser machen können. Dabei stellten Weiterbildungs-Experten gezielte Trainingsangebote vor, wie beispielsweise die Auszubildenden fit für den Umgang mit Kunden oder für die Zusammenarbeit im Team werden können. "Kundenorientierung und Teamfähigkeit sind Schlüsselkompetenzen, die für die Ausbildung und den späteren beruflichen Alltag überaus wichtig sind", erläutert Werner Günzel, Koordinator des GILDE-Projektes „Zukunft. Erfolg. Ausbilden.“ So sei jeder Azubi auch immer ein Aushängeschild des Unternehmens.

Über ausbildungsbegleitende Hilfen für Auszubildende berichtete Ursula von Donop vom Perspektive e.V. und Regina Müller von der Industrie- und Handelskammer Lippe informierte über Trainingsangebote der IHK für Azubis und Ausbilder. Die beiden Trainer Volker Klein-Avink und Guido Röcken von der Interakteam GmbH präsentierten zudem Beispiele aus ihrer Trainingspraxis mit Auszubildenden und machten damit die Trainingsangebote zu den Themen „Fit für den Kunden“ und „Teamtraining in der Ausbildung“ für die anwesenden Ausbilder live erlebbar.

Mit den Fachforen gibt die GILDE Unterstützung für die Ausbildungspraxis junger und technologieorientierter Betriebe. Auch in Zukunft benötigen Betriebe gute Auszubildende, um ihre Fach- und Führungskräfte aus den eigenen Reihen besetzen zu können. Gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel und fehlender Nachwuchskräfte lohnt es sich in Ausbildung zu investieren und Talente für das Unternehmen zu fördern. „Auch Auszubildende, bei denen schlechte Leistungen in der Berufsschule den Abschluss gefährden, sind nicht verloren - hier greift die ausbildungsbegleitende Hilfe, die auch kostenlos angeboten wird“, so Werner Günzel.

Die nächsten Foren werden im neuen Jahr stattfinden, wieder mit den Themen, die den Ausbildern „unter den Nägeln brennen“. Nähere Informationen zu den Ausbildungsforen und dem Projekt „Zukunft. Erfolg. Ausbilden.“ erhalten Interessierte bei Werner Günzel unter 05231-954121 oder auf der Internetseite www.zukunft-erfolg-ausbilden.de.

Das Projekt „Zukunft. Erfolg. Ausbilden.“ wird aus JOBSTARTER-Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Europäischen Union gefördert und bietet neben dem fachlichen Austausch in den Forenveranstaltungen auch konkrete Unterstützung für ausbildungsinteressierte Betriebe.


Umwelt entlasten UND Kosten sparen: Großes Interesse an Ökoprofit-Vorstellung - 29.10.08
 
Unternehmen nennen es eine "Win-Win-Situation": Die Umwelt entlasten und gleichzeitig Kosten sparen - und dieser doppelte Vorteil funktioniert auch in der Praxis. "Mit der Initiative Ökoprofit können Betriebe ihren Ressourcenverbrauch reduzieren, Abfälle vermeiden und dabei Kosten sparen", erklärt Rolf Merchel, Geschäftsführer der GILDE-Wirtschaftsförderung, der Detmolder Unternehmen zu einer Informationsveranstaltung über die vom Land NRW geförderte Initiative eingeladen hatte.

Über 30 Unternehmensvertreter informierten sich über Ökoprofit aus erster Hand: Birgit Reher von der Stadt Bielefeld und Lothar Meckling, Kreis Minden-Lübbecke berichteten von ihren Ökoprofit-Erfahrungen in beiden Kommunen. Thomas Eilers von der Firma Goldbeckbau aus Bielefeld und Ralf Peter Döding von Schrader-Glasformenbau aus Porta Westfalica präsentierten die positiven Effekte in ihren Betrieben.

So funktioniert Ökoprofit: Etwa ein Jahr lang bearbeiten die Unternehmen gemeinsam mit Experten alle für sie umweltrelevanten Themen, wie beispielsweise innerbetriebliche Einsparpotenziale ebenso rechtliche und organisatorische Fragen. Dies geschieht sowohl durch gemeinsame Workshops als auch durch individuelle betriebliche Beratungen. Am Ende steht neben der öffentlichkeitswirksamen Auszeichnung der teilnehmenden Unternehmen als „Ökoprofit-Betrieb“ natürlich die effizientere Ressourcennutzung.

Zahlreiche Unternehmen in Deutschland nutzen bereits Ökoprofit. Die GILDE überlegt nun für Unternehmen in Lippe eine Ökoprofit-Initiative zu starten. "Wir brauchen rund 10 Betriebe, die mitmachen und können uns eine Gemeinschafts-Initiative in Lippe gut vorstellen" erklärt Rolf Merchel.

Die Vorteile für große wie für kleine Betriebe liegen auf der Hand: Die Teilnahme an einem Ökoprofit-Projekt kann für viele Unternehmen eine gute Vorbereitung auf ein umfassendes Umweltmanagementsystem sein. Gleichzeitig berichten die Ökoprofit-Unternehmen über einen Motivationsschub bei den Mitarbeitern, die bei der Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten mit eingebunden werden und zugleich oft von verbesserten Arbeitsbedingungen profitieren.

Interessierte Unternehmen erhalten nähere Informationen bei der GILDE-Wirtschaftsförderung telefonisch unter 05231 95 40.


Verbundausbildung in der Praxis: 8 Erfolgsbeispiele aus Lippe - 13.10.08
 
Im Rahmen des JOBSTARTER-Projekt "Zukunft - Erfolg - Ausbilden" hat die GILDE-Wirtschaftsförderung eine neue Broschüre zum Thema Verbundausbildung in Lippe veröffentlicht. Darin zeigen acht Unternehmen wie Verbundausbildung in der Praxis funktioniert. Die Erfolgsbeispiele kommen aus Handwerk, Handel, Dienstleistung sowie Industrie und umfassenden Ausbildungsberufe wie Chemikant, Metallbauer, Elektronikerin oder Sport- und Fitnesskauffrau.

Die druckfrische Broschüre kann kostenlos unter 05231.954-121 oder per Email an guenzel@gildezentrum.de angefordert werden oder einfach per Download über diesen Link.

„Zukunft. Erfolg. Ausbilden.“ wird aus JOBSTARTER-Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Europäischen Union gefördert und bietet umfassende Informationen und konkrete Unterstützung für ausbildungsinteressierte Betriebe: Die Ausbildungsexperten informieren über individuelle Möglichkeiten, unterstützen bei der Auswahl der Azubis, helfen bei der Organisation, koordinieren eine Verbundausbildung und organisieren den Erfahrungsaustausch im Netzwerk mit anderen Unternehmen.


Mehr dazu im Internet finden Sie unter:
zukunft-erfolg-ausbilden.de

Ein ganz besonderes Dankeschön des Bürgermeisters: Ein zusätzlicher Ausbildungsplatz - 18.09.08
 
Hier stimmt die Chemie: Erstmalig bilden die Detmolder Firmen Plantagchemie GmbH und Jowat AG gemeinsam einen Auszubildenden zum Chemikanten im Verbund aus. Den Anstoß zu diesem speziellen Detmolder Ausbildungsverbund gab Bürgermeister Rainer Heller anlässlich der Verabschiedung des ehemaligen Präsidenten der Industrie- und Handelskammer und Jowat-Aufsichtsrat Dr. Hannes Frank. Als Dank für sein 13jähriges Engagement als IHK-Präsident schenkte ihm Detmolds Bürgermeister Rainer Heller einen zusätzlichen Ausbildungsplatz.

"Dr. Hannes Frank lag die Ausbildung in naturwissenschaftlichen Berufen immer am Herzen und er hat viel für die Sicherung von Fachkräften getan - daher das ganz besondere Dankeschön", erklärt Bürgermeister Rainer Heller. Ein Geschenk über das sich nun auch Kevin Meinert freut, dessen Ausbildung zum Chemikanten vor wenigen Tagen zunächst im Hause Plantagchemie begann. "Wir kennen Plantagchemie gut und haben den gleichen Kundenkreis in der Möbelindustrie - da lag die Ausbildungskooperation auf der Hand", erklärt Angelika Spliethoff, Personalleiterin bei Jowat.

Hanno Baumann, Geschäftsführer von Plantagchemie, freut sich ebenso über den neu geschaffenen Ausbildungsplatz, da es nicht viele junge Leute gibt, die Interesse an Chemie mitbringen: "Es ist schwierig geeignete Bewerber für den neuen Ausbildungsberuf zum Chemikanten zu finden, aber auch zum Lacklaboranten, den wir allein qualifizieren.“ Für kaufmännische Ausbildungsberufe gebe es eine Vielzahl von Interessenten, aber im chemischen Bereich erhielten beide Betriebe nur sehr wenige Bewerbungen. Gerade mit einer Ausbildung in chemischen Berufen haben aber Schulabgänger mit Begeisterung für Chemie sehr gute Perspektiven für die berufliche Zukunft.

Die Organisation der Verbundausbildung erfolgt über das Projekt der GILDE-Wirtschaftsförderung "Zukunft. Erfolg. Ausbilden." Näheres zu dem Projekt erhalten Interessierte bei Anja Klockenhoff unter 05231-954224 oder auf der Internetseite www.zukunft-erfolg-ausbilden.de.

„Zukunft. Erfolg. Ausbilden.“ wird aus JOBSTARTER-Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Europäischen Union gefördert und bietet neben dem fachlichen Austausch in den Forenveranstaltungen auch konkrete Unterstützung für ausbildungsinteressierte Betriebe.


Experten-Vorträge für Detmolder Unternehmen: Fit für alle Fälle! - 10.09.08
 
Gelungener Start: Rund 30 Unternehmensvertreter informierten sich über das Projekt „Fit für alle Fälle“ des Kreises Lippe und der GILDE-Wirtschaftsförderung im Augustdorfer Bürgerzentrum. Das Gemeinschafts-Projekt vom Kreis und der Stadt Detmold bietet lippischen Unternehmen mit maximal 20 Mitarbeitern praxisnahe Weiterbildung und individuelle Beratung in Krisensituationen.

Nach der Begrüßung durch den Augustdorfer Bürgermeister Dr. Andreas Wulf und die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Detmold Elfriede Paelke boten vier Referenten interessante Themen rund um den unternehmerischen Alltag. Den Auftakt machte der Verwaltungsleiter des Bürger- und Unternehmerservices des Kreises Lippe Thomas Wolf-Hegerbekermeier mit einem Vortrag über öffentliche Fördermöglichkeiten für kleine und mittelständische Unternehmen. Möglichkeiten für mehr Ausbildung stellte Werner Günzel vom JOBSTARTER-Projekt „Zukunft.Erfolg.Ausbilden“ vor. Er hob dabei insbesondere die Zusammenarbeit mehrerer Betriebe in einem Ausbildungsverbund hervor, um die einzelnen Unternehmen zu entlasten. Ein schwieriges Thema bearbeiteten zum Abschluss Rolf Merchel und Wolfgang Schirmacher von der GILDE-Wirtschaftsförderung. Anhand konkreter Beispiele weckten die beiden Spezialisten das Bewusstsein dafür, wie man bereits frühzeitig Krisensituationen im Betrieb erkennen kann.

Mit „Fit für alle Fälle!“ bietet der Kreis Lippe und die GILDE-Wirtschaftsförderung deswegen gezielte Workshops zu den wichtigsten Themen mittelständischer Kleinunternehmen an. Das Spektrum reicht vom Controlling über Marketing bis hin zu professioneller Kommunikation. Das Projektteam verfügt über langjährige Erfahrungen in der Beratung und aktiven Betreuung von Klein- und Kleinstunternehmen in Krisensituationen. Mit seiner Hilfe konnten in den zurückliegenden zehn Jahren mehr als 130 Unternehmen in Lippe mit insgesamt etwa 1.500 Arbeitsplätzen von der Insolvenz bewahrt werden. Weitere Informationen gibt’s bei Wolfgang Schirmacher unter Telefon 05231/954-140.


Bundesinstitut für Berufsbildung lobt Ausbildungs-Projekt der GILDE - 12.08.08
 
Anerkennung von höchster Stelle: Das Bundesinstitut für Berufliche Bildung (BIBB) lobte in einer aktuellen Veröffentlichung das Ausbildungsprojekt der GILDE-Wirtschaftsförderung und präsentierte die geschaffenen Ausbildungsnetzwerke in Lippe als nachhaltige Erfolgsbeispiele. Projektkoordinator Werner Günzel freut sich über die positive Resonanz aus Bonn: "Unsere Aktivitäten sind durchweg praxisnah und auf Kleinbetriebe zugeschnitten - das gefällt auch den Bildungsexperten."

Das GILDE-Projekt wendet sich vor allem an junge Unternehmen und innovative mittelständische Betriebe der Region, für die spezielle Ausbildungsnetzwerke installiert wurden. Die Mitglieder der beiden Ausbildungsnetze treffen sich regelmäßig und entwickeln gemeinsam neue Möglichkeiten der Berufsausbildung.

Die GILDE-Wirtschaftsförderung engagiert sich seit langem im Bereich der Verbundausbildung und verfügt hier über einen breiten Erfahrungsschatz: "Wir gehen in die Betriebe, informieren über individuelle Verbundmöglichkeiten, suchen geeignete Partner, erstellen die Ausbildungspläne, organisieren die Formalia und unterstützen auch während der Ausbildung", beschreibt Günzel die Angebote für lippische Unternehmen.

So konnten allein in den letzten beiden Jahren rund 60 neue Ausbildungsplätze in mittelständischen Betrieben geschaffen werden. Allesamt zusätzliche Ausbildungsplätze - denn die Verbundausbildungen sollen ergänzen und keine regulären Ausbildungen ersetzen, erklärt Günzel, der ehrenamtlich auch als Geschäftsführer des Verbundausbildungsverein CAL e.V. fungiert. Der CAL bietet die organisatorische Plattform für viele Newcomer in der beruflichen Ausbildung und verfügt über umfangreiche Erfahrungen mit Ausbildungsverbünden im Mittelstand.

Eine Verbundausbildung lässt sich dabei durchaus mit den früheren Wanderjahren im Handwerk vergleichen. Denn auch hier lernt der Auszubildende unterschiedliche Arbeitsumfelder und Aufgaben in mehreren Betrieben kennen. Und gerade kleinere, spezialisierte Betriebe können durch die flexiblen Verbünde kostengünstig und effektiv ausbilden.

Das Ausbildungsprojekt der GILDE wird aus JOBSTARTER-Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Europäischen Union gefördert, die Günzel auch zukünftig für junge Schulabgänger und heimische Betriebe gleichermaßen nutzen möchte. "Ein Verlängerungsantrag für unser Projekt ist gestellt", hofft er auf einen positiven Bescheid in den nächsten Wochen.


Mehr dazu im Internet finden Sie unter:
www.zukunft-erfolg-ausbilden.de

GILDE-Projekt setzt auf Netzwerke der Kreativwirtschaft in OWL - 04.07.08
 
"Die Kreativwirtschaft ist mit ihren innovativen Branchen ein wichtiger Motor für die wirtschaftliche Entwicklung Nordrhein-Westfalens - und mit seinem überaus starken Kreativ-Profil ist Ostwestfalen-Lippe hier hervorragend aufgestellt", erklärt Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl bei der Vorstellung der neuen Regional-Initiative "Kreativfabrik OWL". Gemeinsam mit Rolf Merchel, Geschäftsführer der GILDE-Wirtschaftsförderung Detmold und Wolfgang Weber, Geschäftsführer der OWL-Marketing GmbH, präsentierte sie das Konzept zur Weiterentwicklung der Kreativwirtschaft in OWL, mit dem die Region am Förderwettbewerb „Create.NRW“ des Wirtschaftsministeriums des Landes NRW teilnimmt.

Zur Kreativwirtschaft zählten nicht nur Akteure und Organisationen aus kulturellen Bereichen, erläutert Rolf Merchel, Geschäftsführer der GILDE-Wirtschaftsförderung Detmold und Koordinator des Netzwerkantrages: "Die Kreativwirtschaft in OWL umfasst vielmehr ein breites Spektrum unterschiedlicher Kreativbranchen wie der Literatur- und Medienwirtschaft, der Musikwirtschaft, Design- und Modewirtschaft, Software- und Spiele-Industrie, Dienstleistern im Bereich Architektur und Innenarchitektur oder spezialisierten Kreativmärkten." Hierauf aufbauend soll nun mit der beantragten Landesförderung flächendeckend in der Region die „Kreativfabrik OWL“ als Netzwerk innovativer und kreativer Branchen gebaut werden.

Die "Kreativfabrik OWL" soll dabei aus mehreren Kreativ-Werkstätten in Bielefeld, Detmold, Herford, Höxter und Paderborn bestehen. Die einzelnen Kreativwerkstätten konzentrieren sich einerseits auf bestimmte Arbeitsbereiche, die sich aus den individuellen Stärken der einzelnen Standorte ergeben. Andererseits nehmen die Kreativwerkstätten auch gemeinsam Querschnittsaufgaben wahr, wie etwa die stärkere Profilierung OWLs als Kreativregion.

Unter der Moderation der GILDE-Wirtschaftsförderung Detmold wurde in den vergangenen Monaten mit Unternehmen und Institutionen aus dem Bereich Kultur, Hochschulen, Kammern und Wirtschaftsförderungen aus OWL gemeinsam ein Projektantrag entwickelt, der darauf abzielt, ein regionales Cluster-Netzwerk der Kreativwirtschaft aufzubauen.

Neben der GILDE beteiligen sich an dem Projekt die Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft der Stadt Bielefeld WEGE, die Stadt Herford, die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung des Kreises Höxter sowie die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Paderborn in Kooperation mit dem Kulturbüro OWL in Bad Lippspringe.

Die OWL Marketing GmbH unterstützt den Antrag ebenso wie zahlreiche Unternehmen der Kreativwirtschaft in OWL, Hochschulen, Träger von Kultureinrichtungen und andere Institutionen. "Die Idee der Kulturfabrik OWL passt zu unserer aktuellen Initiative Innovation und Wissen, bei der beispielsweise kreativen Talenten in OWL ein Zuhause gegeben werden soll", erklärt Wolfgang Weber.

Konkretes Ziel des Projektes ist die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen sowie neuer Wertschöpfungsketten, um zusätzliche Arbeitsplätze in der Region OWL zu schaffen. Hierzu organisiert das Netzwerk „Kreativfabrik OWL“ beispielsweise Kreativ- und Transfer-Seminare oder bietet Qualifizierungen für Künstler oder kreative Existenzgründer an und trägt letztendlich zur Profilierung der Region als Kreativ-Region bei. Das Vorhaben soll nicht nur die Kreativen in OWL fördern, sondern auch die mit ihr verbundene Gesamtwirtschaft unterstützen.

In OWL nimmt die Kreativwirtschaft bereits heute eine exponierte Rolle ein. So waren im Jahre 2003 im Regierungsbezirk Detmold bereits 21.260 Personen in der Kreativwirtschaft sozialversicherungspflichtig beschäftigt, das entspricht 3,1 % der Gesamtwirtschaft. Es werden schätzungsweise 3,3 Mrd. Euro an Lieferungen und Leistungen erwirtschaftet. In Gütersloh, Detmold und Bielefeld liegt der Anteil der Beschäftigten deutlich über dem Landesdurchschnitt von NRW.


EM-Tippspiel für lippische Unternehmen: 120 Teams machten mit - 30.06.08
 
Spannung bis zum Schluss: Über 120 „Betriebs-Tippgemeinschaften“ machten mit beim größten EM-Tippspiel der lippischen Wirtschaft „Tippen-wie-die-Europameister“. Gewonnen haben letztlich die "Kleinberkel-All-Stars" von der IAA Ingenieurgesellschaft für Abfall und Abwasser mbH & Co.KG aus Kalletal.

„Hauchdünn vor den "Top-Tippern" vom Verein Frauen fördern Frauen", erklärt Thorsten Brinkmann von der GILDE-Wirtschaftsförderung, die gemeinsam mit der Detmolder Online-Agentur LOUIS INTERNET und dem Bundesverband Mittelständische Wirtschaft BVMW das kostenlose Tippspiel für alle lippischen Unternehmen organisiert hatte.

Dabei mussten die Teams die Spielergebnisse der Fußball-Europameisterschaft 2008 möglichst korrekt vorhersagen. Punkte gab es für den richtigen Spielausgang, Extrapunkte für das exakte Ergebnis. „Die besten Teams haben fast in jedem Spiel einen Punkt gemacht - das zeugt von einer guten Mischung aus Glück und Fachwissen“, freut sich K.-Ulrich Louis auch über die große Resonanz auf das Spiel der besonderen Art.

Den Initiatoren war es egal, ob beispielsweise die "Kaiser der Würstchen“ oder der „FC Rechter Torpfostenwärmer“ am Ende die Nase vorn hatten: „Mit unserem Spiel wollten wir das EM-Fieber nicht nur betriebsintern fördern, sondern auch die Spannung der Betriebe untereinander anheizen“, erklärt Heinrich Gröne vom Bundesverband Mittelständische Wirtschaft in Lippe das Ziel, die EM-Begeisterung in die lippische Wirtschaft zu holen. Tagesaktuell konnten alle Teams in der Blitztabelle auf der eigenen Internetseite „Tippen-wie-die-Europameister.de“ den aktuellen Tabellenstand verfolgen. Von Anfang an immer vorne mit dabei waren die "Kleinberkel-All-Stars" von der IAA Ingenieurgesellschaft für Abfall und Abwasser mbH & Co.KG.

Das Siegerteam um Christoph Tritt kann sich nun auf ein Bundesligaspiel live bei Arminia Bielefeld freuen. „Wir haben die ganze Zeit mit gefiebert - jetzt sind wir lippische Tipp-Europameister“, freut sich Christoph Tritt augenzwinkernd über den Erfolg seiner "Kleinberkel-All-Stars".


Mehr dazu im Internet finden Sie unter:
www.tippen-wie-die-europameister.de

Fit für alle Fälle: GILDE und Kreis fördern Krisenberatung für Kleinstunternehmen - 24.06.08
 
Alltag in lippischen Unternehmen: Kunden bezahlen ausstehende Forderungen nur schleppend oder gar nicht. Neue Kunden sind nur schwer zu gewinnen. Und im Tagesgeschäft fällt die Analyse der Geschäftszahlen oftmals hinten rüber. Diese anfangs noch kleinen Stolpersteine können gerade mittelständische Unternehmen schnell ins Straucheln bringen und damit Arbeitsplätze bedrohen. Um einen folgenschweren "Crash" zu vermeiden, bietet jetzt die Initiative "Fit für alle Fälle!" des Kreises Lippe und der GILDE-Wirtschaftsförderung der Stadt Detmold individuelle Krisen-Beratung und Erfolgstipps für Klein- und Kleinstunternehmen.

"Egal ob vorbeugend oder erst "fünf vor Zwölf", unser Projekt soll Firmen retten und Arbeitsplätze erhalten", erläutert Thomas Wolf-Hegerbekermeier, Verwaltungsleiter des Bürger- und Unternehmerservices des Kreises Lippe die Zielsetzung des Projekts. Neben der individuellen Krisenberatung können die lippischen Betriebe dabei auch durch gezielte Weiterbildung ihre Chancen nutzen: "Wir organisieren Seminare in Kleingruppen zu den wichtigsten Fragen des Mittelstandes wie beispielsweise: Wie komme ich an mein Geld? Wie gewinne ich Kunden? Oder: Wie nutze ich meine Zahlen?", erklärt GILDE-Geschäftsführer Rolf Merchel. „So wollen wir die Unternehmen fit machen, eben für alle Fälle“.

"Wir bieten schnelle, unkomplizierte Hilfe im Alltag - bei kaufmännischen Fragen oder auch durch die Begleitung bei Bankgesprächen", ergänzt "Krisenmanager“ Wolfgang Schirmacher, der die konkreten Beratungen durchführt. Schirmacher verfügt über langjährige Erfahrungen in der Beratung und aktiven Betreuung von Kleinunternehmen in Krisensituationen. Im Rahmen des Vorgänger-Projekts konnten beispielsweise in den letzten Jahren in fast 200 Unternehmen in Lippe insgesamt etwa 1.300 Arbeitsplätze vor der Insolvenz bewahrt werden.

Mit dem Projekt "Fit für alle Fälle!" greifen Kreis und die GILDE-Wirtschaftsförderung der Stadt Detmold den beschäftigungspolitischen Ansatz auf, neben direkter Beratung auch durch gezielte Weiterbildung der Inhaber sowie der Mitarbeiter langfristig Arbeitsplätze zu sichern. Die beiden Projektpartner bieten Weiterbildungs-Seminare von Praxis-Experten zu folgenden Themen kostenlos an: "Einholen offener Forderungen und Grundlagen des Vertragsrechts"; "Kundengewinnung und Marketing für die Praxis"; "Professionelle Kommunikation in der Praxis"; "Kalkulation und Controlling im Alltag" sowie "Fehlentwicklungen mit Hilfe von Frühindikatoren erkennen". „Fit für alle Fälle!“ wendet sich an Betriebe mit maximal 20 Beschäftigten in Lippe. In einem ersten Schritt werden Kreis und GILDE gemeinsam mit den Wirtschaftsförderern in den Städten und Gemeinden das Projekt bekannt machen. Interessierte wenden sich an Wolfgang Schirmacher unter Telefon 05231/ 954-140.


15 Jahre GILDE-Wirtschaftsförderung: Außerordentlich gute Zwischenbilanz - 12.06.08
 
Im Juni 1993 erfolgte der Startschuss für eine eigenständige Gesellschaft für Wirtschaftsförderung der Stadt Detmold: "Die GILDE ist eine Erfolgsmarke und steht für Innovation und Service für den Mittelstand in Lippe-Detmold“, zieht Geschäftsführer Rolf Merchel eine positive Bilanz der zurückliegenden 15 Jahre der GILDE-Wirtschaftsförderung.

„Von Anfang an basierte unsere Erfolgsstrategie auf drei Säulen: Standortservice, Gründerzentrum und Projekte", erläutert Sparkassendirektor Günter Hass, nebenamtlicher Geschäftsführer der GILDE-Wirtschaftsförderung, die Konzeption der drei Gesellschafter Stadt Detmold, Sparkasse Detmold und Industrie- und Handelskammer Lippe.

So sei für eine nachhaltig positive Entwicklung des Standorts Detmold in erster Linie die individuelle Betreuung der heimischen Unternehmen und eine aktive Bestandspflege wichtig. Zudem erhielten neu gegründete und technologieorientierte Unternehmen als die Job- und Innovationsmotoren der Zukunft im GILDE-Zentrum eine spezielle Standort-Förderung. Und mit unterschiedlichen Projekten holt die GILDE Fördermittel vom Land, dem Bund und der EU nach Lippe und bringt wichtige Zukunftsthemen sowie internationale Netzwerke in den heimischen Mittelstand.

Im Rahmen ihres Standort-Services fungiert die GILDE als "Unternehmes-Lotse", ist also der erste Ansprechpartner für die Betriebe und vermittelt Kontakte zur Verwaltung und öffentlichen Einrichtungen. Besonders wichtig ist der GILDE die aktive Kommunikation und der direkte Kontakt mit den Detmolder Unternehmen beispielsweise in Form von regelmäßigen Betriebsbesuchen, durch öffentliche Veranstaltungen oder individuelle Beratungen. So zählt das GILDE-Team jährlich mehr als 4.000 intensive Gesprächskontakte mit heimischen Unternehmen. Die Servicepalette der Wirtschaftsförderer reicht von der Betreuung in der Gründungs- oder Expansions-Phase, in Krisensituationen oder Engpässen bis hin zur Beratung beim Engagement im Ausland oder beim Aufbau von geschäftlichen Kooperationen und Netzwerken zwischen Wirtschaft und Hochschulen.

Im Gründer- und Innovationszentrum an der Bad Meinberger Straße haben sich bis heute rund 160 Firmen mit weit über 500 Arbeitsplätzen angesiedelt, davon waren allein zwei Drittel Existenzgründungen. "Von diesen Jungunternehmen haben 95 Prozent die ersten schwierigen Gründungsjahre erfolgreich überstanden - eine hervorragende Quote", verweist Rolf Merchel auf die Erfolgsfaktoren Beratungs- und Servicequalität sowie die große Flexibilität für die Unternehmen im Zentrum.

Von den aktuell 40 Mieterfirmen sind knapp die Hälfte technologieorientierten Branchen zuzuordnen wie Informationstechnologien, Softwareentwicklung oder Automatisierungstechnik. Weitere Unternehmen kommen aus Beratungs- und „Kreativ“-Branchen, wie beispielsweise Innenarchitekten oder Kommunikationsagenturen.

Günter Hass zeigte sich mit dem Vermietungsgeschäft insgesamt zufrieden: „Als größter Bürostandort in Lippe haben wir es in den letzten Jahren geschafft, durchschnittlich etwa 85 Prozent unserer Flächen zu vermieten." Wobei die GILDE ständig einen Freiraum von 10 bis 15 Prozent im Zentrum sicherstellen möchte, um das Wachstum der ansässigen Mieterfirmen und die Neu-Ansiedlung von Existenzgründern und innovativen Unternehmen zu ermöglichen.

Die Erfolgsmarke GILDE steht aber nicht nur für das GILDE-Zentrum, sondern auch für den angrenzenden Innovations-Park: „Im GILDE-Park sind bereits rund 20 Bauprojekte von Unternehmen realisiert oder werden in Kürze fertiggestellt“, bilanziert Rolf Merchel die Entwicklung des parkähnlichen Gewerbegebiets im Detmolder Osten.

Durch kreative und überzeugende Konzepte hat die GILDE in zahlreichen Projekten mehrere Millionen Euro an Fördermitteln aus Düsseldorf, Berlin oder Brüssel nach Lippe geholt. Bei diesen Projekten steht im Vordergrund, dass international wichtige Zukunftsthemen, wie etwa die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen (CSR), in den Mittelstand der Region getragen werden und die Betriebe konkrete Unterstützung im Alltagsgeschäft erhalten.

So hat die GILDE allein durch das Projekt Krisenmanagement rund 140 Betriebe mit etwa 1.500 Arbeitsplätzen vor der Insolvenz retten können oder beispielsweise durch Ausbildungsprojekte mehr als 60 zusätzliche Ausbildungsplätze in Lippe geschaffen. "Neben diesen direkten Arbeitsplatz-Effekten haben wir ein Vielfaches an positiven Erträgen für den städtischen Haushalt und die öffentlichen Sozialsysteme erzielt", belegt Merchel die außerordentlich effektive und erfolgreiche Wirtschaftsförderung der letzten 15 Jahre für den Standort Lippe-Detmold.


GILDE: Positive Bilanz des zweijährigen CSR-Projekts für die EU - 26.05.08
 
Es ist eines der aktuellsten und meistdiskutierten Themen in der Wirtschaft: Corporate Social Responsibility (CSR), die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen. Dabei handelt es sich um ein Konzept, das auf freiwilliger Basis soziale und ökologische Belange in die Unternehmenstätigkeit integriert. Und tatsächlich stellen sich immer mehr Betriebe ihrer Verantwortung gegenüber Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und Nachbarn, der Umwelt und der Gesellschaft insgesamt und dieses Engagement zahlt sich aus - für die Gesellschaft und die Unternehmen.

Vor zwei Jahren hatte die Europäische Union die GILDE-Wirtschaftsförderung in Detmold beauftragt, das Thema CSR bundesweit in mittelständische Unternehmen zu transportieren. Mit Ablauf der 24-monatigen Projektförderung zieht GILDE-Geschäftsführer Rolf Merchel nun eine überaus positive Bilanz: „Wir haben bewiesen, dass gesellschaftliches Engagement eine Erfolgsstrategie nicht nur für Großkonzerne, sondern auch für den Mittelstand sein kann.“

Merchel freut sich über die außerordentlich positiven Resonanzen von renommierten CSR-Experten und insbesondere seitens der mittelständischen Unternehmen. Denn die intensive Beratung und praxisnahe Unterstützung des Mittelstandes stand im Vordergrund der umfangreichen Projektaktivitäten. So beriet die GILDE mittelständische Betriebe beispielsweise, welche Möglichkeiten dieses Konzept - über das Sponsoring örtlicher Vereine hinaus - bieten kann und wo der wirtschaftliche Nutzen liegt. „Es gibt viele wirtschaftlich überzeugende Gründe für CSR: Neben dem besseren Image und dem höheren Vertrauen der Kunden überzeugen die Betriebe insbesondere die Vorteile bei der Mitarbeiterrekrutierung und deren gesteigerte Motivation“, erläutert Merchel.

Zum Projektbeginn wurden eine umfangreiche Studie zur Verbreitung von CSR im Mittelstand in Frankreich, Deutschland und Polen erarbeitet und Erfolgsbeispiele von CSR-Unternehmen gesammelt. Denn das Lernen von guten Vorbildern wirkte auch hier besonders überzeugend. So veröffentlichte das Projektteam zahlreiche Best-Practice-Beispiele von mittelständischen Betrieben und kommunizierte diese unter anderem auf der eigenen Internetseite www.csr-mittelstand.de.

Zur Qualifizierung für den Führungsnachwuchs in kleinen und mittleren Unternehmen wurden Fallstudien renommierter CSR-Unternehmen wie BIONADE, Hess Natur und VAUDE entwickelt und an Hochschulen sowie in der beruflichen Weiterbildung eingesetzt. Zahlreiche Fachseminare stießen ebenso auf großes Interesse und positives Feedback bei Unternehmen und eingebundenen Multiplikatoren, wie Wirtschaftsförderungsorganisationen, Unternehmensverbände oder Hochschulen und Qualifizierungsträger im In- und Ausland.

Internationale Projektpartner der GILDE waren die Universität Dunkerque in Nordfrankreich, das Rudzki-Inkubatorzentrum in Polen und in Deutschland die Arbeitsgemeinschaft Partnerschaft in der Wirtschaft AGP in Kassel, die Deutsche Angestellten-Akademie in Dresden und die Fachhochschule des Mittelstandes in Bielefeld. Als wichtige Multiplikatoren arbeiteten zudem überregionale Organisationen wie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), die Bertelsmann Stiftung, die Wirtschaftsjunioren Deutschland oder Umweltverbände wie BAUM mit der GILDE eng zusammen und sorgten zusätzlich für eine hohe Breitenwirksamkeit des Projektes.

Diese überregionale Vernetzung, den hervorragenden Ruf und die umfassenden Kompetenzen in Sachen CSR will Merchel auch zukünftig nutzen: „Wir haben in Detmold ein echtes CSR-Kompetenzzentrum aufgebaut und werden dieses innovative Zukunftsthema weiterhin für den Mittelstand nutzbar machen.“


Mehr dazu im Internet finden Sie unter:
www.csr-mittelstand.de

Ausbildung 2008: Auszubildende gesucht! - 20.05.08
 
Im Rahmen des Programms JOBSTARTER des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) führt die GILDE-Wirtschaftsförderung das Projekt „Zukunft. Erfolg. Ausbilden.“ zur Entwicklung und Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze in Lippe durch.

Für unsere Partnerunternehmen in Lippe suchen wir zum 01. August 2008 Auszubildende zum/zur
- Chemikant/in
- Gerüstbauer/in
- Bürokaufmann/-frau
- Konstruktionsmechaniker/in
- Elektroanlagenmonteur/in
- Fachinformatiker/in
- Fackraft für Lagerlogistik

Mitbringen sollten Sie eine solide Schul-und Allgemeinbildung. Für kaufmännische Berufe ist die Fachhochschulreife notwendig. Für den Ausbildungsberuf zum Gerüstbauer/in mind. ein guter Hauptschulabschluss.

Wir freuen uns auf Ihre vollständige Bewerbung, in der Sie auch Ihr Interesse an dem gewünschten Ausbildungsberuf darstellen.

Informationen zu den Aufgaben und Tätigkeiten der Ausbildungsberufe finden Sie unter www.berufenet.de

Ihre Bewerbungsunterlagen schicken Sie bitte an:

GILDE GmbH Zukunft. Erfolg. Ausbilden.
Bad Meinberger Straße 1 32760 Detmold
oder per Email an klockenhoff@gildezentrum.de


Mehr dazu im Internet finden Sie unter:
www.zukunft-erfolg-ausbilden.de

EM-Tippspiel für lippische Betriebe: Tippen wie die Europameister! - 16.05.08
 
Das Fußball-Fieber der WM 2006 kehrt zurück... Die Europameisterschaft steht vor der Tür und ab dem 7. Juni geht es endlich los! Für echte Fußball-Experten und natürlich auch solche, die es noch werden wollen, bieten die GILDE-Wirtschaftsförderung, der Bundesverband Mittelständische Wirtschaft BVMW-Lippe und LOUIS INTERNET ein Tippspiel der besonderen Art - exklusiv für Unternehmen in Lippe.

Mitmachen ist ganz einfach: Tippen Sie in Ihrem Betrieb oder in Ihrer Abteilung die Ergebnisse der Vorrundenspiele - und gewinnen Sie ein Bundesligaspiel live bei Arminia Bielefeld in der Schüco-Arena für "11 Spieler“ Ihrer Wahl inklusive Verpflegung.

Also, seien Sie dabei und tippen Sie wie die Europameister!


Mehr dazu im Internet finden Sie unter:
www.tippen-wie-die-europameister.de

DETMOLDER GRÜNDERFORUM: Großes Interesse an beruflicher Selbstständigkeit - 06.05.08
 
Ob als als Einzelunternehmen, Limited oder Mini-GmbH – das Thema "eigenes Unternehmen" ist für Viele nach wie vor aktuell. Das zeigte auch die große Resonanz von rund 50 Teilnehmern beim Detmolder Gründerforum im GILDE-Zentrum.

Zu der kostenlosen Informationsveranstaltung hatte die Stadt Detmold gemeinsam mit der GILDE-Wirtschaftsförderung alle zukünftigen Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer ins Gründer- und Innovationszentrum an der Bad Meinberger Straße eingeladen. Bei der Podiumsdiskussion unter der Moderation des stellvertretenden Bürgermeisters Gerd Röttgen informierte ein Expertenteam des Gründungsnetzwerkes Lippe über die vielfältigen Unterstützungsangebote und gab eine Vielzahl von Tipps für den Einstieg in die Selbstständigkeit. Das Gründungsnetzwerk ist der Verbund aller lippischen Institutionen, die kostenlos Beratungen zur Existenzgründung anbieten.

Maria Klaas, Moderatorin des Netzwerkes und Geschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer, wies in ihrem Einstiegsreferat auf die Bedeutung der persönlichen Voraussetzungen des Gründers hin. Als Vertreterin von FAIR erläuterte Silke Quentmeier mögliche Rechtsformen und verschiedene Fragen zur Finanzierung des Gründungsvorhabens.

Zum Thema Steuern informierte Horst Falke als Vertreter der Steuerberaterkammer und Angela Rehorst von der Handwerkskammer zeigte, wie eine Rentabilitätsvorschau für ein neues Unternehmen aufzustellen ist. Welche Unterstützung und Hilfe für eine Gründung aus der Arbeitslosigkeit besteht, erläuterte Andrea Wesemann von der Detmolder Agentur für Arbeit.

Als „echter“ Jung-Unternehmer berichtete Thomas Wächter, Karosseriebau-Meister und Inhaber des gleichnamigen Reparatur-Fachbetriebs im GILDE-Park, von seinen Erfahrungen bei der Gründung des eigenen Unternehmens. Als Tipp für zukünftige Gründer empfahl Wächter vor allem die von Experten angebotene Unterstützung, wie beispielsweise des Gründungsnetzwerkes, zu nutzen.

In der abschließenden Diskussion und einer Vielzahl von Einzelgesprächen konnten die Zuhörer individuelle Fragen rund um ihre Existenzgründung mit den Experten vor Ort besprechen.

Die GILDE ist das Gründer- und Innovationszentrum in Lippe und bietet neben repräsentativen und flexiblen Räumlichkeiten auch umfassende Beratungs- und Serviceleistungen für Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer aus Lippe.


Spiel-Spaß-Spannung: Planspiel der Hochschule OWL und GILDE für den Führungsnachwuchs - 30.04.08
 
Drei Tage lang ging es um Marktanteile und Strategien, Kosten und Umsätze in Millionenhöhe: Der Spaß und die Spannung bei den rund 30 Teilnehmern des Unternehmensplanspiels der Fachhochschule Lippe und Höxter und der GILDE-Wirtschaftsförderung im Detmolder Innovationszentrum war jederzeit spürbar.

Dabei konnten die Teilnehmer - die eine Hälfte Nachwuchskräfte lippischer Unternehmen, die andere Hälfte Hochschul-Studierende - „am eigenen Leib“ erleben, wie ihre Entscheidungen den Erfolg eines imaginären Betriebes bestimmen. „Unser Planspiel zeigt wie unternehmerische Entscheidungen zusammenhängen und wie die vielen Stellschrauben im Betrieb voneinander abhängig sind,“ erklärt Initiator Professor Dr. Lothar A. Paris von der Hochschule OWL die Idee des praxisnahen Simulationsspiels.

Dabei stand die Teamarbeit immer im Vordergrund: Denn als mehrköpfiger Vorstand eines Unternehmens mussten sämtliche Entscheidungen über Produktion, Preis und Vertrieb diskutiert und gemeinsam getroffen werden.

In mehreren Spielrunden konnte die „Unternehmen“ ihre Marktstrategien umsetzen und die eigene Marktposition verbessern, bis schließlich das Siegerteam mit Christin Friedla (Gerdes Kunststoff-Technik), Kristina Heumann, Marc Kerber (beide Jowat), David Kleine (Merkur Druck) und Andrey Stoyanov (Hochschule OWL) feststand.

Letztlich haben aber alle Teilnehmer „gewonnen“: „Bei dem Planspiel lernt man ganzheitlich und praxisnah eine Strategie zu entwickeln und das Unternehmen langfristig zu steuern," erklärt Diplom-Ingenieur Ingo Helmrich von Hochschule OWL, der gemeinsam mit Professor Paris die jeweiligen Markt-Entwicklungen per Computer simulierte.

Die Veranstalter Hochschule OWL und GILDE-Wirtschaftsförderung boten die Teilnahme an dem Praxis-Seminar kostenlos an und verschiedene mittelständische Betriebe aus der Region nutzten die Chance, ihren Führungsnachwuchs von morgen praxisnah und effizient zu qualifizieren. „Das Planspiel ist Teil unserer engen Kooperation mit der Hochschule OWL - und unternehmensnahe Wirtschaftsförderung für den Mittelstand,“ bilanziert GILDE-Prokurist Thorsten Brinkmann, der rundum zufrieden ist mit der Resonanz der zahlreichen kleinen und mittleren Betriebe aus der Region.


GILDE-Forum bei PHOENIX CONTACT: Ausbildung in neuen und technischen Berufen - 10.04.08
 
Ausbildung mit Zukunft - das bieten jungen Menschen vor allem technische Berufe. Dennoch sind die Bewerberzahlen für solche Ausbildungsberufe weiterhin niedrig. Zum Thema technische Ausbildung in der Praxis informierten sich rund 40 Ausbilder aus lippischen Betrieben beim GILDE-Forum „Die Zukunft beginnt heute!“ bei der PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG in Blomberg.

Boris Hagemeier, Leiter der Ausbildung bei PHOENIX CONTACT berichtete, wie dort neue und technische Berufe gefördert werden. Um in Zukunft genügend Bewerber für technische Berufe zu gewinnen, versucht PHOENIX CONTACT das Interesse junger Menschen an Technik so früh wie möglich zu fördern: „Besonders wichtig ist es den jungen Menschen mit greifbaren Beispielen technische Berufe zu erläutern, damit sie sich mit den oft schwerverständlichen Berufsbezeichnungen auseinandersetzen können,“ erklärt Hagemeier. Geplant sei auch die Eltern stärker in die Berufswahl ihrer Kinder einzubinden und sie über die verschiedenen Ausbildungsberufe zu informieren.

Mit den Fachforen möchte das Projektteam der GILDE Unterstützung für die Ausbildungspraxis geben. Denn Betriebe brauchen gute Konzepte und Ideen um ihre technischen Fachkräfte durch eine qualifizierte Ausbildung zu halten. „Einige der Ansätze von PHOENIX CONTACT sind sicherlich auch bei kleinen Unternehmen umsetzbar,“ so die Resonanz von Werner Günzel, Koordinator des Projekts „Zukunft. Erfolg. Ausbilden.“.

Die nächsten Foren werden im Herbst stattfinden, wieder mit den Themen, die den Ausbildern „unter den Nägeln brennen“.

Nähere Informationen zu den Ausbildungsforen und dem Projekt „Zukunft. Erfolg. Ausbilden.“ erhalten Interessierte bei Anja Klockenhoff unter 05231-954224 oder auf der Internetseite www.zukunft-erfolg-ausbilden.de.

Das Projekt „Zukunft. Erfolg. Ausbilden.“ wird aus JOB-STARTER-Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Europäischen Union gefördert und bietet neben dem fachlichen Austausch in den Forenveranstaltungen auch konkrete Unterstützung für ausbildungsinteressierte Betriebe.


Weiterführende Informationen auf unseren Internetseiten finden Sie in der Rubrik:
Aktuelles / Veranstaltungen
Mehr dazu im Internet finden Sie unter:
www.zukunft-erfolg-ausbilden.de

GILDE: Neue Leonardo da Vinci-Projektierung für die EU - 27.03.08
 
„Eine tolle Sache, die Projektleitung für ein derart starkes Konsortium aus England, Ungarn, Portugal und Deutschland zu übernehmen“, freut sich GILDE-Geschäftsführer Rolf Merchel auf ein weiteres EU-Projekt in Sachen gesellschaftlicher Unternehmensverantwortung (CSR - Corporate Social Responsibility), das jetzt beantragt wurde.

Die Projektpartner der GILDE sind allesamt international renommierte Institutionen wie die Deutsch-Britische Industrie- und Handelskammer in London, die Deutsch-Ungarische Auslandshandelskammer in Budapest, die staatliche Agentur für Mittelstandsförderung in Lissabon, das Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft RKW in Eschborn und die Deutsche Angestellten-Akademie DAA in Dresden.

„Alle sechs Partnerorganisationen sind in den Schnittstellen berufliche Bildung, Wirtschaftsförderung und Gesellschaftliche Verantwortung (CSR) engagiert und verfügen über umfangreichste Netzwerke in Bildung und Wirtschaft“, bewertet Merchel die Stärke des internationalen Netzwerkes. Gemeinsam will die Expertengruppe, das Thema CSR praxisorientiert und flexibel in der Berufsbildung verankern.

Dazu sollen innovative Lehrmaterialien entwickelt werden, die europaweit von Ausbildern in der beruflichen Weiterbildung eingesetzt werden. Wichtiger Bestandteil dieses einzigartigen Lehrkompendiums sind filmische Dokumentationen über erfolgreiche CSR-Unternehmen. In allen beteiligten fünf Staaten suchen die Partner bereits nach guten Unternehmensbeispielen.

Bei der Produktion dieser mehrsprachigen Filmbeiträge setzt das Konsortium auf „Qualität aus Lippe“: Ein Team von Studierenden des Fachbereich Medienproduktion der Hochschule OWL wird die Inhalte journalistisch aufbereiten und „cross-medial“ umsetzen.

Seit rund zwei Jahren engagiert sich die GILDE in dem EU-Projekt „CSR im Mittelstand“ und das gewonnene Know-how soll nun in das neue Projekt übertragen werden. „Hierauf aufbauend werden wir die CSR-spezifischen Lehrinhalte mittels innovativer Medien aufbereiten, in die betrieblichen Bildungsprozesse integrieren und europaweit verbreiten“, zitiert Merchel den „Leonardo“-Antrag, der in den vergangenen Tagen beim Bundesinstitut für Berufliche Bildung in Bonn eingegangen ist.

Im Rahmen des Leonardo-da-Vinci-Programms für Lebenslanges Lernen wird hier über europaweite Kooperationen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung entschieden. Das GILDE-Projekt soll voraussichtlich im Herbst starten und zwei Jahre dauern.


GILDE-Bilanz 2007: Positives Jahr für Stadt und Wirtschaftsförderung - 10.03.08
 
„Wirtschaftlich war 2007 ein durchweg positives Jahr für die Stadt und ihre GILDE-Wirtschaftsförderung,“ resümiert Rolf Merchel, GILDE-Geschäftsführer und „Unternehmens-Lotse“ für die Detmolder Wirtschaft.

Insbesondere die Nachfrage nach Gewerbeflächen bezeichnete Merchel als überaus stark. Im vergangenen Jahr habe die GILDE insgesamt rund 40.000 Quadratmeter an 10 Betriebe vermarkten können. Auch im regionalen Vergleich sei dies ein Spitzenwert, bewertet Merchel den Nachfrage-Boom der letzten Monate. Dabei war neben den Gewerbegebieten GILDE-Mitte und -Nord vor allem das Areal „Am Plass“ an der Lageschen Strasse überaus gefragt. „Unser Konzept des Mobilitätsparks mit Zulieferern und Dienstleistern rund um das Thema Mobilität kommt an“, freut sich Merchel und erwartet auch für 2008 eine stetige Nachfrage. Aktuell liefen drei Baumaßnahmen, zudem sei eine interne Erschließungsstrasse in das Areal bereits geplant.

Gleichfalls hat sich die Beschäftigungssituation in Detmold positiv entwickelt auf derzeit rund 26.800 Beschäftigte, den höchsten Wert der in Detmold jemals erreicht wurde und das gegen den Trend in der Region. „In 2007 wurde eine Vielzahl von Arbeits- und Ausbildungsplätzen in mittelständischen Betrieben gesichert oder neu geschaffen - auch ein Resultat unserer aktiven, mittelstandsorientierten Wirtschaftsförderung“, ist Rainer Heller, Detmolds Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der GILDE, überzeugt. Durch ihren umfassenden Standort-Service von der Beratung zur Unternehmensgründung, zu Innovationen und neuen Technologien, Ausbildung und Nachwuchsförderung, Expansion und Kooperationen sowie pragmatischen Krisenberatung habe die GILDE auch 2007 wieder wichtige Impulse in die lippische Wirtschaft gegeben.

So konnten beispielsweise durch das GILDE-Projekt „Zukunft. Erfolg. Ausbilden.“ im letzten Jahr 30 zusätzliche Ausbildungsplätze in Lippe geschaffen werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF und die Europäische Union fördern das JOBSTARTER-Projekt, das neben der Ausbildungsplatz-Akquise auch den fachlichen Austausch von Ausbildern und konkrete Unterstützung während der Ausbildung für Kleinbetriebe bietet.

Im Rahmen des GILDE-Projekts „Chancen nutzen“ konnten bislang rund 150 Klein-Betriebe in Lippe mit insgesamt etwa 1.300 Arbeitsplätzen vor der Insolvenz bewahrt werden. Allein durch die unkomplizierte „Soforthilfe“ eines Krisenmanagers für insolvenzgefährdete Betriebe wurden in den öffentlichen Kassen jährlich mehrere Millionen Euro gespart.

Positive Zahlen kann die GILDE auch im Innovationszentrum an der Bad Meinberger Straße vermelden: 40 Mieterfirmen nutzen derzeit die flexiblen Räumlichkeiten und unter den 10 Neueinzügen im letzten Jahr waren allein 7 Existenzgründer. Als Erfolgsfaktoren sieht Merchels’ Mitgeschäftsführer Günter Hass dabei den persönlichen „Rundum-Service“, eine erstklassige Infrastruktur und ein hervorragendes Netwerk: „Egal ob Technologie und Wissenschaft, Finanzen oder Marketing, Berater oder Dienstleister - wir haben Zugang zu allen relevanten Organisationen und Experten in der Region“, verweist Hass auf das Türöffner-Angebot, das insbesondere für neue gegründete Betriebe unerlässlich ist.

Auch im abgelaufenen Jahr legte die GILDE einen Schwerpunkt auf die Kooperation mit Wissenschaft und Hochschulen. So wurden wiederum gemeinsame Transferprojekte durchgeführt und erstmals der Preis der Stadt Detmold für Bauen und Gestalten an zwei herausragende Arbeiten von Studierenden der Fachhochschule Lippe und Höxter vergeben.

In Kooperation mit dem Fachbereich Medienproduktion der Fachhochschule in Lemgo erstellte die GILDE zum „Europäischen Jahr der Arbeitskräftemobilität“ eine Film- und Internet-Dokumentation über den Arbeitsalltag von sechs Personen, die im europäischen Ausland tätig sind. Die Website www.off2work.eu verzeichnete bislang etwa 20.000 Besuche, auch nach Ablauf des Projekts rund 70 Besuche täglich.

Ebenfalls im internationalen Umfeld organisierte die GILDE das EU-Projekt „Gesellschaftliches Engagement / Corporate Social Responsibility CSR im Mittelstand“. Dabei nutzten insbesondere mittelständische Betrieben verstärkt die Chance, sich für die Zukunft der Gesellschaft und gleichzeitig für die des eigenen Unternehmens zu engagieren. Im Rahmen des zweijährigen Projekts informiert und berät die GILDE gemeinsam mit renommierten Partner wie beispielsweise der Bertelsmann Stiftung, den Wirtschaftsjunioren Deutschland oder dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag durch zahlreiche Info-Veranstaltungen, Workshops und Einzelberatungen.

Unabhängig von den überregionalen Projekt-Aktivitäten sieht sich Wirtschaftsförderer Merchel fest in Lippe-Detmold verankert: „Wir halten mit rund 4.000 intensiven Gesprächskontakten jährlich einen ganz engen Kontakt zu heimischen Betrieben - von der Betreuung in der Gründungs- oder Expansions-Phase, in Krisensituationen bis hin zur Beratung beim Engagement im Ausland,“ erklärt „Detmolds Unternehmens-Lotse“ den intensiven Kontakt zwischen städtischer Wirtschaftsförderung und Betrieben in der Region.


50 Ausbilder beim GILDE-Forum in der Weidmüller-Akademie - 06.03.08
 
Das Ausbildungsforum der GILDE-Wirtschaftsförderung ist auch in 2008 erfolgreich gestartet: Rund 50 Ausbilder aus lippischen Betrieben nahmen am Forum „Erzählen Sie doch mal etwas über sich...! Praxisbeispiele für eine erfolgreiche Bewerberauswahl“ in der Weidmüller-Akademie teil.

Die Teilnehmer hatten vorab die Chance bei einem Rundgang die Weidmüller-Ausbildungswerkstatt in der Ohmstrasse kennen zu lernen. Danach berichtete Christiane Schäfers-Hansch, wie die Weidmüller-Gruppe unter einer Vielzahl Bewerbern „die geeignetsten“ Auszubildenden auswählt. „Bei unseren Bewerbertagen setzen wir ein umfassendes Auswahlsystem ein - einige Techniken davon sind sicher auch in Kleinbetreiben sehr gut einsetzbar“, so Schäfers-Hansch, die Leiterin der kaufmännischen Ausbildung bei Weidmüller.

Mit den Ausbildungsforen möchte das Projektteam Unterstützung für den Ausbildungsalltag geben. „Die gute Resonanz der Teilnehmer zeigt uns, dass wir im Forum eines der spannendsten Themen für mittelständische Betriebe aufgegriffen haben“, erläutert Werner Günzel, Koordinator des Projekts „Zukunft. Erfolg. Ausbilden.“ Auch in diesem Jahr werden wieder Foren zu Praxis-Themen angeboten, die den Ausbildern unter den Nägeln brennen.

Interessenten, die sich mit anderen Ausbildern und Betrieben austauschen möchten, sind eingeladen am 10. April um 17.30 Uhr zum Ausbildungsforum „Die Zukunft beginnt heute!“. Als Referent wird Boris Hagemeier über neue und technische Ausbildungsberufe in der Praxis von PHOENIX CONTACT berichten.

Neben den Ausbildungsforen haben die Projektmitarbeiter von „Zukunft. Erfolg. Ausbilden.“ im letzten Jahr über 30 neue Ausbildungsplätze in lippischen Firmen akquiriert und erfolgreich besetzt. Auch in diesem Jahr sind Werner Günzel und Anja Klockenhoff wieder in Lippe unterwegs, um Betriebe kostenlos bei ihrer Ausbildung zu unterstützen.

Lippische Betriebe, die noch in diesem Jahr ausbilden möchten, erhalten nähere Informationen bei Anja Klockenhoff unter 05231-954224.


Mehr dazu im Internet finden Sie unter:
www.zukunft-erfolg-ausbilden.de

Fachtagung: CSR als Erfolgsfaktor für Mittelständische Unternehmen - 26.02.08
 
Zur Fachtagung "Zukunft Mittelstand! - Erfolgsfaktor gesellschaftliches Engagement / Corporate Social Responsibility (CSR) trafen sich über 100 Unternehmen aus Ostwestfalen-Lippe in der IHK Bielefeld. Dabei betonte IHK-Präsident Ortwin Goldbeck die tragende Rolle des Mittelstands für ein positives Unternehmerbild.

Violetta Eichholz, Leiterin des CSR-Projekts der GILDE-Wirtschaftsförderung Detmold, zeigte auf wie sich dieses Leitbild durch CSR umsetzten lässt. Dazu stellte Sie das Spektrum des CSR-Konzeptes auf, von der Vereinbarkeit von Beruf und Familie über Umweltschutz bis zur Förderung von Bildungs-, Kultur- oder Sportinitiativen. Zudem erläuterte sie strategische Ansatzpunkte des Konzeptes um Risiken zu minimieren und Wettbewerbsvorteile zu erzielen.

Die Wichtigkeit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, um mangelnde Fachkräfte zu gewinnen und zu binden, zeigte Sofie Geisel, Projektleiterin der Initiative „Erfolgsfaktor Familie“ eindrucksvoll auf, denn für 92% der Beschäftigten mit Kindern spielt die Frage der Vereinbarkeit eine eben so wichtige Rolle wie das Gehalt. 78% der Beschäftigten mit Kindern sind sogar bereit für eine bessere Vereinbarkeit den Arbeitgeber zu wechseln, rund 20% haben dies schon einmal getan. Außerdem fehlen Mitarbeiter, die sich mit ihrem Unternehmen identifizieren, im Jahresverlauf im Durchschnitt 2,4 Tage weniger in der Firma“.

Ebenfalls um die Motivation und Identifikation der Mitarbeiter im Unternehmen zu erhöhen, beteiligt die Kolbe-Coloco Druckerei aus Versmold ihre Beschäftigten bereits seit 20 Jahren am Gewinn. Marc Schürmann zeigte wie Mitarbeiterbeteiligung in einem drucktechnischen Betrieb erfolgreich praktiziert wird.

Auch Patrik Ulmer vom Maschinenbauunternehmen J. Schmalz (Glatten) bestätigt „Ökologie und Ökonomie sind kein Widerspruch“. Das Unternehmen ist „energieautark“ und gewinnt mehr Energie aus regenerativen Quellen wie Wind- und Wasserkraft, Solarenergie und nachwachsende Rohstoffe als es selbst verbraucht. Dadurch wird das positive Image des Unternehmens gestärkt und gleichzeitig werden auch Kosten durch Ressourceneffizienz und Emissionsminimierung gesenkt.

Die Veranstaltung fand in Kooperation der GILDE-Wirtschaftsförderung Detmold, den Industrie und Handelskammern Ostwestfalen und Lippe, den Wirtschaftsjunioren Ostwestfalen, Lippe, Paderborn und Höxter im Rahmen des EU-Projektes "Erfolgsfaktor Gesellschaftliches Engagement / Corporate Social Responsibility (CSR) im Mittelstand" statt.


Mehr dazu im Internet finden Sie unter:
www.csr-mittelstand.de

Neues GILDE-Journal: Boomtown Detmold - 25.02.08
 
Detmold zieht an! Die Nachfrage nach Gewerbeflächen steigt, die Investitionen nehmen weiter zu und die Zahl der Arbeitsplätze wuchs um 5 % ist in den letzten Monaten...

Im neuen GILDE-Journal erfahren Sie mehr über positive Entwicklungen in Detmold, wie Sie die Schlagworte „Web 2.0“ und „CSR“ für sich nutzen können und warum Detmold immer kreativer wird!

Download des GILDE-Journal 01/2007 als PDF-Datei über den folgenden Link:


Mehr dazu im Internet finden Sie unter:
cgi.gildezentrum.de/upload_dok/pressematerial/113/GILDE_Journal_01_08.pdf

Ausbildung 2008: Auszubildende gesucht! - 14.01.08
 
Im Rahmen des Programms JOBSTARTER des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) führt die GILDE-Wirtschaftsförderung das Projekt „Zukunft. Erfolg. Ausbilden.“ zur Entwicklung und Schaffung zusätzlicher
Ausbildungsplätze in Lippe durch.

Für unsere Partnerunternehmen in Lippe suchen wir zum 1. August 2008

Auszubildende zum/zur
• Bürokaufmann/-frau
• Kaufmann/-frau für Bürokommunikation
• Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel
• Sportfachmann/-frau
• Sport- und Fitnesskaufmann/-frau
• Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit
• Verkäufer/in (Modebranche)
• Fachkraft für Lebensmitteltechnik
• Kraftfahrzeugservicemechaniker/in
• Modellbaumechaniker/in
• Zerspanungsmechaniker/in
• Servicefahrer/in
• Tischler/in

Mitbringen sollten Sie eine solide Schul- und Allgemeinbildung, für die kaufmännischen Berufe ist die Fachoberschulreife notwendig. Wir freuen uns auf Ihre vollständige Bewerbung, in der Sie auch Ihr Interesse an dem gewünschten Ausbildungsberuf darstellen.

Bitte senden Sie Ihre schriftliche Bewerbung an:
GILDE GmbH – Zukunft. Erfolg. Ausbilden. –
Werner Günzel, Bad Meinberger Straße 1, 32760 Detmold


Mehr dazu im Internet finden Sie unter:
www.zukunft-erfolg-ausbilden.de

Verwaltung im Dialog: Wirtschaftsgespräche mit dem Bürgermeister und GILDE - 05.12.07
 
Rund 120 Unternehmer der Stadt waren der Einladung von Detmolds Bürgermeister Rainer Heller und GILDE-Wirtschaftsförderer Rolf Merchel gefolgt, um in einer offenen Gesprächsrunde aktuelle Entwicklungen rund um den Wirtschaftsstandort Detmold zu diskutieren.

„Die Resonanz zeigt uns das Interesse an einer gemeinsamen Zukunftsgestaltung von Wirtschaft und Verwaltung“, ist Heller überzeugt. Ein wichtiger Erfolgsfaktor der städtischen Wirtschaftsförderung sei der direkte Kontakt zu den Detmolder Unter­nehmerinnen und Unternehmern - „live und vor Ort“. Ein attraktives Umfeld für diesen informativen Austausch bot der Neubau von Mercedes-Benz im Mobilitätspark.

Zu Beginn der Veranstaltung stellte Peter Süßmilch, Niederlassungsleiter Mercedes-Benz OWL, die Investition seiner Marke in Detmold an der Westerfeldstrasse vor. „An unserem neuen Standort können wir unsere Premium-Kultur durchgängig erlebbar machen und bieten gleichzeitig einen umfassenden Qualitäts-Service für unsere Kunden“, erläuterte Süßmilch die Entscheidung für den neuen Standort in der lippischen Residenzstadt.

Das Investitionsbeispiel Mercedes aufgreifend berichtete GILDE-Geschäftsführer Rolf Merchel anschließend über die gestiegene Nachfrage nach Gewerbeflächen in Detmold. Beispielhaft seien in den letzten Monaten die Flächenverkäufe in allen drei Gewerbegebieten der Stadt - Plass, GILDE-Nord und GILDE-Mitte - sprunghaft angestiegen. „Es brummt “, freute sich Rolf Merchel über die Erfolgszahlen, „in den letzten drei Jahren haben wir rund 75.000 Quadratmeter allein an städtischen Gewerbeflächen vermarktet und dadurch rund 20 Unternehmen in Detmold halten oder neu ansiedeln können.“

Im weiteren Verlauf des Abends informierte Bürgermeister Heller über die strategischen Zukunftsfelder der Stadt. Dabei sind für ihn sind neben der Wirtschaft die Bereiche Bildung und Familien von besonderer Bedeutung. „Sowohl die Qualifizierung junger Menschen wie auch die Familienfreundlichkeit sind elementare Erfolgsfaktoren für die Standort-Attraktivität und insbesondere für die zukünftige Wirtschaftskraft einer Kommune“, stellte Heller heraus.

Besonderes Interesse bei den Unternehmensvertretern fand die abschließende Präsentation der städtischen Finanzen. Kämmerer Hartmut Benkmann gab einen Einblick in die Einnahmen und Ausgaben des städtischen Haushalts. Dabei dankte der städtische Finanzchef den Unternehmen ausdrücklich für ihr Bekenntnis zum Standort Detmold.


Großes Interesse an Ausbildung: Rund 40 Teilnehmer beim Ausbildungsforum - 12.11.07
 
Ausbildung ist nach wie vor eines der spannendsten Themen für mittelständische Betriebe in Lippe: Rund 40 Unternehmensvertreter kamen zum zweiten Ausbildungsforum ins Detmolder GILDE-Zentrum, um sich über rechtliche Grundlagen der Ausbildung zu informieren und Erfahrungen auszutauschen.

„Wir wollen Unterstützung für den Ausbildungs-Alltag geben und mit diesem Forum zeigen, welche rechtlichen Hürden es gibt und wie man damit umgehen kann“, erklärt Werner Günzel, Koordinator des Projekts „Zukunft. Erfolg. Ausbilden.“ das von der GILDE-Wirtschaftsförderung durchgeführt wird. Die Veranstaltung richtete sich insbesondere an Jungunternehmer, die noch nicht ausgebildet haben, um die rechtlichen Aspekte der Berufsausbildung kennen zu lernen. Aber auch ausbildungserfahrene Betriebe in Lippe haben an dem Forum teilgenommen, um ihr Wissen aufzufrischen oder zu erweitern.

„Rechtliche Verunsicherungen lassen sich schnell beheben, wenn man über die Rechten und Pflichten der Ausbildung informiert ist“, ist sich Rechtsanwalt Thomas Fiedler, der als Referent die Veranstaltung gestaltet hat, sicher. In der anschließenden Diskussion konnten die Teilnehmer eigene Fragen und Erlebnisse einbringen und im gegenseitigen Erfahrungsaustausch und mit der fachlichen Unterstützung durch Rechtsanwalt Fiedler, klären.

Interessenten, die sich ebenfalls gerne mit anderen Ausbildern und Betrieben austauschen möchten, sind eingeladen am 19.11.2007 von 17.30 – 19.00 Uhr zum Ausbildungsforum „Wie nutze ich das Potenzial meiner Azubis?“ Als Referenten werden Christiane Schäfers-Hansch von Weidmüller Interface GmbH & Co. KG (Detmold) und Bernd Lindecke von Bernd Lindecke Werkzeugbau GmbH (Bad Salzuflen) über die Erfahrungen aus ihrer Ausbildungspraxis berichten. „Das Forum wird auch im nächsten Jahr fortgesetzt, um den erfolgreichen, regelmäßigen Austausch der Betriebe untereinander und mit Ausbildungs-Experten weiterzuführen,“ verspricht Werner Günzel für die Zukunft.

Das Projekt „Zukunft. Erfolg. Ausbilden.“ wird aus JOBSTARTER-Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Europäischen Union gefördert und bietet neben dem fachlichen Austausch in den Forenveranstaltungen auch konkrete Unterstützung für ausbildungsinteressierte Betriebe. Nähere Informationen im Internet unter www.zukunft-erfolg-ausbilden.de


Mehr dazu im Internet finden Sie unter:
www.zukunft-erfolg-ausbilden.de

Stadt und GILDE engagieren sich für attraktiven Studienort: Preis der Stadt Detmold für Bauen und Gestalten - 21.09.07
 
Erstmals wurde der Preis der Stadt Detmold für Bauen und Gestalten an zwei Studenten der Fachhochschule (FH) Lippe und Höxter vergeben: Melanie Urbanietz und Christian Esser erhielten jeweils 1.500 Euro für ihre Arbeiten. Die Studentin der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur wurde für ihre Arbeit mit dem Titel „Cube-Boxx“ ausgezeichnet. Christian Esser wurde für seine Diplomarbeit „Planung der Seehafenerweiterung Lomé in Togo“ im Fachbereich Bauingenieurwesen prämiert.

Die Stadt Detmold und die GILDE-Wirtschaftsförderung hatten die jährliche Auszeichnung für FH-Studierende ins Leben gerufen. Zielsetzung ist es, im Rahmen der engen Kooperation mit der FH die Potenziale der zukünftigen Fach- und Führungskräfte in Detmold herauszustellen. Das Motto des Wettbewerbs „Dein Studium – Deine Stadt – Dein Preis“ verdeutlicht die angestrebte Bindung der Studierenden zu ihrer Stadt. „Die rund 2.000 Studierenden, die in Detmold leben und arbeiten, sind für das junge, städtische Leben sehr wichtig“, erklärt Bürgermeister Rainer Heller deren Bedeutung für die Kreativwirtschaft in der Kulturstadt.

Insgesamt wurden rund 30 Wettbewerbsbeiträge über die Professoren der zwei Fachbereiche Bauingenieurwesen und Architektur/ Innenarchitektur eingereicht. „Die Qualität der Beiträge war außerordentlich gut, die Juroren hatten es sehr schwer zu entscheiden“, erklärte Professor Carsten Schlötzer, Dekan des Fachbereichs Bauingenieurwesen. In der hochrangig besetzten Jury aus Wissenschaft und Praxis waren neben den Repräsentanten der Stadt und Hochschule auch Redakteure der DBZ Deutschen Bauzeitung und der Architekturfachzeitschrift AIT sowie namhafte Bau- und Interieur-Unternehmen wie der Köster AG und Zumtobel Staff vertreten.

Die Initiatoren sind zuversichtlich, dass der „Preis der Stadt Detmold für Bauen und Gestalten“ überregionale Bedeutung erhalten wird. „Das Engagement der Stadt zu „ihrer“ Fachhochschule wird das Image des Studiums in Detmold als Qualitätssiegel bundesweit stärken“, erklärt Professor Enno Schneider, Dekan der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur. Im Wettbewerb um die besten Studierenden sei es wichtig, dass FH und Stadt gemeinsam das Studium in Detmold so attraktiv wie möglich gestalten.


Großes Interesse: Rund 50 Teilnehmer beim Auftaktforum „Zukunft-Erfolg-Ausbilden“ - 19.06.07
 
Ausbildung ist nach wie vor eines der spannendsten Themen für mittelständische Betriebe in Lippe: Rund 50 Teilnehmer kamen zum ersten Ausbildungsforum ins Detmolder GILDE-Zentrum, um ihr Wissen in Sachen Ausbildung zu erweitern und Erfahrungen auszutauschen.

„Wir wollen Unterstützung für den Ausbildungs-Alltag geben und beispielsweise zeigen, wie auch kleine Betriebe passende Azubis finden und optimal einsetzen können“, erklärt Werner Günzel, Koordinator des Projekts „Zukunft-Erfolg-Ausbilden“ der GILDE-Wirtschaftsförderung. Die Veranstaltung richtete sich dabei sowohl an Jungunternehmer, die noch nicht ausgebildet haben als auch an ausbildungs-erfahrene Betriebe in Lippe.

Den Initiatoren des GILDE-Projekts war es wichtig, praktische Erfahrungen aus „erster Hand“ zu präsentieren. So stellten vier Ausbilder ihre Ansätze aus der Praxis vor: Diana Stulgys von rd-Beschriftungen im Medienzentrum in Lage, Irene Kletscher und Frank Müller von der DORMA-Glas GmbH aus Bad Salzuflen und Jens Riepe von der Kallenbach GmbH & Co. KG aus Detmold. Nach den drei Kurzbeiträgen wurden weitere Themen in zwei Foren vertiefend diskutiert und individuelle Fragen aus dem Ausbildungs-Alltag ausgetauscht.

Die Resonanz der Teilnehmer war so positiv, dass die Veranstaltungsreihe fortgesetzt werden soll. „Das Forum war der Auftakt für den regelmäßigen Austausch der Betriebe untereinander und mit Ausbildungs-Experten,“ verspricht Werner Günzel für die Zukunft. In den nächsten Monaten wird die GILDE wiederum zu aktuellen Diskussionsrunden in Sachen Ausbildung einladen. „Die Themen kommen aus dem Ausbildungsalltag der Betriebe, beispielsweise wie rechtliche Fallstricke bei der Ausbildung zu umgehen sind oder ein Einstellungsgespräch sicher geführt wird,“ umreißt Günzel das Spektrum möglicher Fragestellungen.

Das Projekt „Zukunft-Erfolg-Ausbilden“ wird aus JOBSTARTER-Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Europäischen Union gefördert und bietet neben dem fachlichen Austausch in den Forenveranstaltungen auch konkrete Unterstützung für ausbildungsinteressierte Betriebe.

Nähere Informationen und Anmeldungen zu dem Auftaktforum erhalten Sie bei Werner Günzel bei der GILDE-Wirtschaftsförderung, tel. 05231/ 954 -121.


Mehr dazu im Internet finden Sie unter:
www.zukunft-erfolg-ausbilden.de/

Mehr Jobs in Detmold: Beleg für erfolgreiche Wirtschaftsförderung - 14.06.07
 
Die frohe Botschaft der sinkenden Arbeitslosigkeit hört man allerorten gern. Seit dem vergangenen Jahr steigt in Deutschland die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. „Und die Detmolder Zahlen sind sogar noch besser als der Bundesdurchschnitt“, freut sich Rolf Merchel, Geschäftsführer der GILDE-Wirtschaftsförderung. Während bundesweit ein Anstieg neuer Jobs von etwa 1 % zu verzeichnen war, erhöhte sich die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Detmold um rund 5 % auf 26.800 Arbeitsplätze.

Diese erfreuliche Entwicklung in Detmold wird auch bei einem mittel­fristigen Zeitvergleich deutlich. Im Zeitraum 2002 bis 2006 sank die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen um 5,6 % und im Kreis Lippe sogar um 7,2 %. In Detmold hingegen blieb im Vergleichzeitraum die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit minus 0,1% fast konstant. „Ausschlaggebend hierfür ist insbesondere die sehr positive Entwicklung im Jahr 2006 - und sicherlich auch ein Beleg für der Erfolg unserer Wirtschaftsförderung“, erklärt Detmolds Bürgermeister Rainer Heller mit Verweis auf die Standort-Service der GILDE.

Die weiterhin positive konjunkturelle Entwicklung trägt nach Auffassung von Heller dazu bei, dass auch für die kommenden Monate mit steigenden Werten bei den sozialver­sicherungs­pflichtig Beschäftigten in Detmold zu rechnen ist.


Infoabend und Präsentation des EU-Projekts "Arbeiten in Europa" in der FH Lemgo - 29.05.07
 
Arbeiten im Ausland - ein Traum für viele. Aber wie sieht die Realität aus? Was erleben Arbeitnehmer tatsächlich, die im Ausland tätig sind? Die Chancen des Europäischen Arbeitsmarkts für Beschäftigte und Unternehmen präsentiert die Veranstaltung „Arbeiten in Europa“ am 29. Mai um 17.30 Uhr in der Fachhochschule Lemgo.

Die Veranstaltung „Arbeiten in Europa“ wird aufzeigen, welche konkrete Unterstützung die Arbeitsagentur und die IHK bieten und welche Voraussetzungen der Einzelne mitbringen sollte. Speziell zu den Anforderungen an Mitarbeitern auf Auslandsmärkten wird Dr. Eberhard Niggemann, Leiter der Weidmüller Akademie referieren. Abschließend werden konkrete Beispiele und Erfahrungen aus dem EU-Projekt „My Life“ präsentiert.

Die Veranstaltung bildet den Abschluss des My_Life-Projekts der GILDE-Wirtschaftsförderung in Kooperation mit der Fachhochschule Lippe und Höxter, der Industrie- und Handelskammer Lippe und der Arbeitsagentur Detmold. Im Auftrag der Europäischen Kommission zum „Jahr der Arbeitskräftemobilität“ wurde eine mehrprachige Film-Dokumentation und die Internetseite www.off2work.eu über den (Arbeits-)Alltag von fünf Personen erstellt, die ihre Heimat verlassen haben und im europäischen Ausland arbeiten.

5 Charaktere – 5 Stories: Miriam startet in London bei O – Tobias hat einen Job in einer renommierten Londoner Werbeagentur / Felix ist Leiter des Udo-Walz-Salons auf Mallorca / Christophe pendelt täglich „high-speed“ zwischen seiner Familie in Brüssel und seinem Job in Lille / Eva kommt aus Schweden und ihr Freund Marcos aus Spanien – zusammen wohnen und arbeiten sie am Bodensee in Süd-Deutschland. Unter www.off2work.eu zeigen sie ihren Arbeitsalltag in eigenen Weblogs, Videos, Fotos und interaktiven Foren – authentisch und lebensnah.

P R O G R A M M

17:30 Uhr „Willkommen in Europa“ - Prof. Heizo Schulze FH Lippe und Höxter und Rolf Merchel, GILDE GmbH

17:45 Uhr "Wie findet mein Unternehmen neue Märkte im Ausland?“ - Unterstützung des Mittelstands durch die IHK Lippe zu Detmold Andreas Henkel, IHK Lippe zu Detmold

17:55 Uhr „Wie finde ich einen Arbeitsplatz im Ausland?“ - Angebote der Bundesagentur für Arbeit
Stephanie Diegel, Europaservice Dortmund der Bundesagentur für Arbeit

18:15 Uhr Einsatz von MitarbeiterInnen im Ausland -
Dr. Eberhard Niggemann, Weidmüller Interface GmbH & Co.

18:30 Uhr www.off2work.eu macht Mut für eine Tätigkeit im Ausland! -
Vorstellung der Website und der Film-Dokumentation durch Studierende der Fachhochschule Lippe und Höxter

19:15 Uhr Ausklang mit Buffet und Getränken


Mehr dazu im Internet finden Sie unter:
www.off2work.eu

GILDE zieht Bilanz für 2006: Guter Service - gute Projekte - gutes Jahr - 01.05.2007
 
„Mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr sind wir sehr zufrieden - ein gutes Jahr,“ resümiert Rolf Merchel, Geschäftsführer der GILDE-Wirtschaftsförderung und kommunaler „Unternehmens-Lotse“ für die Detmolder Wirtschaft. Durch ihren umfassenden Standort-Service habe die GILDE eine Vielzahl von Arbeits- und Ausbildungsplätzen in mittelständischen Betrieben sichern und neu schaffen können - und durch zusätzliche Projekte wichtige Impulse in die lippische Wirtschaft gegeben.

In ihrem Basisgeschäft, dem Betrieb des Innovationszentrums an der Bad Meinberger Straße, sieht Merchels’ Mitgeschäftsführer Günter Hass das GILDE-Zentrum mit seinen rund 40 Mieterfirmen im Markt gut aufgestellt: „Die Wirtschaftsentwicklung zieht an - wir sehen der gesteigerten Nachfrage nach hochwertigen Büros positiv entgegen“, ist Hass zuversichtlich, gerade kleine Betriebe mit persönlichem „Rundum-Service“, flexiblen Verträgen und einer erstklassigen Infrastruktur zu überzeugen: „Jede Firma kann bei uns sofort loslegen, flexibel agieren und günstig wachsen - das ist einmalig in Lippe.“ Zukünftig will die GILDE ihr Angebot insbesondere für innovative Unternehmen ausweiten und diese „kleinen Pflänzchen im Vorfeld der Firmengründung noch intensiver betreuen“, erläutert Hass die Unterstützung als „Brutkasten“ für neu zu gründende Unternehmen.

Flexibel und unkompliziert - darin sieht Rolf Merchel die Stärke des Projekts „Chancen nutzen“, mit dem bislang rund 200 Klein-Betriebe mit insgesamt etwa 1.200 Arbeitsplätzen vor der Insolvenz bewahrt werden konnten. Allein durch diese Hilfe für insolvenzgefährdete Betriebe wurden in den öffentlichen Kassen jährlich mehrere Millionen Euro gespart. Neben der individuellen Krisenberatung bot „Chancen nutzen“ in Kooperation mit der Handwerkskammer praxisnahe Kurz-Seminare in Sachen Marketing und Kundengewinnung.

Als weitere von Europäischer Union, Bund oder Land Nordrhein-Westfalen geförderte Projekte betreute das GILDE-Team im vergangenen Jahr die Ausweitung von Verbundausbildungen sowie die internationale Zusammenarbeit zwischen Gründerzentren in Polen und Frankreich. „Diese internationalen Kontakte sind die Basis um weitere Projekte in Lippe durch Brüssel gefördert zu bekommen“, verweist Merchel auf zwei eingeworbene und international ausgerichtete Projekte.

Im Auftrag der Europäischen Kommission zum „Jahr der Arbeitskräftemobilität“ erstellte die GILDE in Kooperation mit dem Fachbereich Medienproduktion der Fachhochschule Lippe und Höxter, der IHK und der Arbeitsagentur Detmold eine Film- und Internet-Dokumentation über den (Arbeits-)Alltag von sechs Personen, die im europäischen Ausland tätig sind. „Eine einzigartige Chance für die Studierenden der FH und ein weiterer Beleg für unsere enge Verzahnung mit der Hochschule vor Ort“, erklärt Merchel.

Ebenfalls im internationalen Umfeld organisiert die GILDE das EU-Projekt „Gesellschaftliches Engagement / Corporate Social Responsibility (CSR) im Mittelstand“. „CSR bietet auch mittelständischen Betrieben die Chance, sich für die Zukunft der Gesellschaft und gleichzeitig für die des eigenen Unternehmens zu engagieren“, erläutert Rolf Merchel die Perspektive des neuen internationalen Projekts. Die zahlreichen Info-Veranstaltungen, Workshops und Einzelberatungen des Projektteams - auch in lippischen Betrieben - zeigten das hohe Interesse im Mittelstand.

Besonderes Augenmerk legt Wirtschaftsförderer Merchel aber auf die Betreuung und engen Kontakte zu heimischen Betrieben: „Wir haben im vergangenen Jahr wiederum rund 4.000 intensive Gesprächskontakte mit kleinen und mittelständischen Unternehmen verzeichnet - von der Betreuung in der Gründungs- oder Expansions-Phase, in Krisensituationen oder Engpässen bis hin zur Beratung beim Engagement im Ausland oder beim Aufbau von geschäftlichen Kooperationen und Netzwerken,“ erklärt „Detmolds Unternehmens-Lotse“ den intensiven Kontakt zwischen städtischer Wirtschaftsförderung und Betrieben in der Region.

Der Aufsichtsratvorsitzender der GILDE, Bürgermeister Rainer Heller freut sich besonders über die gestiegene Nachfrage nach Gewerbeflächen der Stadt: „Die Zahl der veräußerten Gewerbeflächen hat sich im vergangenen Jahr verdreifacht - mit weiter steigender Tendenz,“ erklärt Heller mit Verweis auf die öffentlichen Zuschüsse für mittelständische Betriebe, die in Detmold investieren möchten.


CSR-Konferenz der GILDE: Gesellschaftliches Engagement im Mittelstand - 17.04.07
 
Für viele ist Corporate Social Responsibility (CSR), die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen, der aktuelle „Megatrend“ in der Wirtschaft. Bei CSR handelt es sich um ein Konzept, das auf freiwilliger Basis soziale und ökologische Belange in die Unternehmenstätigkeit integriert. Und tatsächlich belegen zahlreiche Studien, dass sich immer mehr Betriebe ihrer Verantwortung gegenüber Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und Nachbarn, der Umwelt und der Gesellschaft insgesamt stellen – und sich dieses Engagement für die Gesellschaft und die Unternehmen auszahlt.

Mehr als 120 Teilnehmer trafen sich in der Bertelsmann Repräsentanz in Berlin zu der Fachkonferenz "Zukunft Mittelstand! - Erfolgsfaktor gesellschaftliches Engagement (CSR)“. Renommierte Referenten zeigten Lösungen wie CSR im Mittelstand erfolgreich umgesetzt werden kann. Um das Thema praxisnah zu vermitteln, wurde das Konzept von kleinen und mittelständischen Betrieben vorgestellt, die dieses bereits erfolgreich in ihrem Unternehmen insbesondere in den Feldern Mitarbeiterbeteiligung, Familienorientierung und Umweltschutz umgesetzt haben.

Die Veranstaltung fand statt im Rahmen des Projektes "Erfolgsfaktor Gesellschaftliches Engagement / Corporate Social Responsibility (CSR) im Mittelstand", das von der GILDE-Wirtschaftsförderung im Auftrag der Europäischen Kommission organisiert wird. Weitere Veranstalter waren die Arbeitsgemeinschaft Partnerschaft in der Wirtschaft e.V., die Bertelsmann Stiftung und die Wirtschaftsjunioren Deutschland e.V.

„Wir glauben, dass gesellschaftliches Engagement ein Erfolgsfaktor nicht nur für Großkonzerne, sondern auch für den Mittelstand sein kann“, erklärt GILDE-Geschäftsführer Rolf Merchel. Erhöhter Wettbewerbsdruck und gestiegene Kundenerwartungen stellten gerade kleine und mittelständische Unternehmen zunehmend vor die Frage der zukünftigen Markt-Strategie. „CSR bietet hier die Chance sich für die Zukunft der Gesellschaft und gleichzeitig für die des eigenen Unternehmens zu engagieren“, erläutert Merchel die Erfolgsstrategie.

Aufgrund des hohen Interesses an diesem Thema und der durchweg positiven Resonanz zu dieser Konferenz, wird eine weitere Veranstaltung am 04. Juni 2007 in München stattfinden. Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.


Mehr dazu im Internet finden Sie unter:
www.csr-mittelstand.de

GILDE startet neues Ausbildungs-Projekt „Zukunft. Erfolg. Ausbilden.“ - 03.04.07
 
Positive Nachricht aus Berlin: Die GILDE-Wirtschaftsförderung wird im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Europäischen Union zukünftig gezielt Ausbildungsplätze in Lippe akquirieren. „Unser Konzept und die Erfolge bei den bisherigen Ausbildungsprojekten haben das Bildungsministerium überzeugt,“ freut sich Projektkoordinator Werner Günzel über die Förderung aus Berlin und Brüssel. Die Projektaktivitäten unter dem Titel „Zukunft. Erfolg. Ausbilden.“ werden im Rahmen des JOBSTARTER-Programms aus Mitteln des BMBF und des Europäischen Sozialfonds gefördert.

Werner Günzel und seine Kollegin Anja Klockenhoff werden in den nächsten zwei Jahren mittelständische Betriebe in Lippe überzeugen, neue Ausbildungsplätze zu schaffen. Dabei haben sie insbesondere die Gruppe von Kleinbetrieben im Auge, die bislang noch nicht ausgebildet haben oder in neuen Berufen ausbilden könnten. „Wir zielen ab auf junge Unternehmen und innovative, technologieorientierte Betriebe“, erklärt Anja Klockenhoff, die seit wenigen Wochen das Projektteam verstärkt. Gerade in jungen, wachstumsorientierten Unternehmen zeige sich ein großer Nachholbedarf in Sachen Ausbildung und hier sei der langfristige Aufbau von Fach- und Führungskräften umso wichtiger.

Günzel und Klockenhoff beraten die Betriebe nicht nur zu passenden, neuen Ausbildungsberufen, sondern bieten auch das externe Ausbildungsmanagement: „Wir finden gemeinsam mit den Unternehmen „passende“ Azubis, organisieren notwendige Formalia und unterstützen bei der Ausbildung selbst - ob einzelbetrieblich oder im Verbund mit anderen Betrieben“, erläutert Werner Günzel das Spektrum der kostenlosen Projekt-Services. Gerade in Sachen einer kostenattraktiven Verbundausbildung verfügt Günzel über langjährige Erfahrung aus dem Effeff: „Wir haben hier zahlreiche Erfahrungen aus der Praxis und haben Kontakte zu Partnern - wissen was und wie es geht.“

Neben der Ausbildungsplatz-Gewinnung liegt ein weiterer Schwerpunkt des Projekts auf dem Austausch von Know-how und dem gemeinsamen Lernen. So werden die Unternehmen eingeladen, sich in einem Netzwerk in Sachen Ausbildung auszutauschen und voneinander zu lernen. Dabei wird das Projektteam regelmäßige Foren anbieten, bei denen Betriebe erfolgreiche Lösungen aus der Praxis zeigen und diskutieren. Zudem werden Ausbildungs-Experten Wissenswertes zu Themen darstellen wie „Wie finde ich den für mich besten Azubi?“, „Wie löse ich Konflikte in der Ausbildung?“ oder „Wie motiviere ich meine Auszubildenden dauerhaft?“. „In diesen Netzwerk-Runden wollen wir die Themen aufgreifen, die den kleinen mittelständischen Betrieben unter den Nägeln brennen und konkrete Lösungen für den Alltag aufzeigen,“ freut sich Werner Günzel auf den direkten Austausch mit den Ausbildern.

Interessierte Betriebe erhalten nähere Informationen bei Anja Klockenhoff bei der GILDE-Wirtschaftsförderung, telefonisch unter 05231/ 954 -224 oder im Internet unter www.zukunft-erfolg-ausbilden.de


Mehr dazu im Internet finden Sie unter:
www.zukunft-erfolg-ausbilden.de

Große Resonanz bei Fachseminaren der GILDE und Handwerkskammer: Chancen nutzen! - 30.03.07
 
Marketing im Handwerk! Rund 100 Handwerker aus ganz Lippe holten sich bei drei Fachseminaren im GILDE-Zentrum Erfolgstipps für ihren unternehmerischen Alltag. Hier finden Sie die Präsentationen der Referenten!

„Wir haben unsere Seminarreihe mehrfach angeboten, um der grossen Nachfrage entgegenzukommen,“ freute sich Veranstalter Thomas Folle, Betriebsberater bei der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld über die hervorragende Resonanz der Gemeinschafts-Veranstaltung von Kammer und GILDE-Wirtschaftsförderung.

Die GILDE und die Handwerkskammer hatten gemeinsam unter dem Titel „Chancen nutzen! - Marketing im Handwerk“ eingeladen: „Die Veranstaltung ist Teil unseres Projekts „Chancen nutzen“ mit dem wir Kleinbetrieben praxisnahe Weiterbildung zu wichtigen Fragen wie Kundengewinnung oder Controlling bieten“, erläuterte Rolf Merchel, Geschäftsführer der GILDE-Wirtschaftsförderung.

Bei den Seminaren gaben erfahrene Praxis-Experten kompakte Fachinformationen und Erfolgstipps zu Themen wie Marketing–Strategie, Planung und -Erfolgskontrolle oder Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Durch die Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union war die Teilnahme für die Handwerksbetriebe kostenlos.

Mit dem Projekt „Chancen nutzen!“ bietet die GILDE-Wirtschaftsförderung den Klein- und Kleinstunternehmen in OWL neben der praxisnahen Qualifizierung auch individuelle Beratung in Krisensituationen.


Weiterführende Informationen auf unseren Internetseiten finden Sie in der Rubrik:
Projekte / Unternehmenskrise

My Life: Internationales Web 2.0-Projekt für die Europäische Kommission - 16.02.07
 
Arbeiten im Ausland - ein Traum für viele. Aber wie sieht die Realität aus? Was erleben die Personen tatsächlich, die ihre Heimat verlassen haben und im Ausland arbeiten? Unter www.off2work.eu zeigen fünf Personen ihren Arbeitsalltag in Europa - in eigenen Weblogs, Videos und Fotos, interaktiven Foren und E-Mails.

5 Charaktere – 5 Stories: Miriam startet in London bei O – Tobias hat einen Job in einer renommierten Londoner Werbeagentur / Felix ist Leiter des Udo-Walz-Salons auf Mallorca / Christophe pendelt täglich „high-speed“ zwischen seiner Familie in Brüssel und seinem Job in Lille / Eva kommt aus Schweden und ihr Freund Marcos aus Spanien – zusammen wohnen und arbeiten sie am Bodensee in Süd-Deutschland.

Off2work.eu ist ein Projekt der GILDE-Wirtschaftsförderung und des Fachbereichs Medienproduktion der Fachhochschule Lippe-Detmold im Auftrag der Europäischen Kommission zum Jahr der Arbeitskräftemobilität in der EU.


Mehr dazu im Internet finden Sie unter:
www.off2work.eu

Mobilitätspark Detmold: Neuer Gewerbepark rund um Mobilität an der B 239 - 27.11.06
 
Detmolds Bürgermeister Rainer Heller ist zuversichtlich: „In den kommenden Monaten wird im Gewerbegebiet Plaß der Mobilitätspark Detmold entstehen.“ Die Stadt Detmold wird über die GILDE-Wirtschaftsförderung das etwa 40 Hektar große Areal zwischen der Lageschen Straße und Obernienhagen als „Park für die mobile Gesellschaft“ vermarkten.

„Wir spezialisieren uns in der Vermarktung auf Unternehmen rund um Mobilität“, erklärt GILDE-Geschäftsführer Rolf Merchel. Unter Mobilität versteht Merchel dabei nicht nur Automobil-Verkaufshäuser, sondern auch Investoren, die mit „Bewegung“ zu tun haben wie Lackierereien, Reifenservice, Waschanlagen, Oldtimer und andere.

Zu ihrem neuen Vermarktungskonzept für das Gebiet an der Bundesstraße 239 hatte die GILDE in den letzten Monaten Expertisen und Marktdaten eingeholt – allesamt positive Zahlen für Detmold und für die Spezialisierung in Sachen Mobilität. „Der Ansatz Gewerbegebiete als Themenpark zu vermarkten läuft bereits in anderen Städten sehr erfolgreich“, erklärt Rolf Merchel, denn die Investoren profitierten von der gebündelten Attraktivität des Areals. So könnten die Betriebe über gemeinsame Marketingmaßnahmen ein Vielfaches an Kunden anziehen und beispielsweise kosteneffizient marken- und betriebsübergreifend Events organisieren.

Eine attraktive Konzeption, die auch Mercedes-Benz nutzen möchte. „Das Konzept und die Zahlen sprechen für den Standort Mobilitätspark. Das hat uns überzeugt hier zu investieren“, erklärt Peter Süßmilch, Niederlassungsleiter Ostwestfalen-Lippe, dessen neues Mercedes-Center in Detmold bereits vor kurzem Richtfest hatte und im Herbst 2007 eröffnet werden soll.

Neben Mercedes-Benz laufen die Verhandlungen mit zwei weiteren Automarken “auf Hochtouren“, berichtet Wirtschaftsförderer Rolf Merchel berichtet. Und auch bei den restlichen Flächen gebe es bereits heute überaus vielversprechende Nachfrager aus den Bereichen Kfz-Zulieferer. Dabei verweist Bürgermeister Rainer Heller auf die Möglichkeit eines individuellen Zuschnitts der Flächen, ebenso wie auf die verkehrsgünstige und werbewirksame Lage des einzigartigen Themenparks in Lippe.

Die Exklusivität des Mobilitätsparks zeigt sich auch in der eigenständigen Kommunikation, denn für den Park wurden ein eigenes Logo entwickelt sowie individuelle Investorpakete geschnürt. „Wir haben eine Zielgruppe, die wir individuell auf die Potenziale des Parks ansprechen werden“, erläutert Wirtschaftsförderer Merchel die Vermarktungsstrategie der nächsten Wochen.

„Detmold nutzt damit ein weiteres innovatives Konzept als einer der attraktivsten Standorte in OWL,“ ist sich Bürgermeister Rainer Heller sicher. Zusammen mit dem öffentlichen Förderzuschuss von bis zu 15% der Investitionssumme ab Januar erwartet die GILDE-Wirtschaftsförderung eine weiter zunehmende Nachfrage der Investoren im kommenden Jahr.

Nähere Informationen zu Fördermöglichkeiten und zum Mobilitätspark bei der GILDE unter Telefon 05231 /95 40.


GILDE-Journal: Investoren-Special zum Wirtschaftsstandort Detmold - 01.10.06
 
Die Zeichen stehen gut für den Standort Detmold: Die Nachfrage nach Gewerbeflächen ist in den letzten Monaten sprunghaft angestiegen, verschiedene Areale sind kurzfristig flexibel nutzbar und ab Januar erhalten viele Investoren einen Zuschuss von bis zu 15%!

Im neuen GILDE-Journal erfahren Sie mehr über die Vielfalt der Detmolder Gewerbegebiete, zukunftsorientierte Konzeptionen wie den Mobilitätspark und über die attraktiven Fördermöglichkeiten und die professionelle Unterstützung der GILDE-Wirtschaftsförderung bei Bauprojekten.

Download des GILDE-Journal 01/2007 als PDF-Datei über den folgenden Link:


Mehr dazu im Internet finden Sie unter:
cgi.gildezentrum.de/upload_dok/pressematerial/107/GILDE_Journal_%202007.pdf

Internationales Treffen von CSR-Experten: Startschuss für EU-Projekt der GILDE - 15.09.06
 
Internationales Auftakttreffen im Rahmen des EU-Projekts Corporate Social Responsibility (CSR) - Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen im GILDE-Zentrum: Die GILDE-Wirtschaftsförderung hatte ihre Partner aus Polen, Frankreich und Deutschland zum gemeinsamen Startschuss des von der Europäischen Union geförderten Projekts eingeladen, um mit ihnen die Aktivitäten in den kommenden 24 Monaten abzustimmen.

CSR ist eine Konzeption für Betriebe, soziale und gesellschaftliche Belange in ihre Unternehmenstätigkeit einzubeziehen. Im Auftrag der Europäischen Union soll nun die GILDE bundesweit mittelständische Unternehmen für ein gesellschaftliches Engagement sensibilisieren und insbesondere den Führungsnachwuchs qualifizieren: „Wir wollen aufzeigen wie der Mittelstand sein gesellschaftliches Engagement nutzen kann,“ erklärt Projektleiterin Violetta Eichholz. Unterstützung bekommt sie von renommierten Organisationen aus Frankreich, Polen und Deutschland.

Ein wichtiger Multiplikator ist dabei die bundesweit aktive Arbeitsgemeinschaft Partnerschaft in der Wirtschaft AGP. Die AGP hat sich auf das Thema Mitarbeiterbeteiligung in Unternehmen spezialisiert und wird CSR als weiterführende Strategie in seinem Netzwerk von rund 300 mittelständischen Betrieben empfehlen.

Eine der ersten Projekt-Aufgaben ist eine vergleichende Analyse der Verbreitung von CSR in Frankreich, Polen und Deutschland: “Hier suchen wir gute Umsetzungs-Beispiele von mittelständischen Unternehmen, die wir kommunizieren und mit denen wir weitere Betriebe überzeugen können“, erklärt Eichholz. In Frankreich wird dazu eine Forschungsgruppe der Universität Littoral Côte d'Opale in Dunkerque eine Studie erstellen, in Polen das Rudzki-Inkubatorzentrum und in Deutschland die GILDE selbst.

Darauf aufbauend wird die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Bielefeld anhand von Fallstudien praxisnahe Qualifizierungsbausteine für den Management-Nachwuchs anfertigen. „Wir freuen uns, dass wir mit dem FHM-Team um Professor Oliver Kruse eine in Sachen CSR renommierte und zugleich praxisnahe Institution vor Ort gewinnen konnten“, freut sich GILDE-Geschäftsführer Rolf Merchel auf die Zusammenarbeit. Die Fallstudien sollen nicht nur für die Qualifizierung von Studierenden eingesetzt werden, sondern individuell zugeschnitten auch in der berufsbegleitenden Weiterbildung der Deutschen-Angestellten-Akademie in Sachsen Verwendung finden.

„Wir sind sicher, ein starkes Netzwerk geknüpft zu haben, um möglichst viele Mittelständler von CSR zu überzeugen“, resümiert Projektleiterin Violetta Eichholz das erste Treffen mit den Projektpartnern.


Neues EU-Projekt der GILDE: „My Life!“ portraitiert mit der FH Arbeitnehmer im Ausland - 02.09.06
 
"Es ist keine Big Brother-Show - wir wollen das echte Leben von Personen zeigen, die zum Arbeiten ins Ausland gegangen sind,“ erklärt Prokurist Thorsten Brinkmann die Zielsetzung des neuen EU-Projekt der GILDE-Wirtschaftsförderung „My Life!“. Die Europäische Union hatte zu ihrem offiziellen „Jahr der Arbeitskräftemobilität“ innovative Förder-Projekte zum Thema Arbeiten in Europa ausgelobt und die GILDE hat die Kommmission in Brüssel mit ihrem authentischen, lebensnahen Medien-Konzept „My Life!“ überzeugen können.

Dabei wird in enger Kooperation mit dem Fachbereich Medienproduktion der Fachhochschule Lippe und Höxter ein englischsprachiger Dokumentations-Film und eine mehrsprachige Internetseite über den (Arbeits-)Alltag von fünf Personen erstellt, die ihre Heimat verlassen haben und im europäischen Ausland arbeiten. Der Mix dieser Akteure ist international, die Protagonisten kommen beispielsweise aus Spanien, Belgien oder Schweden und arbeiten in Frankreich, England, Spanien oder Deutschland.

Film und Webseite wird von einem Team von FH-Studierenden der Medienproduktion, Patrick Bengsohn, Florian Dehmel, Hanna Drochtert, Sebastian Förster, Christian Ilgner, Julian Klaus und Marco Köhler, professionell erstellt. Die betreuenden Professoren Guido Falkemeier und Heizo Schulze freuen sich sehr, dass ihre Studierenden in diesem internationalen Projekt wertvolle Praxiserfahrungen sammeln können: „Dank der hervorragenden Kooperation mit der GILDE können unsere Studierenden hier eigenständig ein Medien-Projekt mit internationalem Renommee durchführen.“

Bei der Internetseite setzt das Projekt auf einen vor allem bei jungen Menschen sehr beliebten Trend, sein Leben in Wort, Schrift und Bild im Internet öffentlich darzustellen. Neue Internettechniken wie Weblogs (Online-Tagebücher), Podcasts (Sound-Dateien) oder eigene Digital-Fotos oder -Videos vermitteln einen hautnahen, echten Eindruck vom Leben und Alltag der Protagonisten im Ausland. Dabei sollen die fünf My-Life-Protagonisten ihre Seite regelmäßig aktualisieren und sie damit für externe Besucher dauerhaft attraktiv machen.

„Unser Ziel ist es, dass wir die Besucher an unsere Webseite binden und sie regelmäßig verfolgen, wie es beispielsweise Felix, dem Friseur im Udo-Walz-Salon auf Mallorca in den Wintermonaten ergeht oder wie sich Miriam mit Teilzeit-Jobs in London durchschlägt,“ erklärt Thorsten Brinkmann die Attraktivität der Internet-Seite, die die Besucher gleichzeitig auch zum Thema Arbeiten im Ausland sensibilisieren soll. „Natürlich wollen wir nicht jedermann davon überzeugen ins Ausland zu gehen, sondern einfach über Chancen, Vor- und Nachteile aufklären und erste Hilfestellungen geben,“ erläutert Brinkmann.

Die ersten Dreharbeiten des Filmteams in London sind erfolgreich abgeschlossen, weitere Aufnahmen vor Ort in Europa stehen in den nächsten Wochen an. Brinkmann ist sicher am Ende der 12-monatigen Projektlaufzeit eine erstklassige Film-Dokumentation per DVD europaweit einsetzen zu können.

Im „My Life!“-Projekt sind als weitere Partner die Arbeitsagentur Detmold sowie die Industrie- und Handelskammer Lippe eingebunden, denn das Thema Arbeitsmobilität ist nicht nur für Arbeitnehmer interessant, sondern genauso für Unternehmen, die Mitarbeiter für eine Position im Ausland gewinnen wollen.


Neues EU-Projekt der GILDE: Corporate Social Responsibility (CSR) im Mittelstand - 01.08.06
 
Nicht nur für das “Manager-Magazin“ ist es der aktuelle Megatrend in der Wirtschaft: Corporate Social Responsibility (CSR), die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen. Dabei handelt es sich um ein Konzept, das auf freiwilliger Basis soziale und ökologische Belange in die Unternehmenstätigkeit integriert.

Tatsächlich belegen viele Studien, dass sich immer mehr Betriebe ihrer Verantwortung gegenüber Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und Nachbarn, der Umwelt und der Gesellschaft insgesamt stellen. Auch die Europäische Union möchte dieses Engagement der Unternehmen für die Gesellschaft fördern und hat die GILDE-Wirtschaftsförderung in Detmold beauftragt, das Thema CSR in mittelständische Unternehmen zu transportieren.

„Wir glauben, dass gesellschaftliches Engagement ein Erfolgsfaktor nicht nur für Großkonzerne, sondern auch für den Mittelstand sein kann“, erklärt GILDE-Geschäftsführer Rolf Merchel die Ausrichtung des neuen internationalen Projekts. Erhöhter Wettbewerbsdruck und gestiegene Kundenerwartungen stellten gerade kleine und mittelständische Unternehmen zunehmend vor die Frage der zukünftigen Markt-Strategie. „CSR bietet hier die Chance sich für die Zukunft der Gesellschaft und gleichzeitig für die des eigenen Unternehmens zu engagieren“, erläutert Merchel.

In den kommenden zwei Jahren wird Projektleiterin Violetta Eichholz mittelständische Betriebe beraten und aufzeigen, welche Möglichkeiten dieses Konzept - über das Sponsoring örtlicher Vereine hinaus - bieten kann und wo der wirtschaftliche Nutzen liegt. Dabei kann die CSR-Expertin auf langjährige Erfahrung in der Betreuung von mittelständischen Betrieben bei deren Nachhaltigkeitsmanagement zurückgreifen: „Es gibt viele wirtschaftlich überzeugende Gründe für CSR: Neben dem besseren Image und dem höheren Vertrauen der Kunden überzeugen die Betriebe insbesondere die Vorteile bei der Mitarbeiterrekrutierung und - deren gesteigerte Motivation“. Dass gesellschaftliche Verantwortung ein strategischer Erfolgsfaktor sein kann, zeige beispielsweise die überaus erfolgreiche Getränkemarke „Bionade“, so Eichholz.

Das Projekt der GILDE-Wirtschaftsförderung wird zunächst eine Bestandsaufnahme der Verbreitung von CSR im Mittelstand erarbeiten und anschließend Qualifizierungsmodule für den Führungsnachwuchs in kleinen und mittleren Unternehmen erarbeiten. Projektpartner sind dabei die Universität Dunkerque in Nordfrankreich, das Rudzki-Inkubatorzentrum in Polen, die Arbeitsgemeinschaft Partner der Wirtschaft AGP, die Deutsche Angestellten-Akademie und die Fachhochschule des Mittelstandes.

GILDE-Geschäftsführer Merchel ist sehr zufrieden, sich mit seinem Projektantrag bei der EU gegenüber rund 200 Wettbewerber durchgesetzt zu haben: “Mit diesem CSR-Projekt holen wir nicht nur Fördermittel nach Lippe, sondern tragen vor allem ein innovatives Zukunftsthema in den Mittelstand.“


EU-Projekt: Internationales Netzwerk der Gründerzentren - 15.07.06
 
Internationaler Besuch im Detmolder GILDE-Zentrum: Zu einem Arbeitstreffen im Rahmen des EU-Projekts „i_net_i“ trafen sich GILDE-Geschäftsführer Rolf Merchel und Prokurist Thorsten Brinkmann mit Vertretern der Gründer- und Technologiezentren im nordfranzösischen Lille und im polnischen Ruda Slaska.

Der Titel des Projekts „i_net_i“ steht für das „interregionale Netzwerk von Inkubatoren“, also der Gründer- und Innovationszentren wie der GILDE, die als „Brutkasten“ (Inkubator) für Jungunternehmen fungieren und diese beim Wachstumsprozess und der Schaffung von Arbeitsplätzen unterstützen.

„Wir wollen gute Praxisbeispiele der Zentren austauschen und voneinander lernen,“ skizziert GILDE-Geschäftsführer Rolf Merchel die Zielsetzung des unter anderem von der EU und dem Land Nordrhein-Westfalen geförderten Projekts.

Aufbauend auf einer gemeinsam entwickelten Studie wollen die Partner die jeweiligen Stärken ermitteln und ihre Kompetenzen gegenseitig austauschen. Die GILDE hatte dazu in den letzten Monaten die Meinung von rund 80 Jungunternehmen und Gründerinnen und Gründer eingeholt - mit sehr zufrieden stellendem Ergebnis. Aber auch mit einigen neuen Erkenntnissen: „So hatten wir nicht erwartet, dass den Firmen unser flexibles Raumkonzept oder das Thema Sicherheit so wichtig ist,“ zieht Thorsten Brinkmann eine erste positive Bilanz der Studie.

Auch wenn die Situationen und Studienergebnisse in den drei Ländern unterschiedlich ausfallen, ist Brinkmann sicher von den anderen Partnern anhand von Fallstudien lernen zu können: „Bei der Ansprache von Gründern aus der Hochschule oder beim Einwerben von EU-Mitteln werden wir in den nächsten Wochen von unseren Partnern intensive „Nachhilfe“ erhalten“. Andererseits möchten die Franzosen und die Polen von der GILDE etwas in Sachen Vermarktung und Außendarstellung lernen.

Während des dreitägigen Arbeitstreffens knüpften die Besucher auch Kontakte zur Industrie- und Handelskammer Lippe, der Fachhochschule Lippe und zu TIGER OWL, dem Zusammenschluss der Technologie- und Gründerzentren in OWL.

Besonderes Augenmerk legten die Projektpartner auf den direkten Austausch der jungen Firmen, die in den Zentren angesiedelt sind. So nutzte Nicolas Triki, Gründer aus dem Technologiezentrum Lille, den Besuch in der GILDE um sich über mögliche Vertriebskontakte in Deutschland zu informieren.

Das „Inkubator-Projekt“ wird durch das „Regionale Weimarer Dreieck “ zwischen Frankreich, Polen und Deutschland unterstützt und dient der Verbesserung der Beschäftigungs­situation in den drei Ländern. Die Regionen Nord-Pas de Calais, Schlesien und Nordrhein-Westfalen möchten über diese Initiative ihre trilateralen Verbindungen und Kooperation ausweiten und vertiefen.


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Aktuelles / News

Über 70 lippische Firmen tippen wie die Weltmeister - 04.06.06
 
„Die Lederluder“, „Die fidele Wurstküche“ oder „SOS Wadentraum“ - die Namen der Teams beim 1. WM-Tippspiel für lippischen Unternehmen waren allesamt weltmeisterlich. Über 70 „Betriebs-Tippgemeinschaften“ machten mit bei „Tippen-wie-die-Weltmeister“ - gewonnen haben letztlich die „Lipper-Kicker“ von der Lippischen Landesbrandversicherung.

„Hauchdünn vor „Magenta Brasil“, logischerweise von der Telekom“, erklärt Thorsten Brinkmann von der GILDE-Wirtschaftsförderung, die gemeinsam mit der Detmolder Online-Agentur LOUIS INTERNET das kostenlose Tippspiel organisiert hatte.

Dabei mussten die Teams die Spielergebnisse der Vorrundenspiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 möglichst korrekt vorhersagen. Punkte gab es für den richtigen Spielausgang, Extrapunkte für das exakte Ergebnis. „Die besten Teams haben pro Spiel mindestens einen Punkt gemacht - das ist wahrlich weltmeisterlich“, freut sich K.-Ulrich Louis auch über die unerwartet große Resonanz auf das WM-Spiel der besonderen Art.

Den Initiatoren war es egal, ob beispielsweise „Kreuzbandriß 06“ oder „die lustigen Lackmischer“ am Ende die Nase vorn hatten: „Mit unserem Spiel wollten wir das WM-Fieber nicht nur betriebsintern fördern, sondern auch die Spannung der Betriebe untereinander anheizen“, erklärt Thorsten Brinkmann das Ziel der GILDE-Wirtschaftsförderung, das WM-Feeling in die lippische Wirtschaft zu holen. Tagesaktuell konnten alle Teams in der Blitztabelle auf der eigenen Internetseite „Tippen-wie-die-Weltmeister.de“ den aktuellen Tabellenstand verfolgen. Von Anfang an immer vorne mit dabei waren die Lipper-Kicker, allesamt Mitarbeiter der Lippischen Landesbrandversicherung.

Das Siegerteam - bestehend aus Dirk Gröne, Eckhard Hafke, Regina Kerbein, Bernd Lehmeier und Jens Klusmeier - kann sich nun auf ein Bundesligaspiel live bei Arminia Bielefeld freuen. „Wir sind eben nicht nur Fußball-Fans, sondern jetzt auch lippische Tipp-Weltmeister“, freut sich Jens Klusmeier augenzwinkernd über den Erfolg der Lipper-Kicker.

K.-Ulrich Louis wirft einen Blick in die Zukunft: „Die durchweg positiven Rückmeldungen und der oft geäußerte Wunsch nach weiteren, neuen Aktionen spornen uns an weiter zu machen – erste Planungen haben bereits begonnen“.


Mehr dazu im Internet finden Sie unter:
www.tippen-wie-die-weltmeister.de

GILDE: Mittags_Talk im Landestheater! - 27.04.06
 
Investieren Sie „2x10 Minuten“ Ihrer Mittagspause, um sich über interessante Entwicklungen zu informieren, um neue Leute kennen zu lernen, sich mit Geschäftspartnern auszutauschen und natürlich um etwas Leckeres zu essen...

Die GILDE-Wirtschaftsförderung lädt Sie ein zum Mittags_Talk mit geballten Informationen, Kommunikation und Kontakten und last but not least einem leckeren Mittags-Buffet am Donnerstag, 27. April um 12.30 Uhr - im Landestheater Detmold!

Referenten sind diesmal Dirk Löschner, Verwaltungsdirektor des Landestheaters Detmold und Rolf Merchel, Geschäftsführer der GILDE GmbH:

Dirk Löschner zeigt kreative Beispiele, wie Sie das Know-how des Landestheaters in Sachen Kommunikation auch für Ihr Unternehmen nutzen können. Lernen Sie das Landestheater von einer ganz anderen Seite kennen - Führung inklusive!

Rolf Merchel gibt praxisnahe Tipps, wie Sie Fehlentwicklungen in Ihrem Betrieb mit Hilfe von einfachen Kennzahlen erkennen und wie Sie frühzeitig gegensteuern können.

Hier finden Sie nähere Infos zu den Vorträgen beim Mittags_Talk.

Nehmen Sie sich doch einfach die „2x10 Minuten!“ und melden Sie sich hier direkt an. Die Teilnahme inklusive Mittags-Buffet ist selbstverständlich kostenlos.


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Aktuelles / Veranstaltungen

Projekt „Chancen nutzen!“: Neue Kurz-Seminare im GILDE-Zentrum - 10.04.06
 
Die Initiative „Chancen nutzen!“ der GILDE-Wirtschaftsförderung bietet Klein- und Kleinstunternehmen in Ostwestfalen-Lippe individuelle Beratung in Krisensituationen und praxisorientierte Weiterbildung.

Nutzen Sie Ihre Chancen! Wir organisieren Kurz-Seminare in Kleingruppen zu den wichtigsten Themen mittelständischer Kleinunternehmen:

* Wie gewinne ich mehr Zeit? Wozu? - Zeitsouveränität für Ihre Praxis
* Was kostet eine Arbeitsstunde tatsächlich? - Kalkulation und Planung im Alltag
* Wie überzeuge ich meine Gesprächspartner? - Professionelle Kommunikation in der Praxis
* Wie mache ich Verträge „wasserdicht“? - Konzeption und Gestaltung von Verträgen
* Wie sage ich’s meinen Kunden? - Kommunikation zur Kundengewinnung und Kundenbindung

Allesamt Fragestellungen, die für jedes kleine und mittelständische Unternehmen wichtig sind. Das Angebot wendet sich an kleine Betriebe mit maximal 20 Mitarbeitern in Ostwestfalen-Lippe.

Übrigens, durch die Förderung des Landes NRW und der Europäischen Union können wir Ihnen diese Seminare kostenlos anbieten.


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Chancen nutzen! Rund 180 Handwerker bei Gemeinschafts-Veranstaltung von GILDE und Handwerkskammer - 07.04.06
 
„Wie mache ich mein Unternehmen am Markt bekannt und gewinne neue Kunden?“, „Wie steuere ich meinen Betrieb und vermeide eine Krise?“, „Mit welchen rechtlichen Entwicklungen muss ich rechnen?“ - Allesamt Fragestellungen, die in jedem mittelständischen Betrieb existenziell wichtig sind.

Rund 180 Handwerker aus ganz Lippe holten sich bei zwei Fachseminaren im Handwerksbildungszentrum Lemgo Erfolgstipps für ihren unternehmerischen Alltag. „Wir haben nicht nur ein großes Interesse, sondern vor allem auch sehr viele zufriedene Teilnehmer verzeichnen können,“ freute sich Veranstalter Thomas Folle, Betriebsberater bei der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld über die gute Resonanz der Gemeinschafts-Veranstaltung von Kammer und GILDE-Wirtschaftsförderung.

Die GILDE und die Handwerkskammer hatten gemeinsam unter dem Titel „Chancen nutzen!“ eingeladen: „Die Veranstaltung ist Teil unseres Projekts „Chancen nutzen“ mit dem wir Kleinbetrieben praxisnahe Weiterbildung zu wichtigen Fragen wie Kundengewinnung, Controlling oder Krisenvorsorge bieten“, erläuterte Rolf Merchel, Geschäftsführer der GILDE-Wirtschaftsförderung.

Bei den Seminaren gaben erfahrene Praxis-Experten kompakte Fachinformationen und Erfolgstipps zu Themen wie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Private Vorsorge oder Forderungsmanagement. Durch die Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union war die Teilnahme für die Handwerksbetriebe kostenlos.

„Das positive Feedback zeigt uns, dass wir mit unserer gemeinschaftlichen Unterstützung der Unternehmen auf dem richtigen Weg sind“, erklärten die Veranstalter Thomas Folle und Rolf Merchel. Eine Fortsetzung der erfolgreichen Gemeinschaftsinitiative ist für das zweite Halbjahr angedacht.

Mit dem Projekt „Chancen nutzen!“ bietet die GILDE-Wirtschaftsförderung den Klein- und Kleinstunternehmen in OWL neben der praxisnahen Qualifizierung auch individuelle Beratung in Krisensituationen.


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Aktuelles / Veranstaltungen

Große Resonanz auf „TECHNOLOGIETRENDS" im GILDE-Zentrum - 15.03.06
 
Welches sind die Technologien der Zukunft? Wie werden sie sich auf die Produkte und Unternehmen in OWL auswirken? Über 70 Unternehmensvertreter aus Ostwestfalen-Lippe kamen ins Detmolder GILDE-Zentrum, um sich aus erster Hand über neue Technologien und Trends der Zukunft zu informieren.

Die GILDE-Wirtschaftsförderung und die IHK Lippe hatten unter dem Titel „TECHNOLOGIETRENDS – Perspektiven für den Mittelstand“ eingeladen und das Vortragspodium mit Dr. Lothar Behlau von der Fraunhofer-Gesellschaft (FHG) in München hochkarätig besetzt.

In seinem Vortrag gab der „Zukunfts-Experte“ der FHG einen fundierten Überblick über die wichtigsten technologischen Perspektiven für den Mittelstand wie etwa Virtual-Reality-Anwendungen, intuitive Mensch-Maschine-Systeme oder Nanotechnologien.

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die größte Organisation für Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen in Europa und eine der renommiertesten Adressen für anwendungsorientierte Forschung.

In den anschließenden Praxisbeispielen zeigten Wolfgang Helas von der Hanning & Kahl GmbH & Co. KG und Frank Kiefer von der Marantec Antriebs- und Steuerungstechnik GmbH, wie sie als mittelständische Unternehmen durch beispielhaftes Innovationsmanagement die betriebliche Zukunft sichern.

Die Veranstaltung im GILDE-Zentrum bildet den Auftakt einer Gemeinschafts-Initiative der ostwestfälisch-lippischen Technologiezentren und Industrie- und Handelskammern. In fünf Veranstaltungen in den Technologiezentren der Region sowie der Universität Bielefeld informieren anerkannte Referenten aus Wissenschaft und Wirtschaft über Erfolg versprechende Zukunftstechnologien für den Mittelstand.

Die Präsentationen der Referenten finden Sie auf den Seiten von TIGER OWL (Technologie-, Innovations-, Gründer- und Entwicklungszentren in der Region OWL).

Nähere Infos zu der Veranstaltungsreihe finden Sie hier: Veranstaltung_Technologietrends


GILDE-Wirtschaftsförderung zieht Bilanz: Flexibler Service für den Mittelstand“ - 10.03.06
 
„Durch unseren umfassenden Standort-Service haben wir im letzten Jahr eine Vielzahl von Arbeitsplätzen in mittelständischen Betrieben sichern und neu schaffen können“, resümiert Rolf Merchel, Geschäftsführer der GILDE-Wirtschaftsförderung und kommunaler „Unternehmens-Lotse“ für die Detmolder Wirtschaft.

Merchels’ Mitgeschäftsführer Günter Hass sieht das GILDE-Zentrum im Markt gut aufgestellt und ist mit der aktuellen Mieterzahl von 40 Unternehmen durchaus zufrieden. „Wir waren hier im vergangenen Geschäftsjahr trotz der volkswirtschaftlichen Lage und insbesondere der schwachen Nachfrage auf dem Büromarkt in Detmold erfolgreich,“ erklärt Hass.

Insbesondere in der Flexibilität sieht Hass einen der Standortvorteile des Innovationszentrums: „Wir können die Räume für die Firmen nicht nur am Anfang optimal zuschneiden, sondern auch der weiteren Geschäftsentwicklung permanent anpassen.“ Über zwei Drittel der GILDE-Firmen haben diese Flexibilität in der Vergangenheit bereits genutzt – häufig zur Expansion, manchmal aber auch zum „gesund schrumpfen“. Und das GILDE-Zentrum kommt bei den Kunden offensichtlich gut an: Neben der Flexibilität wird vor allem die problemlose Nutzung von Besprechungsräumen und des technischen Equipments geschätzt - belegt eine aktuelle Mieterbefragung aus den letzten Monaten.

Schnell und unkompliziert - darin sieht Merchel auch die Stärke des Projekts „Chancen nutzen“, mit dem bislang mehr als 170 Klein-Betriebe mit insgesamt etwa 1.100 Arbeitsplätzen vor der Insolvenz bewahrt werden konnten. Allein durch diese Hilfe für insolvenzgefährdete Kleinbetriebe wurden in den öffentlichen Kassen jährlich mehrere Millionen Euro gespart. Neben der individuellen Krisenberatung können die lippischen Kleinbetriebe dabei auch durch Kurz-Seminare zu wichtigen Themen wie Forderungsmanagement, Kunden-Gewinnung oder -Kommunikation ihre „Chancen nutzen“. Die Resonanz auf die fünf GILDE-Seminare war mit rund 200 Teilnehmern außergewöhnlich gut.

Als weitere von Europäischer Union, Bund oder Land Nordrhein-Westfalen geförderte Projekte betreut das GILDE-Team die Ausweitung von Verbundausbildungen sowie die internationale Zusammenarbeit zwischen Gründerzentren in Polen und Frankreich.

Im letzten Jahr unterstützte das GILDE-Team außerdem die Ansiedlung verschiedener neuer Unternehmen in Detmold und konnte rund 4.000 intensive Gesprächskontakte mit heimischen Betrieben verzeichnen. „Die Zahlen zeigen unsere enge Bindung an die Detmolder Unternehmen,“ erklärt Rolf Merchel den intensiven Kontakt zwischen Wirtschaftsförderung und Unternehmen beispielsweise in Form von regelmäßigen Betriebsbesuchen, öffentlichen Veranstaltungen oder individuellen Beratungen. Dabei reicht die Servicepalette für kleine und mittelständische Betriebe von der Betreuung in der Gründungs- oder Expansions-Phase, in Krisensituationen oder Engpässen bis hin zur Beratung beim Engagement im Ausland oder beim Aufbau von geschäftlichen Kooperationen und Netzwerken.

Besonders Gewicht legte die GILDE im letzten Jahr auf die Zusammenarbeit mit der Fachhochschule (FH) Lippe und Höxter, deren Know-how man stärker für den Mittelstand nutzen möchte. Gemeinsame Transferprojekte, das Planspiel für den Führungsnachwuchs oder die Unterstützung von Gründungen aus der Hochschule zeigen beispielhaft, wie die mittelständische Wirtschaft von „ihrer“ FH profitieren kann.

Auch im laufenden Jahr legt die GILDE einen Schwerpunkt auf die Kooperation mit Wissenschaft und Hochschule. So sind wiederum Gemeinschafts-Projekte geplant, unter anderem zur Verbesserung der beruflichen Mobilität junger Menschen sowie zum Job-Einstieg von Hochschulabsolventen in Betriebe.


NAHR Dental startet Neubau im GILDE-Park - 20.02.2006
 
„Ein bezauberndes Lächeln“ - das ist seit über 39 Jahren das Produkt der Nahr Dental-Technik in Detmold. Im Jubiläumsjahr will das Dental-Labor seinen Kunden, den lippischen Zahnärzten, aus dem eigenen Gebäude modernste Zahntechnik bieten. Das Unternehmen deckt mit Implantologie, Keramik-, Edelmetall- und Kombinations-Prothetik sämtliche Bereiche der Zahntechnik ab.

Geschäftsführer Said Soutodeh, der den Betrieb 2002 übernommen hat, ist sicher, am Leonardo-da-Vinci-Weg den richtigen Standort gefunden zu haben: „Um uns auch in Zukunft jedem Anspruch auf Qualität, Fortschritt und persönliche Beratung zu stellen, ist der GILDE-Park für uns eine hervorragende Adresse.“ Die Planung und schlüsselfertige Erstellung des Projekts haben die Diplom-Ingenieure Anke und Klaus Bunte für Ihre neuen „Nachbarn“ übernommen, denn das Architekturbüro Bunte und die Bunte & Bunte Bau GmbH haben ihren Sitz ebenfalls im GILDE-Park.

Bei Ihren Planungen konnte Anke Bunte einen hohen architektonischen Anspruch umsetzen. „Als Dental-Labor steht bei uns die Ästhetik und Funktion im Vordergrund, das soll auch für die Räumlichkeiten und Arbeitsplätze meiner Mitarbeiter gelten“, erklärt Soutodeh. Der Bauplatz am Kopf des Leonardo-da-Vinci-Wegs inmitten des Grüngürtels des Detmolder Innovations-Parks bietet dafür eine attraktive Kulisse.

Ein Lächeln zeigt auch Rolf Merchel, Geschäftsführer der GILDE-Wirtschaftsförderung: „Im Anschluss an die Erweiterung von Dorma ist der Neubau von Nahr-Dental bereits der zweite in den letzten Monaten hier im Gebiet zwischen Meiersfelder und Bad Meinberger Strasse“, erklärt der Wirtschaftsförderer, der bereits in Kürze weitere Bautätigkeiten in Detmolder Gewerbegebieten erwartet.


GILDE-Praktikant knüpft internationale Vertriebskontakte für Detmolder Unternehmen - 13.02.2006
 
"Ich mag die deutsche Sprache, auch wenn ich sie nicht perfekt spreche“, erklärt Alexis Francois, der seit Anfang Januar in Detmold ein zehnwöchiges Praktikum bei der GILDE-Wirtschaftsförderung macht. Der Wirtschaftstudent arbeitet mit beim GILDE-Kooperationsprojekt von Innovationszentren in Ruda Slaska in Polen und Lille in Nordfrankreich und analysiert hier eine Kundenbefragung zur Standortqualität des Detmolder Zentrums.

„Die GILDE bekommt sehr gute Ergebnisse – hoffentlich erhält meine Heimatstadt Lille auch so ein positives Feedback“, erklärt der junge „Lillois“, der seit Jahren in Detmolds Partnerstadt Saint-Omer wohnt und an der dortigen ESCIP-Fachhochschule „Internationale Wirtschaft“ studiert.

„Detmold gefällt mir sehr gut, nur ein Bundesliga-Verein fehlt“, bedauert der Anhänger des OSC Lille, des französischen Vize-Meisters 2005. Und so muss Francois alle zwei Wochen nach Bielefeld zum Fußball fahren: „Pas de problème - kein Problem.“

In den nächsten Wochen wird Alexis Francois das Detmolder Möbel-Unternehmen Pentagon Design unterstützen und deren internationalen Kontakte verstärken. „Pentagon Design möchte in den französischen Markt einsteigen und ich möchte dabei helfen,“ erklärt Francois in flüssigem Deutsch mit leichtem Akzent. Zunächst soll er eine Vertriebs-Strategie für Frankreich entwickeln, um anschließend durch persönliche Kontaktaufnahme Türen öffnen zu können.

„Von dieser Zusammenarbeit profitieren alle: Der Praktikant, das Unternehmen und letztlich die französischen Verbraucher, denn die bekommen Möbel „designed in Detmold“, sieht GILDE-Geschäftsführer Rolf Merchel die Praxis-Kooperation als effizientes Beispiel grenzüberschreitender Partnerschaft.


FH Lippe und GILDE: Planspiel für den lippischen Führungsnachwuchs - 05.01.2006
 
Drei Tage lang ging es um Zahlen und Strategien, Kosten und Umsätze in Millionenhöhe: Die Spannung bei den rund 30 Teilnehmern des dreitägigen Unternehmensplanspiel der Fachhochschule Lippe und Höxter und der GILDE-Wirtschafts­för­der­ung war im Detmolder Innovationszentrum jederzeit spürbar.

Die Teilnehmer - Nachwuchskräfte lippischer Unternehmen und Studierende der FH - konnten „am eigenen Leib“ erleben, wie ihre Entscheidungen den Erfolg des Betriebes bestimmen. Dabei standen die Komplexität der unternehmerischen Entscheidungen und die Teamarbeit im Vordergrund: „Als mehrköpfiger Vorstand eines Unternehmens musste jede Gruppe seine Entscheidungen über Produktion, Preis und Vertrieb gemeinsam fällen,“ erklärt Initiator Professor Dr. Lothar A. Paris von der Fachhochschule Lippe und Höxter die Idee des praxisnahen Simulationsspiels.

In mehreren Spielrunden konnte die „Unternehmen“ ihre Marktstrategien umsetzen und die eigene Marktposition verbessern, bis schließlich das Siegerteam mit Manfred Krimp (PBS GmbH), Ingo Beinker (FH Lippe-Höxter), Nina Hilgenberg (Jowat) und Marc Obermann (Struck-Leuchten) feststand. „Gewonnen haben aber letztlich alle Teilnehmer, denn unser „Spiel“ vermittelt Praxiswissen“, erläutert Professor Paris, der gemeinsam mit Diplom-Ingenieur Ingo Helmrich von der FH Lippe und Höxter per Computer die jeweiligen Markt-Entwicklungen simulierte.

Die Veranstalter boten die Teilnahme an dem Praxis-Seminar kostenlos an und verschiedene Unternehmen aus der Region wie unter anderem Weidmüller, Schieder, Jowat oder Dorma nutzten die Chance, ihren Führungsnachwuchs von morgen zu qualifizieren.

„Das Planspiel ist Teil unserer engen Kooperation mit der Fachhochschule Lippe und Höxter - und praxisnaher Wissenstransfer für den Mittelstand,“ bilanziert GILDE-Prokurist Thorsten Brinkmann, der rundum zufrieden ist mit der Resonanz der zahlreichen kleinen und mittleren Betriebe.


GILDE: Kooperationsvereinbarung mit der Fachhochschule Lippe und Höxter - 15.12.2005
 
„Hand in Hand für den gemeinsamen Standort“ - das ist die Zielsetzung einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Detmold, der GILDE-Wirtschaftsförderung und der Fachhochschule Lippe und Höxter. Der Rektor der Fachhochschule Lippe und Höxter, Professor Tilmann Fischer, unterzeichnete zusammen mit Detmolds Bürgermeister Rainer Heller und GILDE-Geschäftsführer Rolf Merchel eine entsprechende Vereinbarung. In Zukunft wollen die drei Partner die Potenziale von Bildung und technologischem Know-how noch stärker gemeinsam nutzen.

Die Stadt Detmold möchte dabei die engen Verbindungen zur Hochschule weiter ausbauen und insbesondere vom Know-how der Lehrenden und der Studierenden profitieren. "Die Liste von Kooperationen und gemeinsamen Aktionen, wie Seminare, Praktika oder Planspiele ist schon sehr lang - wir wollen aber noch mehr,“ erklärt Bürgermeister Rainer Heller. Auf den Gebieten Verwaltung, Wirtschaftsförderung und Marketing möchte er neue Aktivitäten insbesondere in wirtschaftlichen Bereichen initiieren und unterstützen. Bausteine sind dabei beispielsweise die Gründung von neuen Unternehmen aus der Hochschule oder der Aufbau von wirtschaftsnahen Instituten an der Fachhochschule.

Ebenso positiv sieht die Fachhochschule die zukünftige Zusammenarbeit: „Wir suchen den intensiven Austausch mit anderen Organisationen in der Region“, erklärt Professor Tilmann Fischer, Rektor der Fachhochschule Lippe und Höxter. Als Schwerpunkt der Kooperation mit Stadt und GILDE soll der Kontakt zur mittelständischen Wirtschaft intensiviert werden. „Neben dem klassischen Technologie- und Wissens-Transfer ist es das Ziel, unsere Studierenden in lippische Unternehmen zu bringen“, erklärt Fischer. Davon profitierten letztlich beide Seiten, ist Fischer sicher, der insbesondere auch die Kompetenzen ausländischer Studierende für die internationale Orientierung der Betriebe betonte.

„Die überaus positive Resonanz der Unternehmen auf unser gemeinsames Planspiel im Januar mit Professor Paris vom Fachbereich Produktion und Wirtschaft zeigt beispielhaft wie gerade der Mittelstand von „seiner“ FH profitieren kann“, erklärt Rolf Merchel, Geschäftsführer der GILDE-Wirtschaftsförderung, die Bedeutung der Hochschulnähe für die betriebliche Praxis in Lippe.

Für den Wirtschaftsförderer bietet der Standortfaktor „Hochschule“ auch eine Chance zur Profilierung im Wettbewerb der Kommunen. „Für einen Wirtschaftstandort ist der direkte Zugang zu Technologie, Wissen und Ideen einer der zentralen Erfolgsfaktoren,“ erklärt Merchel, der Detmolds Standortvorteil verstärkt nach außen kommunizieren möchte.


GILDE startet internationales Gemeinschafts-Projekt von Gründerzentren - 14.09.05
 
Das GILDE-Zentrum hat ein neues EU-Projekt gestartet und Kontakte nach Polen und Frankreich geknüpft. Ziel der Initiative ist die Zusammenarbeit mit den Gründer- und Technologiezentren im nordfranzösischen Lille und Ruda Slaska in Schlesien. „Wir wollen gute Praxisbeispiele der Zentren austauschen und voneinander lernen,“ skizziert GILDE-Geschäftsführer Rolf Merchel die Zielsetzung des unter anderem von der EU und dem Land Nordrhein-Westfalen geförderten Projekts.

Der Titel des Projekts „i_net_i“ steht für das „interregionale Netzwerk von Inkubatoren“, also der Gründer- und Innovationszentren wie der GILDE, die als „Brutkasten“ (Inkubator) für Jungunternehmen fungieren und diese beim Wachstumsprozess und der Schaffung von Arbeitsplätzen unterstützen.

Zum ersten Arbeitstreffen des 18-monatigen Gemeinschafts-Projekts trafen sich vor wenigen Tagen Rolf Merchel und GILDE-Prokurist Thorsten Brinkmann mit den polnischen Partnern des Rudzki Inkubator und den französischen Gastgebern im Science Park in Lille. Die Technologieregion Lille ist der drittgrößte Wirtschaftsraum in Frankreich und eine der wachstumsstärksten Regionen in Westeuropa. „Das dortige Technologiezentrum CIEL arbeitet sehr eng mit der Universität Lille und weiteren Forschungseinrichtungen zusammen,“ verweist Rolf Merchel auf eine der Stärken des französischen Partners.

Auch wenn die Dimensionen der drei Zentren teilweise sehr unterschiedlich seien, ist Merchel sicher, eine Menge guter Ideen und Ansätze zur Verbesserung der eigenen Arbeit aus der internationalen Kooperation mitzunehmen. Denn auch in Polen und Frankreich gelten neue Firmen als ein wichtiger „Jobmotor“ und Impulsgeber für den Arbeitsmarkt.

Die Verbesserung der Beschäftigungssituation ist eine der Zielsetzungen des „Regionalen Weimarer Dreiecks“, dessen Projektfonds das „Inkubator-Projekt“ unterstützt. Die drei Regionen Nord-Pas de Calais, Schlesien und Nordrhein-Westfalen möchten über diese Initiative ihre trilateralen Verbindungen und Kooperation ausweiten und vertiefen.

Zum Beginn des i_net_i-Projekts ist zunächst eine Unternehmensbefragung der Zentren und deren Partner geplant. Das GILDE-Zentrum wird dazu in den nächsten Wochen rund 80 Jungunternehmen und potentielle Gründerinnen und Gründer in OWL nach deren Standort-Anforderungen und -Wünschen befragen.


Gründerforum im GILDE-Zentrum: Großes Interesse an Selbstständigkeit - 02.09.05
 
Ob als Ich-AG, als englische Limited-Gesellschaft oder als klassische GmbH – das Thema Existenzgründung ist für Viele nach wie vor aktuell. Das zeigte auch die große Resonanz von rund 30 Teilnehmer beim Detmolder Gründerforum im GILDE-Zentrum.

Zu der kostenlosen Informationsveranstaltung hatte Detmolds Bürgermeister Rainer Heller gemeinsam mit der GILDE-Wirtschaftsförderung alle zukünftigen Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer ins Gründer- und Innovationszentrum an der Bad Meinberger Straße eingeladen. Bei der Podiumsdiskussion unter der Moderation des Bürgermeisters informierte ein Expertenteam des Gründungsnetzwerkes über die vielfältigen Unterstützungsangebote und gab eine Vielzahl von Tipps für de Einstieg ins Jungunternehmertum. Das Gründungsnetzwerk ist der Verbund aller lippischen Institutionen, die kostenlos Beratungen zur Existenzgründung anbieten.

Maria Klass, Moderatorin des Netzwerkes und Geschäfts­führerin der Industrie- und Handelskammer, wies in ihrem Einstiegsreferat auf die Bedeutung der persönlichen Voraussetzungen des Gründers hin. Als Vertreterin der Regionalstelle FAIR erläuterte Silke Quentmeier mögliche Rechtsformen und verschiedene Fragen zur Finanzierung des Gründungsvorhabens.

Zum Thema Steuern informierte Horst Falke als Vertreter der Steuerberaterkammer und Angela Rehorst von der Handwerkskammer zeigte, wie eine Rentabilitätsvorschau für ein neues Unternehmen aufzustellen ist. Welche Unterstützung und Hilfe für eine Gründung aus der Arbeitslosigkeit besteht, erläuterte Annette Görlich von der Detmolder Agentur für Arbeit.

Als „echter“ Jung-Unternehmer berichtete Guido Röcken, Gründer des Teuto-Kletterparks am Hermannsdenkmal, von seinen Erfahrungen bei der Gründung des eigenen Unternehmens. Röcken hat im vergangenen Jahr mit seinem Partner die Interakteam GmbH mit Sitz im GILDE-­Zentrum gegründet. Die zwei Jungunternehmer bieten neben Teamtrainings insbesondere auch Klettertouren im Hochseilgarten am Hermannsdenkmal an. Als Tipp für zukünftige Gründer empfahl Röcken vor allem die von Experten angebotene Unterstützung, wie beispielsweise des Gründungsnetzwerkes, zu nutzen.

In der abschließenden Diskussion und einer Vielzahl von Einzelgesprächen konnten die Zuhörer individuelle Fragen rund um ihre Existenzgründung mit den Experten vor Ort besprechen.

Die GILDE ist das Gründer- und Innovationszentrum in Lippe und bietet neben repräsentativen und flexiblen Räumlichkeiten auch umfassende Beratungs- und Serviceleistungen für Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer aus Lippe.


Krisenberatung: EU und Land NRW fördern neues GILDE-Projekt „Chancen nutzen!“ - 23.08.05
 
Alltag in lippischen Unternehmen: Kunden bezahlen ausstehende Forderungen nur schleppend oder gar nicht. Neue Kunden sind nur schwer zu gewinnen. Und im Tagesgeschäft fällt die Analyse der Geschäftszahlen oftmals hinten rüber. Diese anfangs noch kleinen Stolpersteine können gerade mittelständische Unternehmen schnell ins Straucheln bringen und damit Arbeitsplätze bedrohen.

Um einen folgenschweren „Crash“ zu vermeiden, bietet ab sofort die Initiative „Chancen nutzen!“ der GILDE-Wirtschaftsförderung individuelle Krisen-Beratung und Erfolgstipps für Klein- und Kleinstunternehmen. „Egal ob vorbeugend oder erst „fünf vor Zwölf“, unser Projekt soll Firmen retten und Arbeitsplätze erhalten“, erläutert GILDE-Geschäftsführer Rolf Merchel die Zielsetzung der mit EU- und Landesmitteln neu geförderten Initiative.

Neben der individuellen Krisenberatung können die lippischen Betriebe dabei auch durch gezielte Weiterbildung ihre „Chancen nutzen!“: „Wir organisieren Seminare in Kleingruppen zu den wichtigsten Fragen des Mittelstandes wie beispielsweise: Wie komme ich an mein Geld? Wie gewinne ich Kunden? Oder: Wie nutze ich meine Zahlen?“, erklärt Wolfgang Schirmacher, „Krisenmanager“ des GILDE-Projekts.

Schirmacher verfügt über langjährige Erfahrungen in der Beratung und aktiven Betreuung von Kleinunternehmen in Krisensituationen. Im Rahmen des Vorgänger-Projekts konnten beispielsweise in den letzten Jahren mehr als 100 Unternehmen in Lippe mit insgesamt etwa 1.000 Arbeitsplätzen vor der Insolvenz bewahrt werden. „Wir bieten schnelle, unkomplizierte Hilfe im Alltag - bei kaufmännischen Fragen oder auch durch die Begleitung bei Bankgesprächen“, erläutert der Diplom-Kaufmann.

„Chancen nutzen!“ wurde vom Land Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union im Rahmen der Sicherung und Qualifizierung von Unternehmen als innovatives Förderprojekt ausgewählt. Mit einer zweijährigen Förderung greifen Land und EU dabei den beschäftigungspolitischen Ansatz auf, neben direkter Beratung auch durch gezielte Weiterbildung der Inhaber sowie der Mitarbeiter langfristig Arbeitsplätze zu sichern.

Durch die Landes- und EU-Förderung können die Weiterbildungs-Seminare von Praxis-Experten zu folgenden Themen kostenlos angeboten werden: „Einholen offener Forderungen und Grundlagen des Vertragsrechts“; „Kundengewinnung und Marketing für die Praxis“; „Professionelle Kommunikation in der Praxis“; „Kalkulation und Controlling im Alltag“ sowie „Fehlentwicklungen mit Hilfe von Frühindikatoren erkennen“.

Das GILDE-Angebot wendet sich an Betriebe mit maximal 20 Beschäftigten in Ostwestfalen-Lippe. Interessierte wenden sich an Wolfgang Schirmacher bei der GILDE unter Telefon 05231/ 954-140.


Weiterführende Informationen auf unseren Internetseiten finden Sie in der Rubrik:
Aktuelles / Veranstaltungen

STARegio: Neue GILDE-Mitarbeiterin akquiriert Verbund-Ausbildungsplätze in Lippe - 05.08.05
 
Lob für die geleistete Arbeit von oberster Stelle: „Das Bundesministerium für Bildung und Forschung war sehr zufrieden mit bisherigen Ergebnissen und hat unser Verbundausbildungs-Projekt um zwei Jahre verlängert - mit erweiterten Aufgaben und zusätzlichem Personal,“ freut sich Werner Günzel, Leiter des STARegio-Projekts der GILDE-Wirtschaftsförderung in Detmold über die Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Europäischen Union (ESF).

Sein Projektteam wird in den nächsten 18 Monaten nicht nur über die Vorteile von Verbundlösungen in Ostwestfalen-Lippe informieren, sondern auch konkrete Ausbildungsplätze akquirieren. Dabei sollen Verbundausbildungen keine bestehenden Azubiplätze in den Betrieben ersetzen. „Eine normale, klassische Ausbildung hat immer Vorrang. Allerdings möchten viele Betriebe zur Zeit keinen eigenen Auszubildenden einstellen,“ erklärt Werner Günzel.

Eine Verbundausbildung bietet gerade für Kleinbetriebe eine Chance für effektive Nachwuchsarbeit. Die vielfältigen Modelle, wie ein Verbund von zwei oder mehreren Betrieben geknüpft werden kann, kennt Werner Günzel aus dem Effeff: „Wir haben zahlreiche Erfahrungen aus der Praxis, wissen was und wie es geht.“

Ab Juli soll Henrieke Erfling im Rahmen des STARegio-Projekt die Betriebe in Lippe von der Idee einer Ausbildung im Verbund überzeugen. Sie kontaktiert die Firmen, informiert und möchte die Unternehmer von den Vorteilen einer Gemeinschaftsausbildung begeistern. „Vor allem die Flexibilität überzeugt die Betriebe“, benennt die Projektmitarbeiterin die Erfolgsfaktoren ihrer Überzeugungsarbeit. Eine Arbeit, die sich offensichtlich lohnt, denn in den letzten zwei Jahren konnten durch das Projekt knapp 100 zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen werden.

Ihre ersten zwei Ausbildungsplätze im Verbund hat Henrieke Erfling bereits abgeschlossen: Ab 1. August werden eine Floristin und ein Kfz-Mechatroniker bei lippischen Betrieben ihre Lehre beginnen. Organisiert wird die Ausbildung über den Ausbildungsverein „Chance Ausbildung Lippe e.V.“, der auf Initiative des STARegio-Projekts und der Standortstiftung des Kreises Lippe im Juni gegründet wurde. „Der Verein bietet eine ideale Plattform um Betrieben unbürokratisch und flexibel eine Ausbildung zu ermöglichen und so zusätzliche Ausbildungsplätze zu schaffen,“ erklärt die Projektmitarbeiterin.

Interessierte Betriebe erhalten nähere Informationen bei Henrieke Erfling bei der GILDE-Wirtschaftsförderung, tel. 05231/ 954 - 120 oder im Internet unter www.verbundausbildung-owl.de oder www.cal-ev.de.


GILDE-Mittags_Talk: Rund 70 Detmolder Unternehmer bei Plantagchemie - 07.07.05
 
Die Frage war bei Günter Jauchs’ „Wer wird Millionär“ vor einigen Wochen 16.000 Euro wert: „Was ist „Blogging?“ - Über 70 Teilnehmer des GILDE-Mittags_Talks bekamen neben einem leckeren Mittagssnack die Antwort gratis und erfuhren, dass das Erstellen von Internet-Tagebüchern, den sogenannten „Weblogs“ („Blogging“), einer der aktuellen Trends im elektronischen Mediengeschäft ist.

„Informativ und lecker“, das ist das Motto des 2x10 Minuten - Mittags_Talks, zu dem die GILDE-Wirtschaftsförderung die Detmolder Unternehmen regelmäßig einlädt. Vor wenigen Tagen trafen sich über 70 Firmenvertreter aus Handel, Handwerk und Industrie im Technologiezentrum der Plantagchemie an der Westerfeldstraße in Detmold und nutzten die Mittagspause zur Kommunikation und zur Weiter­bildung durch zwei Kurzvorträge.

Dabei präsentierte zunächst „Hausherr“ Hanno Baumann sein Unternehmen Plantagchemie. Nach einem kurzen Einblick in die Firmengeschichte stellte er die besondere Bedeutung der motivierten und qualifizierten Mitarbeiter dar. Im abschließenden Firmenrundgang verdeutlichte Baumann die Produktionsabläufe in seinem Unternehmen.

K.-Ulrich Louis, Inhaber der Louis Internetagentur, erläuterte in seinem Kurz-Referat einige Internet-Schlagworte, die aktuell in verschiedenen Medien kursieren und zeigte kritisch deren Relevanz für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Als kostengünstige und effiziente Werbeform empfahl er das sogenannte Key-Advertising, also das gezielte Buchen von relevanten Suchbegriffen in Internetsuchmaschinen.

Der 2x 10 Minuten - Mittags_Talk ist eine regelmäßige Veranstaltungsreihe der GILDE-Wirtschaftsförderung für Detmolder Betriebe. Die halbjährlichen Veranstaltungen sollen neben der Information zu interessanten Themen insbesondere die Kommunikation der Firmen untereinander, das Kennenlernen und mögliche Geschäftskontakte fördern. Und das kommt bei den Detmolder Unternehmen sehr gut an: „Die Resonanz auf den Mittags_Talk ist hervorragend - die Anmeldezahlen steigen von Mal zu Mal“, freut sich GILDE-Prokurist Thorsten Brinkmann.


Chance_Ausbildung_Lippe gestartet - 21.06.05
 
"Über 1.000 junge Menschen in Lippe haben in diesem Jahr bisher noch keinen Ausbildungsplatz. Wir sind alle gefordert, dies zu ändern, und zwar unbürokratisch und schnell," so Landrat Friedel Heuwinkel. Insofern haben der Kreis Lippe, die Stiftung Standortsicherung sowie die Stadt Detmold und die GILDE GmbH die Initiative ergriffen und in Zusammenarbeit mit 19 privaten Unternehmen sowie Städten und Gemeinden den Verein "Chance Ausbildung Lippe" gegründet, der in ganz Lippe zusätzliche Ausbildungsplätze über Verbundlösungen schaffen soll.

Nach einer vergleichbaren Initiative im Kreis Minden-Lübbecke ist das jetzt der zweite Verein in OWL, der helfen soll zusätzliche Ausbildungschancen zu erschließen. Der Verein stellt dabei die Azubis ein, übernimmt das gesamte Ausbildungsmanagement und koordiniert die Ausbildung in den Partnerbetrieben.

"Das Public-Private-Partnership-Modell des Verbundausbildungsvereins wird in anderen Regionen bereits erfolgreich praktiziert. Aufbauend auf diesen Erfahrungen haben wir gemeinsam ein Konzept entwickelt, das allen privaten Unternehmen und öffentlichen Trägern die Möglichkeit bietet, sich für unsere Jugendlichen in Lippe zu engagieren und zusätzlich Ausbildungsplätze zu schaffen," so Bürgermeister Rainer Heller.

In nur zwei Monaten konnte auch Dank der breiten Unterstützung der Kommunen, der Wirtschaft sowie der örtlichen Kammern und Verbände der Verein auf den Weg gebracht werden, lobten Landrat Heuwinkel und Bürgermeister Heller den weitgehenden "lippischen Konsens". "Das belegt das hohe Verantwortungsbewusstsein aller Beteiligten und ihre Bereitschaft zu handeln," ergänzen sie.

Im nächsten Schritt gilt es nun die Wirtschaft und vor allem solche Unternehmen für die Idee zu gewinnen, die bisher nicht ausbilden.

Die Gründungsversammlung wählte folgende Personen in ihre Gremien. Der Vorstand übernimmt die Leitung des Vereins. Er besteht aus Landrat Friedel Heuwinkel, Bürgermeister Rainer Heller, Bürgermeister Hubert Scholand, als Vertreter der Städte und Gemeinden sowie Dr. Albert Hüser, Lippische Landesbrand Versicherungsanstalt, Dr. Eberhard Niggemann, Weidmüller Interface, Karl-Ernst Vathauer, MFS Technik, und Günter Vogt, Volksbank Detmold, als Vertreter der Unternehmen. Der Vorstand wird in seiner Arbeit unterstützt vom Kuratorium, dem folgende Mitglieder angehören: Axel Martens, IHK Lippe zu Detmold, Dr. Harald Hiltl, Agentur für Arbeit, Detmold, Klaus Daseking, Kreishandwerkerschaft Lippe, Ulrich Thomas, AGV, Jürgen Gedamke, DEHOGA, Prof. Dr. Gunther Olesch, Phoenix Contact, Prof. Tilmann Fischer, Fachhochschule Lippe und Höxter sowie einem Vertreter der lippischen Berufskollegs.

Weitere Informationen zum Thema sind erhältlich bei:
LIPPEimpuls, Frau Dr. Heil, Tel. 05231 / 62 598
STARegio Verbundausbildung OWL, Herr Günzel, Tel.: 05231 / 95 41 21


Detmolder Musikwirtschaft: 3-D Klangerlebnis - 16.06.05
 
Seit einigen Tagen prägen die Detmolder Notenschlüssel als Kunstobjekte an verschiedenen Stellen das Bild der Musikstadt Detmold. Einer dieser rund 30 Schlüsselobjekte bringt nicht nur ein optisches, sondern auch ein akustisches Highlight in die Innenstadt: Ab dem kommenden Samstag bietet er allen Interessierten als musikalisches Schlüsselerlebnis eine einzigartige 3 D Sound-Performance.

Eine "neue Dimension der Musikwiedergabe" versprechen die Initiatoren der "Detmolder Musikwirtschaft", einer Gemeinschaftsinitiative von Dabringhaus und Grimm Audiovision, der GILDE-Wirtschaftsförderung, dem Haus der Musik und dem Wintrup Musikverlag. Zu erleben ist diese dreidimensionale Klanginstallation ab dem 18. Juni jeden Samstag von 11:00 bis 13:00 h jeweils zur vollen Stunde vor dem „Haus der Musik“ in der Bruchstrasse 15 in Detmold.

Möglich wird der einzigartige 3 D-Sound durch ein spezielles Aufnahmesystem, ein sogenanntes 2+2+2 Recording, mit dem außergewöhnliche Raum- und Klangwirkungen erzeugt werden können. „Dieses weltweit patentierte System wurde in Detmold entwickelt - höchste Zeit also, es den Detmoldern vorzuführen,“ erklärt Werner Dabringhaus, Geschäftsführer der Dabringhaus und Grimm Audiovision GmbH.

Der Notenschlüssel der Musik-Kooperation ist in dezentem Gold-Silber-Glanz gehalten und hat bereits einen exponierten Platz in der Innenstadt eingenommen. Er hat sich über seine bunten Kollegen erhoben und prangt derzeit in etwa drei Metern Höhe an der Außenwand des Hauses der Musik. „Ein toller Anblick, wie er da so schwebt - allein das ist schon einen Kurz-Besuch wert,“ schwärmt Wolfgang Meyer-Johanning, Geschäftsführer des Hauses der Musik.

Die GILDE-Wirtschaftsförderung hatte die Gemeinschaftsaktion initiiert und die drei Partner - Dabringhaus und Grimm, Haus der Musik und Wintrup Musikverlag - für das Notenschlüssel-Event gewinnen können. „Wir wollen zeigen, dass die Musik in Detmold ein Wirtschaftsfaktor ist und hier rund um die Musik kreative und innovative Unternehmen arbeiten,“ erklärt GILDE-Prokurist Thorsten Brinkmann. Diese wirtschaftliche Ausrichtung unterstreicht auch die Farbgestaltung des Schlüssel - außen Silber und innen Gold, wie eine Euro-Münze.

Von montags bis samstags können Interessierte das Klangerlebnis auch im Möbelstudio „Wohnen und Ideen“, installiert von der Firma TV Güse, an der Paderborner Strasse 40 in Detmold-Heiligenkirchen erleben - allerdings ohne Notenschlüssel.

Weitere Infos zu dem Schlüsselerlebnis 3 D-Sound der Gemeinschafts-Initiative „Detmolder Musikwirtschaft“ unter freecall 0800-00-68745 und www.2plus2plus2.ch.


"Familie bringt Gewinn!" - 30.05.05
 
Neben volkwirtschaftlichen Aspekten sind es vor allem betriebswirtschaftliche Gründe die das Thema „Familienorientierung“ für Unternehmen zunehmend interessant machen. Denn die negativen Folgen der demographischen Entwicklung und das Fehlen von Fachkräften in den nächsten Jahren sind bereits heute absehbar. Um so wichtiger ist es, das Arbeitskräftepotenzial von Frauen - insbesondere von Müttern - zu mobilisieren. Die Grundvoraussetzung für die Berufstätigkeit von Frauen ist aber nach wie vor eine verlässliche Betreuung ihrer Kinder.

Immer mehr Betriebe erkennen, dass eine Balance von Familie und Arbeitswelt ihnen Wettbewerbsvorteile, Imagegewinn und Kosteneinsparungen sichert. Denn wichtige Fachkräfte werden so im Unternehmen gehalten, Ausfallzeiten reduziert und Kosten für die Neubesetzung von Arbeitsplätzen gespart. Kurzum: Das Thema „Familienorientierung“ bietet Unternehmen vielfältige Vorteile bei der Suche und Bindung von hochqualifizierten Fach- und Führungskräften.

Umfassende Informationen und praktische Hilfe finden interessierte Betriebe unter www.kinderbetreuung-owl.de. Die bundesweit einzigartige Internetseite des Detmolder Vereins „Frauen fördern Frauen“ bietet eine Komplett-Information für alle Bereiche der Kinderbetreuung im Raum Ostwestfalen-Lippe. In der kreis-, altersstufen- und fachgebietsübergreifenden Datenbank sind knapp 1.200 privat und öffentlich organisierte Kindertageseinrichtungen ebenso verzeichnet wie Adressen von Vermittlungsstellen für Tagesmütter/-väter und Informationen zu Kurzzeitbetreuung und Ferienbetreuung.

www.kinderbetreuung-owl.de steht als Beitrag für ein kinderfreundliches Ostwestfalen-Lippe und damit auch zur Erhöhung der Standortqualität sowie zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit von Frauen.

Kontakt über Bärbel Paetzold, „Frauen fördern Frauen“ e.V., Bad Meinberger Straße 1, 32760 Detmold, Tel.: 05231-954 211; eMail: info@kinderbetreuung-owl.de


„Ein erstklassiger Service für einen erstklassigen Standort“ - 23.03.05
 
„Ein erstklassiger Service für einen erstklassigen Standort“ - so formuliert GILDE-Geschäftsführer Rolf Merchel die Maxime der Detmolder Wirtschaftsförderung und zeigt sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen des abgelaufenen Geschäftsjahres: „Wir haben erfolgreiche Initiativen und Kooperationen für die Detmolder Wirtschaft gestartet sowie einen wichtigen Beitrag zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen geleistet,“ bilanziert Merchel.

So konnte die GILDE-Wirtschaftsförderung im letzten Geschäftsjahr beispielsweise wieder rund 150 Arbeitsplätze durch das Projekt Krisenmanagement erhalten. Seit 1999 wurden bislang etwa 1.000 Arbeitsplätze in Lippe durch die GILDE gerettet. Allein durch diese Hilfe für insolvenzgefährdete Kleinbetriebe wurden in den öffentlichen Kassen jährlich mehrere Millionen Euro gespart. Außerdem unterstützte das GILDE-Team im letzten Jahr die Ansiedlung verschiedener neuer Unternehmen in Detmold und konnte rund 4.000 intensive Gesprächskontakte mit heimischen Betrieben verzeichnen.

„Die Zahlen zeigen unsere enge Bindung an die Detmolder Unternehmen,“ erklärt Rolf Merchel den intensiven Kontakt zwischen Wirtschaftsförderung und Unternehmen. Für die GILDE steht aber nicht die Quantität, sondern die Qualität der Beratung im Vordergrund. Und die kommt bei den Kunden offensichtlich gut an: Rund 93% würden den Standort-Service der GILDE weiterempfehlen - belegt die im vergangenen Jahr erstmalig durchgeführte Kundenbefragung.

„Wir möchten einen ganzen engen Draht zu den Firmen halten und werden in Zukunft noch aktiver unsere Dienstleistungen für große und kleine Betriebe kommunizieren,“ erklärt Merchel. Sei es als Direktkontakt in Form von Betriebsbesuchen oder Veranstaltungen, als Information über aktuelle Förderprogramme oder als europaweite Kooperationsvermittlung - die Service-Palette der GILDE ist groß.

„Wir wollen einfach die Potenziale und Stärken vor Ort für die Firmen nutzen: Türen öffnen, Netzwerke knüpfen und Akteure zusammenbringen“, umreißt Merchel das Aufgabenspektrum zwischen Kontakten, Kommunikation und Kooperationen für das laufende Jahr.

Dabei möchte die GILDE in den nächsten Monaten vor allem das Know-how der Fachhochschule (FH) Lippe und Höxter für den Mittelstand verstärkt nutzbar machen. Das gemeinsame Unternehmensplanspiel der FH und GILDE, aber auch die Unterstützung von Gründungen aus der Hochschule zeigen beispielhaft, wie erfolgreich mittelständische Wirtschaft und Hochschule kooperieren können.


Studentin aus Saint-Omer knüpft Wirtschafts-Kontakte zu französischer Partnerstadt - 21.01.05
 
Die GILDE-Wirtschaftsförderung möchte die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Detmold und Saint-Omer intensivieren und knüpft Kontakte zu Unternehmen in der französischen Partnerstadt.

Dabei erhält die GILDE kompetente Unterstützung direkt aus Frankreich: Seit Anfang Januar betreut Virginie Dupont, Studentin an der Wirtschaftsfachhochschule ESCIP in der Region Saint-Omer, das neue Projekt eigenverantwortlich.

„Nach einer ersten Analyse der Standortkompetenzen erfragen wir zunächst das Interesse der französischen Firmen an Kontakten und auch zukünftigen Kooperationen mit Firmen aus Lippe-Detmold,“ erklärt Virginie Dupont die Vorgehensweise ihres Projekts, das sie im Rahmen eines 10-wöchigen Praktikums bei der GILDE-Wirtschaftsförderung betreut. Denkbar seien dabei beispielsweise Kooperationen bei der Produktion oder der Distribution von Produkten oder auch zur internationalen Qualifizierung von Mitarbeitern.

Auch Detmolds Bürgermeister Rainer Heller begrüßt die grenzüberschreitende Wirtschafts-Initiative. „Es ist wichtig, dass wir unsere Verbindungen ins Ausland stärken und vor allem junge Menschen „international“ qualifizieren,“ erklärte Heller bei der persönlichen Begrüßung der französischen Praktikantin.


GILDE-Journal: Neue Ausgabe 01/2005
 
Positives zu berichten fällt umso leichter, wenn es um das eigene Unternehmen geht: Die GILDE-Wirtschaftsförderung hat bei ihrer Kundenbefragung sehr positive Beurteilungen von den Detmolder Unternehmen erhalten. Nähere Infos finden Sie natürlich im neuen Journal, das Sie unten als PDF-Datei downloaden können.

Die Studie hat unter anderem gezeigt, dass die Betriebe in Detmold besonderes Interesse an Veranstaltungen und an der Kommunikation untereinander haben. Passend dazu startet beispielsweise im aktuellen Journal die neue Reihe „made in detmold!“, in der wir zukünftig interessante Detmolder Unternehmen vorstellen werden.

Download des GILDE-Journal 01/2005 über den folgenden Link


Mehr dazu im Internet finden Sie unter:
cgi.gildezentrum.de/upload_dok/pressematerial/80/GILDE%20Journal%2001.05.pdf

Gesprächsrunde Wirtschaftsförderung: Bürgermeister diskutiert mit 120 Unternehmer
 
Der „Neue“ hatte eingeladen und rund 120 Unternehmerinnen und Unternehmer der Stadt wollten Detmolds Bürgermeister Rainer Heller persönlich kennen lernen.

Gleich zu Beginn seiner Amtszeit lud Heller gemeinsam mit der GILDE-Wirtschaftsförderung die heimische Wirtschaft ins Haus der Ecclesia-Versicherungsgruppe ein zur Diskussion über die Zukunftsorientierung des Standorts Detmold. Die Teilnehmerzahl übertraf bei weitem die Erwartung: „Diese große Resonanz zeigt das Interesse und auch die Bereitschaft an einer gemeinsamen Zukunftsgestaltung von Wirtschaft und Verwaltung“, ist Heller überzeugt.

Zu Beginn der Veranstaltung stellte Tilman Kay, Geschäftsführer der Ecclesia-Versicherungsgruppe sein Unternehmen vor. Im Anschluss präsentierte Rainer Heller seine Vorstellungen einer wirtschaftsfreundlichen Verwaltung und einer individuellen Wirtschaftsförderung.

Heller verwies in seinem Vortrag auf wissenschaftliche Studien der Prognos AG und des Berlin-Instituts zur Zukunftsfähigkeit von Regionen in Deutschland. Die Indikatoren „demografische Entwicklung“ und „Wirtschaft“ seien dabei die Schlüsselfaktoren, die die Zukunft eines Standortes bestimmten. Demzufolge sieht Heller unter anderem in den Bereichen Familie, Jugend und Bildung die Schwerpunkte seiner Verwaltungsarbeit - und natürlich in der Wirtschaftsförderung.

Heller betonte, dass die individuelle Unterstützung der heimischen Betriebe - insbesondere der mittelständischen Unternehmen - nach wie vor eine der wichtigsten Zielsetzungen der Stadtverwaltung sei. So sollen neben einer verstärkten Kundenorientierung auf Seiten der Verwaltung auch die vorhandenen Potenziale des Standortes intensiver genutzt werden.

„Zum bereits heute in Detmold praktizierten Bürokratieabbau gehören beispielsweise die Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung ebenso wie ein Investoren-Lotse bei der GILDE-Wirtschaftsförderung“, erklärte Heller.



Detmolder Unternehmen sind mit ihrer GILDE hochzufrieden
 
Erste Kundenbefragung der GILDE-Wirtschaftsförderung: Durchweg positive Ergebnisse

„Mehr als 90 % der Unternehmen fühlen sich am Standort Detmold wohl - das ist ein Spitzen-Ergebnis“, kommentiert Rolf Merchel, Geschäftsführer der GILDE-Wirtschaftsförderung, das Ergebnis der ersten Kundenbefragung in Sachen Wirtschaftsförderung.

Ein Projektteam des Dietrich-Bonhoeffer-Berufskollegs (DBB) hatte in den letzten Wochen im Auftrag der GILDE-Wirtschaftsförderung einen Fragebogen zur Kundenzufriedenheit an rund 1.000 Detmolder Unternehmen versandt. Die Antworten kamen aus allen Branchen, vom Großunternehmen bis zum kleinen Handwerksbetrieb oder der frisch gebackenen Jungunternehmerin.

Und dabei erntet die GILDE ein durchweg positives Ergebnis, erklärt der Sprecher des DBB-Projektteams Nico Dreier stellvertretend für die weiteren Teammitglieder Thorsten Beißner, Norbert Gaida, Ulrike Lucan und Willem de Vos. Weit über 90 % der Unternehmen sehen die GLDE als zuverlässig, wirtschaftsnah und kompetent an.

Insbesondere die zahlreichen Veranstaltungen und das GILDE-Zentrum als Seminar- und Bürostandort bekommen exzellente Noten. Auch die Erreichbarkeit und Freundlichkeit der Mitarbeiter, die Reaktionsgeschwindigkeit und Bearbeitungsdauer von Anfragen lobten weit über 90 % der Unternehmen.

Die Befragung zeigt laut Dreier zudem die Bedarfe der Detmolder Betriebe: „Den Firmen sind neben einer unabhängigen Beratung insbesondere Diskussionsrunden und Veranstaltungen wichtig.“ Und gerade hier biete die GILDE eine Vielzahl unterschiedlicher Initiativen an zur Kommunikation und zum Knüpfen von Kontakten und Netzwerken.

Das Projektteam liefert der GILDE in seiner Studie aber auch Verbesserungsideen: „So haben wir einige sehr interessante Anregungen erhalten, beispielsweise zum Internetauftritt oder zur Kundenkommunikation, die werden wir angehen“, erklärt Merchel. Ebenso ausbaufähig erscheint auch die Bekanntheit des Leistungsspektrums der GILDE: „Einige Unternehmen kennen offensichtlich noch nicht die gesamte Leistungspalette, da muss noch mehr „getrommelt“ werden,“ erklärt Dreier.

Diejenigen Betriebe, die die GILDE kennen und die sie in Vergangenheit beraten hat, schätzen offensichtlich „ihre“ Wirtschaftsförderung: So würden über 93% den Service der GILDE anderen Unternehmen weiterempfehlen - dies sei vergleichsweise ein echter Spitzenwert, erklärt Dreier.

„Diese Befragung ist sicherlich nur eine Bestandsaufnahme, aber sie zeigt wie durchweg positiv unsere Kunden, nämlich die Detmolder Unternehmen, uns und unsere Arbeit sehen,“ ist Merchel mit den Ergebnissen der Kundenbefragung hochzufrieden.



Verbundausbilder treffen sich zum Erfahrungsaustausch im GILDE-Zentrum
 
„Verbundausbildungen sind Erfolgsstories und haben sich in ganz OWL bewährt,“ erklärt Werner Günzel, der Leiter des STARegio-Projekts „Verbundausbildung OWL“, durch das im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zusätzliche Ausbildungsplätze in der Region Ostwestfalen-Lippe (OWL) geschaffen werden.

„Verbundausbildung OWL“, ist ein Projekt der GILDE-Wirtschaftsförderung in Detmold und wird neben dem BMBF auch von der Europäischen Union (ESF) gefördert und inhaltlich vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) begleitet.

Erstmalig hatte Werner Günzel alle Verbundausbildungs-Akteure sowie Arbeitsagenturen und Kammern in OWL in das Detmolder GILDE-Zentrum eingeladen. „Die jeweiligen Verbundmodelle vor Ort sind zwar unterschiedlich, aber haben eines gemeinsam - sie sind allesamt sehr erfolgreich“, erläutert Günzel. Über die Ausbildungs-Netzwerke konnten zum Ausbildungsjahr 2004 rund 80 zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen werden.

Beim Treffen der Verbundausbilder in Detmold wur-den vorrangig Erfahrungen aus der Praxis ausgetauscht und Best-Practice-Beispiele vorgestellt. Werner Günzel sieht die Aufgabe des STARegio-Projekts daher auch im „Networking“ rund um das Thema Verbundausbildung: “Wir können alle vom Know-how der anderen profitieren und werden unsere Erfahrungen in Zukunft regelmäßig austauschen.“ Gemeinsam geht’s besser - unter diesem Motto sollen auch im nächsten Jahr weitere Verbund-Initiativen in OWL wachsen und Ausbildungsplätze geschaffen werden.


Mehr dazu im Internet finden Sie unter:
www.verbundausbildung-owl.de

Business-Meeting im GILDE-Zentrum: "Hausmesse der besonderen Art"
 
"Unser Business-Meeting sollte abwechslungsreich und informativ sein, mit kurzen Präsentationen und Fach-Vorträgen - alles in lockerer Atmosphäre“, erklärte GILDE-Geschäftsführer Rolf Merchel das Konzept der neuen Veranstaltung im Detmolder Innovationszentrum. „Das ist uns gelungen“, zog Merchel ein positives Resumee der Auftaktveranstaltung in der vergangenen Woche.

Und der Mix von Information, Kommunikation und Unterhaltung kam auch bei den Besuchern gut an. Rund 80 Unternehmensvertreter nutzten die „„Hausmesse der besonderen Art“, um sich über Innovationen und Leistungen der beteiligten Firmen zu informieren.

Insgesamt präsentierten 15 Firmen aus dem GILDE-Zentrum und GILDE-Park aktuelle Trends aus unterschiedlichen Bereichen wie Informations- und Kommunikationstechnik, Personalmanagement oder Gesundheit, Automatisierungs- oder Steuerungs-Technik.

Neben den kurzen Firmen-Präsentationen zeigten insbesondere die zahlreichen Gespräche an den Messe-Ständen das große Interesse der Fach-Besucher an diesen Themen. Und so plant Merchel auch die Idee des Business-Meetings fortzusetzen: „Wir möchten die Veranstaltung auch im nächsten Jahr durchführen - ganz bestimmt wieder in informativer und lockerer Atmosphäre“.


Mehr dazu im Internet finden Sie unter:
cgi.gildezentrum.de/upload_dok/pressematerial/75/Flyer_Meeting.pdf

Freie Bahn für Investoren - Detmold auf der EXPO REAL in München
 
„Freie Bahn für Investoren“ lautet das Motto der Präsentation der Wirtschaftsregion OstWestfalenLippe auf der Gewerbeimmobilienmesse EXPO REAL, die vom 4. bis 6. Oktober in München stattfindet. Beteiligt sind 20 Partner aus Wirtschaftsförderungen und der Gewerbeimmobilienwirtschaft der Region. Darunter natürlich auch die GILDE-Wirtschaftsförderung, die den Wirtschaftsstandort Detmold präsentiert. Im Mittelpunkt des Gemeinschaftsstandes der OWL Marketing stehen Gewerbeflächen und -immobilien sowie eine Vielzahl von Dienstleistungen, etwa aus dem Bereich der Bauwirtschaft.

Das Motto „Freie Bahn für Investoren“ greift Ostwestfalen-Lippes Anerkennung als erste „Modellregion für Bürokratieabbau“ in Nordrhein-Westfalen auf. Verbunden mit dem Versprechen der Messepartner, ein besonders kooperatives Geschäftsklima, kurze Entscheidungswege, effektive Abläufe und maßgeschneiderte Lösungen für Investoren zu schaffen, die in OWL tätig werden wollen, werden eine Vielzahl von Vorteilen für Unternehmen dabei in den Mittelpunkt gestellt.

Die EXPO REAL ist nach Angabe der Messe München GmbH die bedeutendste internationale Gewerbeimmobilienmesse in Deutschland und wird bereits zum sechsten Mal ausgerichtet. Detmold beteiligt sich an dem gemeinsamen OWL-Auftritt bereits zum dritten Mal.


GILDE-Veranstaltung: Große Resonanz auf "Kernkompetenz Mitarbeiter!"
 
Ohne den Faktor „Mensch“ entstehen in Unternehmen weder neue Ideen noch zukunftsweisende Innovationen. Umso wichtiger ist es für die Betriebe, sich ihrer eigentlichen Kernkompetenzen - der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - bewusst zu werden und die Stärken ihres Personals permanent auszubauen.

Rund 30 Unternehmensvertreter informierten sich im GILDE-Zentrum über praxisnahe Ansätze eines modernen Personalmanagements im Rahmen einer Fach-Veranstaltung, zu der die GILDE-Wirtschaftsförderung eingeladen hatte.

Bereits der Titel der Veranstaltung „Kernkompetenz: Mitarbeiter!“ zeigte die Bedeutung des Themas Personal für die Unternehmen: „Denn es sind in erster Linie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das Image beim Kunden prägen und die marktfähige Produkte und Dienstleistungen entwickeln,“ erläuterte GILDE-Geschäftsführer Rolf Merchel, die Notwendigkeit eines aktiven Personalmanagements für den Mittelstand in Lippe.

Die GILDE-Veranstaltung „Kernkompetenz: Mitarbeiter!“ ist Teil einer gemeinsamen Reihe der TIGER OWL, dem Verbund der Technologie- und Gründerzentren in der Region Ostwestfalen-Lippe.


Start now! Gründungswettbewerb: Businesspläne mit 2 x 2000 Euro prämiert
 
Starthilfe für junge Unternehmen - das ist das Ziel des Start now!-Wettbewerbs in Lippe, bei dem neben originellen Geschäftsideen auch herausragende Businesspläne in Lippe gesucht wurden. In der Kategorie „Businessplan“ wurden nun die zwei besten Geschäftskonzepte von Stephan Jaenicke und von Thomas Arndt-Duprée mit einer Starthilfe von jeweils 2.000 Euro prämiert.

Stephan Jaenicke überzeugte mit einem hervorragend ausgearbeiteten Businessplan zur Neueröffnung einer modernen Buchhandlung in Detmold. Thomas Arndt-Duprée präsentierte ein originelles wie überzeugendes Konzept für eine Hausbrauerei mit angeschlossenem Hofladen in Lemgo.

Die GILDE-Wirtschafts­förderung hatte gemeinsam mit dem Bundesverband Mittelstän­dische Wirtschaft BVMW, der Lippischen Landes-Zeitung, der Werbeagentur MediaWerkstatt GmbH, der Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe sowie dem Telekommunikationsunternehmen Teleos GmbH & Co. KG den Start now!-Wettbewerb um die besten Businesspläne ins Leben gerufen.

Zum Abschluss des Start now!-Wettbewerbs zogen die Veranstalter eine durchweg positive Bilanz ihrer einzigartigen Initiative: „Neben der aktiven Starthilfe für Jungunternehmer ist es uns gelungen, das Thema „Selbstständigkeit“ verstärkt ins öffentliche Bewusstsein zu bringen,“ erklärt GILDE-Geschäfts­führer Rolf Merchel stellvertretend für die Start now!-Partner. Die Beteiligung sowohl am Ideenwettbewerb als auch in der Kategorie Businessplan sei außerordentlich hoch gewesen, zeigte sich Merchel sehr zufrieden mit der Resonanz in Lippe.



GILDE-Kundenbefragung: "Sind Sie mit uns zufrieden?"
 
Ihre Meinung ist uns wichtig! Als Wirtschaftsförderer möchten wir den Detmolder Unternehmen einen wirtschaftsnahen, kompetenten und effizienten Standort-Service bieten. Dabei ist es unser Ziel, den „Global Player" genauso wie das mittelständische Unternehmen oder den Existenzgründer bzw. -gründerin am Wirtschaftsstandort Detmold aktiv zu unterstützen und durch ein breites Service-Angebot umfassend zu betreuen.

Um die Attraktivität und Qualität unserer Dienstleistungen aus Kundensicht zu überprüfen haben wir gemeinsam mit einem Projektteam des Dietrich-Bonhoeffer-Berufskollegs eine Kundenbefragung gestartet.

Machen Sie mit! Den Fragebogen finden Sie als Download auf dem unten genannten Link, einfach ausfüllen und zurückmailen - oder per Fax bis zum 15.07.04 an die GILDE 05231 / 954 122 senden. Ihre Angaben behandeln wir selbstverständlich streng vertraulich und verwenden sie nur für interne Analysen. Wir freuen uns auf Ihre Antworten!


Mehr dazu im Internet finden Sie unter:
cgi.gildezentrum.de/cgi-bin/01_03_pressematerial.php

Start now! Ideenwettbewerb: 100 Euro für die besten Geschäftsideen
 
„100 Euro nur für die Idee - das lohnt sich!“ freut sich Barbara Schlüter. Sie ist mit ihrem Beitrag „Geschenkservice-Agentur“ eine von insgesamt fünf Gewinnern des Start now!-Wettbewerbs, deren Geschäftsideen mit 100 Euro ausgezeichnet wurden. Die GILDE-Wirtschaftsförderung hatte gemeinsam mit fünf weiteren Partnern einen Kreativ-Wettbewerb um die interessantesten Ideen zur Existenzgründung ins Leben gerufen. Insgesamt gingen über 60 Beiträge in den vergangenen Wochen bei der GILDE ein. Die originellsten und herausragendsten Geschäftsideen wurden nun prämiert.

Bei Start now! konnte jeder mit einer guten, kreativen Geschäftsidee mitmachen und die 100 Euro gewinnen. „Der Ideenwettbewerb richtete sich auch an Personen, die sich zur Zeit nicht selbstständig machen möchten“, erklärt GILDE-Geschäftsführer Rolf Merchel. Start now! belohnte allein die gute Idee. Und davon gab es einige: Von einem „Institut für Bewerbungstrainings“ über einen „Second-Hand-Shop für gebrauchte Schulbücher“ bis hin zu „interaktiven Stadtführungen“ - die Palette der eingereichten Geschäftsideen war umfassend.

Hier finden Sie die komplette Liste der Start now! Ideen
Ideen-Liste

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GILDE und FH Lippe-Höxter: Planspiel für den lippischen Führungsnachwuchs
 
Durchweg positive Reaktionen gab es nach Abschluss des dreitägigen Unternehmensplanspiels der Fachhochschule Lippe und Höxter und der GILDE-Wirtschafts­för­der­ung. Die Teilnehmer - eine Hälfte Studierende der FH, die andere Hälfte Nachwuchskräfte lippischer Unternehmen - konnten „am eigenen Leib“ erleben, wie ihre Entscheidungen den Erfolg des Betriebes bestimmen. „Von der Verdreifachung des Aktienkurses bis zur unmittelbar bevorstehenden Insolvenz, hatten wir alles dabei,“ erklärt Initiator Professor Dr. Lothar A. Paris von der Fachhochschule Lippe und Höxter die praxisnahe Abbildung des Theoriespiels.

Die Veranstalter boten die Teilnahme an dem Praxis-Seminar kostenlos an und verschiedene Unternehmen aus der Region wie unter anderem Weidmüller, Isringhausen, Kiesow oder Dorma nutzten die Chance, ihren Führungsnachwuchs von morgen praxisnah und effizient zu qualifizieren.

„Dieses Qualifizierungsangebot ist unternehmensnahe Wirtschaftsförderung und praktizierter Technologietransfer,“ bilanziert GILDE-Prokurist Thorsten Brinkmann den einzigartigen Austausch zwischen Studierenden und Praktikern.


GILDE-Zentrum ist erster Hot-Spot in Lippe
 
„Das passt super zu unserem Technologie-Zentrum“, freut sich Prokurist Thorsten Brinkmann über die neu installierte W-LAN-Verbindung im GILDE-Zentrum.

W-LAN (Wireless Local Area Network) steht für einen kabellosen Zugang ins Internet und macht die GILDE zum ersten „Hot Spot“ in Lippe. Im Bereich eines Hot-Spots kann man ohne aufwändige Installation und lästige Kabel zwischen PC und Telefondose problemlos und vor allem mobil im Internet surfen. Vor allem die „High-Speed-Geschwindigkeit“ per T-DSL dürfte die Internet-Surfer unter den zahlreichen Seminarraum-Nutzern im GILDE-Zentrum überzeugen.

Insbesondere bei Schulungen oder Workshops kann ab sofort auf eine technisch aufwändige Vernetzung verzichtet werden. „Ob in der Cafeteria, in den Seminarräumen oder auf den Fluren im GILDE-Zentrum - einfach das Laptop hochfahren und surfen, von wo man will!“, ist Thorsten Brinkmann von den Vorteilen überzeugt.


Mittags_Talk : Über 50 Detmolder Unternehmer im T-Punkt Business
 
“Informativ und lecker“ ist der 2x10 Minuten - Mittags_Talk, zu dem die GILDE-Wirtschaftsförderung die Detmolder Unternehmen regelmäßig einlädt. Am vergangenen Mittwoch trafen sich über 50 Firmenvertreter im T-Punkt Business der Deutschen Telekom an der Klingenbergstraße in Detmold und nutzten die Mittagspause zur Kommunikation und zur Weiterbildung durch zwei Kurzvorträge.

Dabei präsentierte zunächst Werner Günzel, Projektleiter „Verbundausbildung“ bei der GILDE, wie ein Verbund von Unternehmen neue Ausbildungsplätze schaffen kann. Eine Verbundausbildung biete gerade kleinen Firmen eine hervorragende Chance selber auszubilden und eigene Nachwuchskräfte zu qualifizieren, erläuterte Günzel.

Der Leiter des T-Punkt-Business Stefan Gerke-Reineke zeigte in seinem Vortrag wie Betriebe durch moderne Technologien ausstehende Forderungen schnell und zielgerichtet einholen können. Kostengünstige Online-Lösungen ermöglichen ein effizientes Forderungsmanagement und können somit zur Existenzsicherung eines Unternehmens beitragen.

Der 2x 10 Minuten - Mittags_Talk ist eine regelmäßige Veranstaltungsreihe der GILDE-Wirtschaftsförderung für Detmolder Betriebe. Die halbjährlichen Veranstaltungen sollen neben der Information zu interessanten Themen insbesondere die Kommunikation der Firmen untereinander, das Kennenlernen und mögliche Geschäftskontakte fördern.


1500. Veranstaltung im GILDE-Zentrum
 
Kleines Jubiläum im GILDE-Zentrum: Die Schulungsveranstaltung der LR International war die 1500. Veranstaltung insgesamt im GILDE-Zentrum. Grund genug für GILDE-Mitarbeiterin Sabine Gagg zu diesem Anlass Renate Karl von LR International einen Blumenstrauß zu überreichen.

Seit der Eröffnung des GILDE-Zentrums vor 10 Jahren haben vornehmlich lippische Unternehmen die Seminar- und Konferenzräume an der Bad Meinberger Straße genutzt - bis heute insgesamt 1.500 Mal. Durchschnittlich also jeden zweiten Werktag findet in der GILDE ein Seminar, ein Workshop, eine Tagung oder ein kleines Meeting statt.


Neu im GILDE-Zentrum: Starterbüros!
 
Das GILDE-Zentrum macht Jungunternehmern ein ganz besonderes All-Inclusive-Angebot: Ein komplett möbiliertes Büro, business-mäßig ausgestattet, unter anderem mit einer Schreibtisch- und Besprechungsecke, PC, Telefon und Büromaterial - zu einem äußerst günstigen All-Inclusive-Preis ab lediglich 295 Euro Netto-Warmmiete pro Monat.

Und natürlich gibt es dazu auch den GILDE-Service wie die betriebswirtschaftliche Beratung und Sekretariats-Unterstützung sowie sämtliche Vorteile des Hauses wie zentraler Kopierer, mobiles technisches Equipment und vieles mehr. Nur die individuellen Verbrauchskosten wie Strom, Telefonie oder Internet werden extra berechnet.

Ein Starterbüro bietet neben einer repräsentativen Adresse, ein komplett ausgestattetes Büro mit vollem Service und jeder Menge Synergien zu einem attraktiven Einstiegspreis - und vor allem höchste Flexibilität!


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